Eifersucht bei Baileys nachdem ein junger Hund da ist

  • Hallo liebes Forum ...

    bin neu hier und würde mich riesig über ein paar Tipps von euch freuen.

    Wir haben seit einem dreiviertel Jahr einen Rüden (Baileys) mit 2 Jahren aus der Tierhilfe Franken zu uns geholt.
    Baileys war 2 mal von der Schulmedizin aufgegeben worden, hat nen irren Doktormarathon und zusätzlich eine
    Medikamentenvergiftung hinter sich. Zudem ist er als Junghund mit 8 Monaten zusammengebrochen und konnte so fast ein Jahr lang nicht laufen. Eine Naturheilkundlerin und eine Dame bei der er 1 Jahr verbracht hatte haben ihn wieder hochgebracht. Mit viel Schweiß und Tränen .... Ist ein Schäfer/Collie Mix mit einer Schulterhöhe von knapp 70 cm. Als ich ihn mir geholt habe wog er knapp 20 kg. Also ein trauriger Anblick.
    Mittlerweile erfreut er sich bester Gesundheit und ist unser absoluter Traumhund, obwohl er gegenüber Fremden immer wieder Probleme hatte, vor allem mit Männern. Er ist aus Italien und wurde mit seiner Schwester als Welpe einfach über den Gartenzaun auf eine befahrene Straße geworfen.
    Er lebte dieses Jahr wo er krank war auch bei einer ehrenamtlichen Helferin , die zusätzlich noch Hundetrainerin ist.
    Also Baileys folgte sofort aufs Wort, da er auch sehr auf mich fixiert ist. Mein Mann und meine Tochter mußten eine Weile trainieren. Mittlerweile folgt er ihnen genauso gut . Also war alles in Ordnung...

    Vor ca. 6 Wochen haben wir uns noch eine Welpendame dazugeholt, da Baileys , trotz mehrstündiger täglicher Bewegung und viel Spiel und Arbeit "unkaputtbar" ist (er muß ein Jahr seines Lebens nachholen, Gott sei dank) . Die beiden verstanden sich von Anfang an super ... immer noch !
    Nur stellt sich jetzt folgendes Problem:
    Baileys ist ganz furchtbar eifersüchtig und läßt meine Tochter sowie meinen Mann und Fremde schon gleich gar nicht mehr an mich heran. Wir behandeln beide gleich, mit viel Lob , Leckerlis und auch mal ein deutliches Nein oder Aus.
    Mein Mädel hat er gestern leicht in den Arm gezwickt. Ich hab ihn sofort auf seinen Platz geschickt , was er auch gleich gemacht hat. Ich weiß, das muß ich immer wieder üben. Ich muß ihn konsequent zeigen das ich der Rudelführer bin. Es wird auch schon ein bisschen besser, wobei ich ihn nicht mehr wirklich trau. Ansonsten ist er ein Traum von Hund.
    Ok... das nächste Problem ist seit die kleine da ist, bellt er unkontrolliert Leute an und würde sie auch anspringen.
    Da gibt es ein deutliches Schema... sowie Radfahrer, Jogger usw. Sondern es kommt plötzlich und unerwartet.
    Manche ignoriert er, bei manchen geht er hin und läßt sich streicheln und bei manchen flippt er völlig aus.
    Egal ob die kleine Paula dabei ist oder nicht !
    Es sind auch Nachbarn dabei die er vorher geliebt hat. Die knurrt und bellt er völlig grundlos an.
    Mittlerweile hab ich echt Sorgen, das sich das auch durch konsequentes üben und trainieren nicht mehr rausbringen läßt.
    Das sind nicht meien ersten Hunde, deshalb weiß ich was ich machen muß und mach das auch (konsequent).
    Aber vielleicht sind hier noch Leute, die wirklich noch bessere Tipps haben. Aber bitte gewaltfrei....

    Kann es vielleicht sein das sich Baileys von der kleinen was abschaut? Die verhält sich prima....sind auch von klein auf alles durch mit ihr ( Bauernhof, Innenstadt, Geschäfte,Autofahren,Busfahren usw.)

    Hoffe es kann mir wer helfen, denn meine Baileys liebe ich über alles (ohne das ich ihn vermenschliche)

    LG Tina

  • Hallo und erstmal herzlich willkommen!

    Geht ihr denn in eine hundeschule oder hat sich das ein Trainer schonmal angeschaut?
    Seit wann habt ihr denn das Problem, seit euer zweiter Hund da ist?

  • Zitat

    und ist unser absoluter Traumhund, obwohl er gegenüber Fremden immer wieder Probleme hatte, vor allem mit Männern.

    Verstehe ich es richtig, dass es von Anfang an so war?
    Wie äußerte sich das?
    Was hast du dagegen unternommen?


    Zitat

    Baileys ist ganz furchtbar eifersüchtig und läßt meine Tochter sowie meinen Mann und Fremde schon gleich gar nicht mehr an mich heran.

    Eifersucht ist keine hündische Eigenschaft.
    Für dieses Verhalten kommen mehrere Ursachen in Betracht:

    *Bailey betrachtet dich als Ressource.
    *Er möchte stets im Mittelpunkt stehen.

    Beides ist inakzeptabel.

    Für mich klingt es so, nach all deinen Beschreibungen des Leidensweges, der Beschäftigung mit Bailey, dass er sich als Nabel der Welt sieht.
    Ohne ihn läuft nichts, da er zum Mittelpunkt und wichtig gemacht wurde.
    Du hast dich so sehr um ihn gekümmert, deine Familienmitglieder standen vermutlich ein wenig außen vor, dass er dich zusätzlich als Ressource betrachtet.

    Zitat

    Ich muß ihn konsequent zeigen das ich der Rudelführer bin.

    Ja, das ist "nette" Theorie, nur haben die meisten falsche Vorstellungen über das Wie!
    Denn ich bin mir nahezu sicher, dass Balley mittlerweile einiges für dich regelt:

    Deine Familienmitglieder und fremde Menschen und auch dich.


    Zitat

    Ok... das nächste Problem ist seit die kleine da ist, bellt er unkontrolliert Leute an und würde sie auch anspringen.
    es kommt plötzlich und unerwartet.
    Manche ignoriert er, bei manchen geht er hin und läßt sich streicheln und bei manchen flippt er völlig aus.
    Egal ob die kleine Paula dabei ist oder nicht !
    Es sind auch Nachbarn dabei die er vorher geliebt hat. Die knurrt und bellt er völlig grundlos an.

    Ich glaube, das hat wenig mit dem Zweithund zu tun.
    Da du weiter oben geschrieben hast, dass er schon immer (?) Probleme mit Fremden, insbesondere mit Männern hatte, ist es kein ganz neues Problem.
    Du schreibst, dass er völlig grundlos andere Leute anbellt und anknurrt.
    Das ist falsch, ein Hund macht das nicht grundlos, der Grund ist für DICH nicht ersichtlich.

    Ich vermute, dass er sehr unsicher ist und sich die Leute so auf Distanz halten möchte.
    Nach welchem Schema er da vorgeht, wenn er bedrohlich empfindet und wen nicht, kann ich dir von hier aus nicht sagen, manchmal erkennt man es als Halter selbst nicht genau.
    Manchmal ist die Körperhaltung, ein zu starrer Blick (fixieren des Hundes), ein komischer Hut, eine tiefe Stimme, ein Regenschirm etc., welches einen Hund verunsichern kann.

    Was heißt:

    Zitat

    bei manchen geht er hin und läßt sich streicheln

    Das würde ich unterbinden!
    Dein Hund sollte zu keinem gehen und streicheln lassen muss er sich auch nicht.

    Allgemein kann ich dir nur raten, den Hund aus dem Mittelpunkt deines Lebens zu nehmen.

    Unbedingt solltest du dir einen guten Hundetrainer hinzuziehen, der dir zeigt, wie du dich als Ressource zurücknimmst und wie du ihn sicher durch's Leben führst (fremde Menschen sind für ihn ein Problem).
    Diese Sicherheit fehlt Bailey, da er schon selbstregelend handelt (bellt und knurrt Menschen an).
    Und genau das macht einen "Rudelführer" aus:
    DU gibst deinem Hund Sicherheit und Schutz und führst ihn durch's Leben, nicht der Hund muss es für sich regeln.
    DU darfst keine Ressource sein, die er vor deiner Familie verteidigt.

    Dein Hund ist schon in den Brunnen gefallen, aber noch nicht so tief, dass du ihn nicht mehr herausholen könntest.

    Suche dir Hilfe und ziehe ihn mit dieser Hilfe wieder aus dem Brunnen.

    Gruß
    Leo

  • Hallo ihr...
    vielen Dank für die Antworten

    Zu Vroni und Leo
    Ja es ist schlimmer geworden , seit die kleine da ist !
    Er war vorher auch etwas ängstlich, naja ok, da er sehr schwer krank war wurde er natürlich etwas verwöhnt
    Allerdings hat er vorher bei einer Frau mit 4 Hunden und 2 Katzen gelebt und war der rangniederste. Es gab keinerlei Probleme. Auch nicht als er zu uns kam. Zumindest in der Familie nicht. Er hat sich in alles gefügt und ist sehr gelehrig. Vor allem absolut lieb ist oder war er !!!
    Seit die kleine allerdings da ist , hat sich das um 100 % geändert. Er läßt meine Tochter nicht mehr aus den Augen und sobald sie mir zu Nahe kommt, meint er auf der Matte zu stehen.
    Und Leo du hast Recht mit der Eifersucht : Er ist nicht der Rudelführer, sondern er will immer und überall im Mittelpunkt stehen.
    Ok wir (alle) haben ihn wirklich zum Mittelpunkt gemacht, eben deswegen, weil er wie wir ihn bekommen haben nur ein Häufchen Hund war. Und ihn zuzusehen wie er immer kräftiger und gesünder wurde, war für uns einfach klasse.
    Er ist auch ein Traumhund... bis die Paula kam.......... überhaupt nicht aggressiv....total verschmust.........folgsam.......lieb ...........eben klasse.
    Ich habe hier in der Gegend schon einige unschöne Erfahrungen in Sachen Hundetrainer gemacht.
    Z.B. habe ich von einigen gehört , du mußt erstmal den Willen des Hundes brechen (ja gehts noch???)
    oder mit Würgehalsband arbeiten usw.
    Habe 2 Bücher von Dogs life mit Martin Rütter gelesen und angewendet , funktioniert super !
    Aber eben diese Ressource von der du sprichst müsste ich echt von jemanden der das professionell kann anschauen lassen. Aber hier gibt es niemanden, der so arbeitet , wie ich mir das vorstelle. Vor allem wurde Baileys mit einer Methode erzogen die hm ......jetzt weiß ich wieder nicht wie das heißt. Das ist eine ganz sanfte Methode und die hat bei ihm super funktioniert, da er auch sehr sensibel ist .
    Ich habe einfach Angst das ich ihn mit anderen härteren Methoden auch zu einem anderen Hund mache.

    Aber tun muß ich was , das weiß ich auch.

    Leo vielen Dank für deine detailierte Antwort. Und du hast Recht. Baileys ist im Grunde immer noch unsicher .
    Ich werde mit ihm arbeiten und ihn als völlig entspannten Hund durchs Leben gehen lassen.
    Meine größte Angst ist einfach das er mal zubeißt und ich ihn irgendwann verliere und er eingeschläfert wird.

    Sorry meine wirren Gedanken... bei mir läuft im Moment eh alles schief .
    LG Tina

  • Also leider kann ich dir keine Tipps geben.
    Aber ich denke ein richtiger Hundetrainer wäre eine gute Idee. Die Suche danach kann allerdings etwas schwer sein, wie du ja auch schon gemerkt hast ;-)
    Vielleicht magst du sagen wo du herkommst, oft können andere User jemanden empfehlen.

  • Hallo Vroni...

    ich komme aus Amberg in der Oberpfalz.
    Jetzt weiß ich wieder die Art die Baileys trainiert wurde.
    Das ist das Clarissa von Reinhardt Prinzip.
    Das ist eine sanfte aber sehr gute Methode wie ich finde.
    Leider macht das bei uns keiner in der Gegend.
    Aber vielleicht weiß jemand was ...
    vielen Dank und LG
    Tina

  • Zitat


    Ja es ist schlimmer geworden , seit die kleine da ist !

    Das kann purer Zufall sein, muss nicht zwingend im Zusammenhang stehen.
    Wie dem auch sei:
    Das Problem ist vorhanden und nicht von heute auf morgen entstanden, nun musst du es anpacken.

    Zitat

    Er läßt meine Tochter nicht mehr aus den Augen und sobald sie mir zu Nahe kommt, meint er auf der Matte zu stehen.

    Übe es unbedingt, dass er auf einem festen Platz zu gehen und dort auch zu bleiben hat.
    Das Ganze positiv aufbauen.
    Wenn deine Tochter sich dir nähert, schickst du ihn bitte sofort weg.
    Ab auf seinen Platz, er hat nichts zwischen euch zu suchen und schon gar nicht dein Kind zu reglementieren.
    Das darf nicht seine Aufgabe sein.

    Zitat

    sondern er will immer und überall im Mittelpunkt stehen.
    Ok wir (alle) haben ihn wirklich zum Mittelpunkt gemacht, eben deswegen, weil er wie wir ihn bekommen haben nur ein Häufchen Hund war. Und ihn zuzusehen wie er immer kräftiger und gesünder wurde, war für uns einfach klasse.

    Ist absolut menschlich und auch nachvollziehbar, einen schwachen und kranken Hund zu verwöhnen.
    Es macht tatsächlich Freude, zu sehen, wie es langsam bergauf geht.
    Man darf auch stolz darauf sein.
    Aber, wie du festgestellt hast, kann der Schuss nach hinten losgehen.
    Der Hund steht im Mittelpunkt, reglementiert Familienmitglieder, nach dem Motto:
    "Du darfst keine anderen Götter neben mir haben."
    "Nur mich, mich, mich - ansonsten niemand."
    Es geht hier um dein Kind und deinen Mann, die viel wichtiger als der Hund sind.
    Das musst du ihm nun klarmachen, indem du ihn wirklich oft auf seinen Platz schickst und dich in Ruhe, ohne dass er dazwischen hängt, dich um deine Familie kümmern kannst.
    Wichtig ist, dass DU ihm VORHER eine klare Anweisung gibst:
    Wann er sich verziehen und wohin er gehen und wo er sich aufhalten soll.
    (auf seinen Platz!)
    Weg vom Geschehen!


    Zitat

    Ich habe hier in der Gegend schon einige unschöne Erfahrungen in Sachen Hundetrainer gemacht.
    Z.B. habe ich von einigen gehört , du mußt erstmal den Willen des Hundes brechen (ja gehts noch???)
    oder mit Würgehalsband arbeiten usw.

    Indiskutabel - ganz schnell vergessen!

    Zitat

    Aber eben diese Ressource von der du sprichst müsste ich echt von jemanden der das professionell kann anschauen lassen.

    Nimm ihn erst mal aus dem Mittelpunkt, mache ihn unwichtiger.
    Beide Hunde gleich behandeln, nicht, dass noch Probleme entstehen...
    Das wollen wir nun auch nicht.


    Zitat

    Meine größte Angst ist einfach das er mal zubeißt und ich ihn irgendwann verliere und er eingeschläfert wird.

    Wieso sollte er das tun?
    Nun mache keine Panik.
    Du weißt nun um sein Problem mit fremden Menschen.
    Halte ihn an der Leine.
    Freilauf gibt es nur in wirklich übersichtlichem Gebiet.
    Rufe ihn sofort zurück, wenn du einen Menschen sichtest, leine ihn an und lenke die Aufmerksamkeit auf dich.
    Gehe zunächst im großen Abstand vorbei, soweit, solange der Hund eben noch ruhig ist.
    Gewähre ihm die Distanz, die er benötigt.
    Kein Fremder soll ihn streicheln, füttern etc.
    Führe ihn so, dass er nicht zu Fremden gelangen kann (abgewandte Seite oder einen Bogen laufen).
    Viel später, kannst du über "Zeigen und Benennen" arbeiten.

    https://www.dogforum.de/zeigen-und-ben…0und%20benennen

    Hilfreich sind auch folgende Bücher:

    Zuhause würde ich ihn auch auf einen festen, strategisch ungeünstigen Platz schicken, wenn Besucher kommen.
    Fremde sollten ihn ignorieren:
    Nicht ansehen, nicht anfassen, nicht ansprechen und nicht füttern.
    Er geht auch nicht mit zur Tür und "begutachtet" den Besuch:
    Deine Tür, dein Besuch.

    Das erst mal als kleine Tipps, die du selber umsetzen kannst.
    Ich hoffe, du findest einen passenden Trainer.
    Ich weiß, was du suchst, ist nicht ganz einfach, aber es gibt sie.
    Die Bücher helfen dir auch ein wenig weiter.

    Gruß
    Leo

  • Hallo Leo ...

    vielen lieben Dank ... du bist mir eine große Hilfe. Obwohl ich selbst weiß, wie ich mich zu verhalten habe,
    tut es gut von jemanden in den Hintern getreten zu werden.
    Ich habe heute mit einer Frau von der Tierhilfe Franken gesprochen, da arbeitet so eine Dame, die nach
    diesen Prinzip arbeitet.
    Werde mal einen Termin mit ihr ausmachen und bis dahin eben diese Tipps von dir immer wieder durchziehen.
    Leider verfalle ich da in leichte Panik... bin einfach zur Zeit nicht wirklich belastbar. Denk mal das merkt Baileys auch.

    Vielen Dank nochmals und ich werde wieder berichten oder wenn ich wieder was zu fragen habe, weiß ich das ich hier sehr gut aufgehoben bin.
    LG Tina

  • Tina,

    du brauchst wirklich keine Panik haben.
    Unsichere Hunde, mit so einem Verhalten, kann man wirklich gut in den Griff bekommen.
    Das Einschälfern sollte dir nie wieder in den Kopf kommen.
    Dazu gibt es überhaupt keinen Grund und wenn du ab heute einiges beachtest und deinen Hund unter Kontrolle hast, wird er auch niemanden beißen (können).
    In der allergrößten Not, das sehe ich aber noch nicht so, da du dir nun rechtzeitig Hilfe holst, kann man einen Hund auch mit Maulkorb sichern.
    Ich lege dir noch mal die Bücher ans Herz, auch die öffnen einem die Augen und man kann sein eigenes Handeln mit einem unsicheren Hund überdenken.
    Man lernt ihn besser zu verstehen...., dass er eben nicht grundlos knurrt und bellt.
    Wichtig für dich/deine Familie oder wer ihn sonst noch führt, dass er erst gar nicht in die Situation kommen soll, handeln zu müssen (knurren/bellen).
    Also, Sicherheit und vorerst Abstand gewähren, Kontaktaufnahme zu fremden Menschen nicht erzwingen, auch wenn es der nette Nachbar von nebenan ist, den der Hund "eigentlich" kennt, aber eben doch nicht gut genug, um sich nicht bedroht/sicher fühlen zu können.
    Je weniger er gezwungen wird, je weniger er meint, agieren zu müssen, je weniger Menschen ihn bedrängen, umso schneller kann er lernen, dass Fremde nichts Bedrohliches sind.

    Und innerhalb der Familie musst du nun einiges ändern, ich meine natürlich Baley gegenüber...

    Ein Hund, der meint, ständig handeln zu müssen, hat in der Regel großen Stress mit dieser Aufgabe.
    *Tochter/Ehemann zurechtweisen
    *Fremde Menschen anzuknurren

    Viel einfacher wäre das Leben für ihn, keinen Handlungsbedarf zu haben.

    Schön, dass du mein Geschreibsel so annimmst.
    Ich bin sicher, du wirst das schon schaffen.
    Wo ein Wille ist...

    Alles Gute!

    Leo

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