Zweithund und Sammy draussen top innen leichter Flop

  • Hey wir haben seit 3 tagen eine Huendin als Zweithund. 1. TAG sammy beobachtet sie in der wohnung und. Ohne Vorahnung beisst sie ihn sso doll, dass er blutet. SAMMY ganz gentleman macht garnichts zurueck sondern geht weg. Wir haben das sofort unterbunden und dann am 2Tag fiebst er nicht mehr soviel und leasst sie auch in ruhe das auto erkunden usw. Sie lagen sogar kurz zusammen auf der Decke aber sobald sie auf einer Seite der Couch liegt und er nur vorbei laeuft zeigt sie die Zaehne und macht ein droh schnapper.

    Was wir aber erstaunlich finden ist, sobald sie draussen sind, sind die 2 ein tolles Team... Sie machen mqanche Bewegungen , dass man denken kann sie machen synchron schwimmen. Und heute auf dem Hundeplatz hat ein anderer Hund unsere Huendin geaergert und Sammy ist dazwischen gegangen. Sie spielen sogar zusammen...

    Die Trainerin sagt wir sollen sie machen lassen doch sind wir wegen dem ersten Abend etwas beunruhigt. Weil wir den internen Machtkampf von unseren verstorbenen nicht kennen.

    Klar lassen wir Ihnen drinnen noch Zeit aber wie gesagt der erste Abend praegt.

  • Hallo,
    so kann man nichts dazu sagen, finde ich.
    Es sind zu wenige Infos, obwohl eine Ferndiagnose immer schwer ist...

    Wie alt ist die Hündin denn?
    Wo kommt sie her?
    Kennst Du ihre Vorgeschichte?

    Liebe Grüße

  • Und lasst sie auf keinen Fall etwas selber ausmachen. Wir ihr schon selber gemerkt habt kann das böse enden.

    Ihr müsst anfangen die Hunde zu managen, ihr gebt die Richtung vor.

    Haben beide einen eigenen zugewiesenen Platz?
    Habt ihr Regeln fürs Zusammenleben der Beiden, wenn ja was für welche?

  • Zitat

    Und lasst sie auf keinen Fall etwas selber ausmachen. Wir ihr schon selber gemerkt habt kann das böse enden.

    Ihr müsst anfangen die Hunde zu managen, ihr gebt die Richtung vor.

    Haben beide einen eigenen zugewiesenen Platz?
    Habt ihr Regeln fürs Zusammenleben der Beiden, wenn ja was für welche?

    Da kann ich nur zustimmen! Ich könnte mir vorstellen, dass die Hündin drinnen so reagiert, weil sie nicht so viel Freiraum hat wie draussen. Wie ist Sie vom Charakter, verhalten? Habt Ihr Infos darüber ?

  • Sie haben beide ihren Platz ihre eigenen futterschalen usw. Diese stehen auch nicht im selben raum. Sammy bekommt zuerst. Fressen und und und... Alles was wir damals auch gemacht haben und was uns gesagt wurde vom trainer.

    sie ist 2 1/2 und hat gut 2 jahre von ihrem jungen Leben im Tierheim auf sppanien verbracht... Wir denken dies wird der Grund sein warum sie droh schnapper macht und ja wir managen seit heute mehr und halten uns nicht an die ansagen der trainerin. Wir sehen heute die erfolge... Er beschuetzt sie... Sie bzw er fiebsen nicht mehr bzw. Kaum noch.
    Es ist gerade auch nicht angespannt beide schlummern vor sich hin und das keine 2 meter von einander entfernt. Beide sind am traemen und laufen im Traum vor sich hin. Und wir koennen beobachten, dass sie mehr versucht sammy kennen zu lernen. Sie schnuppert viel an ihm und fordert ihn zum spielen auf.

  • Das ist prima.

    Ich würde weiter darauf achten, dass sie beide ihren zugewiesenen Platz benutzen und nicht den des anderen. Füttern würde ich gleichzeitig aber in getrennten Räumen.

    Ansonsten, Distanz darf sie ja einfordern, nur wenn sie es übertreibt ist es wieder euer Part es zu managen.

    Ihr seid der Chef, ihr gebt die Regeln vor.

    Sie ist auch erst drei Tage da, gebt ihr Zeit und regelt alles. Bei der Vergangenheit muss sie auch erstmal in Ruhe ankommen und Vertrauen fassen. Zusätzlich eine Bindung zu euch aufbauen.

    Das wird schon :). Nur niemals nach dem Motto "die regeln das unter sich" vorgehen ;)

  • Zitat

    Nur niemals nach dem Motto "die regeln das unter sich" vorgehen ;)

    Ganz so strikt würde ich das nicht unterschreiben - zumindest nicht bei Hunden, die zusammen leben (sollen).

    Meine Meinung zu diesem Thema (in der Praxis bewährt):

    Natürlich muss man in der Eingewöhnungsphase eingreifen, wenn die Wogen zu hoch schlagen oder sich der eine zu grob zum anderen verhält - anderseits müssen beide einen Weg finden, miteinander kommunizieren und sich auseinandersetzen zu können und das fällt bei Hunden auch mal härter aus, als uns lieb ist bzw. wir es uns anschauen wollen.
    Aber man kann und will die Hunde ja nicht ständig voneinander trennen, wenn man selbst nicht anwesend ist und dann kann man auch keine Auseinandersetzungen verhindern bzw. eingreifen.

    Also - meine Devise: lieber die Hunde in meinem Beisein die Grenzen abstecken lassen (denn auch Hunde haben nach meinen Beobachtungen ihre "Intimsphäre" bzw. einen Radius, in den sie andere noch hinein lassen oder eben auch nicht) - damit man in diesen Fällen notfalls noch eingreifen kann - als später zwei zerhackstückte Hunde vorzufinden, wenn sie eben die Zeit der Abwesenheit genutzt haben, um sich ihre Grenzen aufzuzeigen bzw. auszudiskutieren.

    Warum deine Hündin bei der ersten Situation so heftig vorgegangen ist, ist aus der Ferne nicht zu beurteilen - es mag am Streß (neue Umgebung, neuer Hund, neue Halter) gelegen haben, dass es zu einer Überreaktion kam. Es kann aber auch sein, dass sie schon vorgewarnt hatte (leichtes Lefzenzucken etc. pp., das man selbst vielleicht gar nicht wahrgenommen hat, euer Rüde aber eben etwas aufdringlich war (permanentes Fiepen, nicht Zurückziehen) und sie ihm unmissverständlich klarmachen musste/wollte, dass sie genervt ist (Hündinnen sind da oftmals etwas zickig.....)).
    Was für sie und ihr Sozialverhalten an sich spricht, ist, dass sie aus Spanien aus einem Tierheim kommt - diese Hunde sind meist recht gut in der "Hundesprache" untereinander - sonst hätten sie viel stärkere Blessuren - anderseits leben sie meist auf recht engem Raum zusammen und müssen sich ihren Freiraum "erkämpfen", da fallen die Ansagen vielleicht schon mal etwas ruppiger aus.

    Bei euren beiden scheinen die anderen Randbedingungen ja zu stimmen und es hört sich sehr harmonisch an, das sie miteinander spielen, er sie beschützt und dass beide schon recht dicht beieinander liegen ist nach so kurzer Zeit schon toll..... (meine Hündin mag es nach 5 Monaten noch nicht, wenn er sie berührt beim Liegen).

    Also weiter gut bobachten und die erste Zeit auf der Hut bleiben - aber lasst die beiden auch miteinander kommunizieren, auch mal heftiger - sie müssen halt beide ihre Position miteinander und untereinander finden.

    Übrigens muss es nicht dabei bleiben, dass der erste Hund der "ranghöhere" ist, also immer bevorzugt behandelt werden sollte (Fressen etc.) - das kann sich genausogut drehen.... bzw. kommt ganz darauf an, um welche Ressource es geht.....

  • Ich kann mir deine Antwort nur erklären, wenn du zwei ungefähr gleich große und schwere Hunde hast. Richtig bewusst wird es denke ich eher, wenn der Gewichts- und Größenunterschied hoch ist. Dann bemerkt man wie wichtig Managment ist. Wenn meine 13 Kilo Portion und mein 43 Kilo Walross etwas untereinander ausmachen würden- auch mal heftiger- würde das zu 99 % richtig in die Hosen gehen.

    Was die TS mir noch geschrieben hat, klappt es mit dem managen sehr gut und ich glaube sie sind auf einem guten Weg!

  • Erst mal vorab:
    es wäre schön, wenn hier jeder seine Meinung schreiben könnte - ohne, dass andere gleich "gegenreden" bzw. widerlegen müssen - so fühle ich mich jetzt leider genötigt zu deinen Kommentaren zu meiner Antwort Stellung nehmen zu wollen/müssen.

    Zitat


    Kommunizieren im Sinne von "das ist meins, das ist deins" und die Einforderung der eigenen Distanz ist auch in Ordnung. Nicht aber "Übergriffe". Man selber entscheidet was für Regeln im Haus gelten und da fällt dann auch nichts härter aus, erstrecht nicht so, das Blut fließt.


    Komisch - sowas in der Art habe ich durchaus geschrieben und ich kann nichts davon lesen, dass ich "Übergriffe" okay finde....... :???:


    Zitat


    Es gibt Regeln, an die müssen sie sich halten, das heißt noch lange nicht, dass man ihnen die Kommunikation verbietet. Und doch man kann die Hunde trennen, bis man sich ziemlich sicher sein kann, dass es hinter seinem Rücken nicht gleich kracht. Das muss man einberechnen, wenn man sich einen Zweithund holt


    Sicher kann und sollte man die erste Zeit die Hunde trennen, wenn man sich nicht sicher ist - aber nicht auf Dauer und sicher wird man sich erst, wenn man die beiden interagieren lässt und sieht, dass es geht - der Rest, s.o.


    Zitat


    Grenzen abstecken ist deine Aufgabe.


    Lässt du auch andere Meinungen gelten? - Grenzen abstecken, die meine Regeln und Grenzen belangen - ja. Die eigenen Grenzen/Privatsphäre abstecken (ohne zu zerfleischen) - dürfen meine Hunde untereinander selbst und es geht gut.


    Zitat


    Das ist Schwachsinn. Ich (und viele andere) habe einen spanischen Hund der sogar leicht unverträglich ist. Seine Sprache ist teilweise falsch und für andere Hunde ebenfalls teilweise schwer zu deuten. Genauso wie gegenüber Menschen.


    Entschuldige - aber deine Wortwahl finde ich unverschämt - man muss hier keinem sagen, er erzähle Schwachsinn. Es ist nunmal so meine Meinung und Erfahrung, das habe ich auch gleich eingangs erwähnt.
    Und ja !!! Stell dir vor - ich habe ebenfalls eine Spanierin von der Straße hier und sie ist super verträglich und feiner in der "Hundesprache" als viiiiiele andere Hunde, die ich kenne (meine Erfahrung).


    -

    Zitat


    sie müssen halt beide ihre Position miteinander und untereinander finden.

    Zitat


    :???:


    -was ist daran nicht zu verstehen? Das macht das Miteinander einer sozialen Spezies aus.....


    Zitat


    Hunde in einem "Menschenrudel" bilden keinen klaren Rang. Du Chef sie drunter- fertig. D.h. es muss kein Hund bevorzugt werden und es sollte auch keiner bevorzugt werden, da es sonst zu Eifersucht und Ressourcenverteidigung kommen kann.


    Ich habe nicht geschrieben, dass ein Hund bevorzugt werden muss - sondern die TS, dass sie es momentan noch so macht (Ersthund darf zuerst zum Fressen o.ä.) - deswegen mein Einwand, dass es eben gerade nicht so sein muss/sollte. Wenn es nach deiner Argumentation denn so klar ist:

    Zitat


    Du Chef sie drunter- fertig.

    - dann dürfte es ja auch keine Eifersucht und Ressourcenverteidigung geben, weil du bestimmst, was passiert. :D :???:

    So ist es aber m.M.n. nicht. Sicher gibt es keine Rangordnung alá Beta, Gamma, Omega, die für alles gilt und jeden Hund stets und ständig an der gleichen Position sieht, wohl aber "(Rang-)positionen" in Bezug auf einzelne Ressourcen. Dem einen Hund ist eben dies wichtiger, dem anderen das. So zieht sich meine eigentlich sonst sehr durchsetzungswillige und-fähige Hündin (Fressen, Individualdistanz, Lieblingsspielzeug) durchaus (ohne Murren) zurück, wenn der Rüde sie beim Kuscheln wegdrängt, er als erster durch die Tür will oder das nur zweitliebste Spielzeug haben möchte.

    So- das soll's dazu -von meiner Seite- gewesen sein..... :mute:

  • Meine Hündin darf meinem Rüden durchaus zeigen, wann sie ihn in ihrem Dunstkreis wünscht und wann nicht. Sie darf es nur unter bestimmten Vorraussetzungen nicht:
    a) wenn ich die Hunde zB aufs Bett oder Sofa rufe
    b) wenn ich Futter welcher Art auch immer aus der Hand verteile
    c) wenn ich mit dem Rüden schmuse
    d) wenn sie an seinen Napf geht und ihn von dort verjagen will.

    Liegt sie aber auf dem Boden oder auf ihrer Decke, darf sie sehr wohl zeigen, wie weit er sich ihr nähern darf. Das hat Hündin 1 schon so gemacht und Hündin 2 macht es auch. Genauso auch die Gasthündinnen bei denen Poco eine Weile zu Gast war. In meinen Augen etwas völlig normales, solange daraus keine Beisserei entsteht.

    Warum der Ersthund geblutet hat können wir jetzt nicht herraus finden. Es kann ein Abwehrschnappen gewesen sein, der daneben gegangen ist. Wäre die Hündin wirklich auf Beschädigung ausgewesen, wäre erstens schon da sehr viel mehr passiert und zweitens würde die Hündin sich jetzt nicht auf reines Abwehrverhalten reduzieren.

    Allerdings sollten Hunde in der ersten Zeit immer unter Beobachtung stehen. Immerhin müssen sie sich gegenseitig auch erstmal kennenlernen. Mein Rüde ist mit der ersten Hündin nie so warm geworden, wie mit der aktuellen Hündin. Es gibt nicht immer die herzzereissende Lovestory unter Hunden. Es gibt auch Gespanne, die sich einfach nur akzeptieren, aber nicht groß etwas mit einander zu tun haben wollen.

    Auch sollte man nicht vergessen: Draussen ist NICHT gleich drinnen!

    Katzen gehören draußen zu den zu jagenden Tieren in den Köpfen meiner Hunde. Im Haus gehören sie zur Familie. Sie unterscheiden sehr stark!

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