Probleme mit den Alleinsein- Protestpinkeln
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Hallo ihr Lieben,
in anderen Beiträgen habe ich schon über unseren Neuzugang Don aus Spanien geschrieben, der jetzt ca ein halbes Jahr bei uns lebt.
Nun ist es so, dass er und unsere Ersthündin, Terrierdame Bling-Bling, an manchen Tagen allein zu Hause bleiben müssen. Es sind meistens etwa 3- 4 Stunden, manchmal auch länger.
Bevor die Hunde alleine bleiben müssen, gehen wir natürlich nochmal raus, stellen sicher, dass genügend Wasser zur Verfügung steht und verschließen die Küchentür (leider gibt es keinen Schlüssel, daher versperren wir sie meist mit dem Wäscheständer). Wenn sie länger als 3 oder 4Stunden allein bleiben müssen, bekommen sie vorher einen Teil ihres Futters (normalerweise fressen sie immer erst abends).
Tja, anfangs klappte das gut. Bling-Bling blieb schon vor Don allein und als er dann zu uns zog, waren sie zu zweit allein. Das lappte wie schon gesagt anfangs sehr gut. Die beiden haben sich dann ins Bett oder auf das Sofa gelegt, was sie dann ruhig durften und haben gepennt, bis wir wieder kamen. Laut Nachbarin gaben sie dann nicht einen Muchs von sich.
In den letzten 3-4 Wochen fingen sie an Unfug anzustellen. Sie verschafften sich also Zutritt zur Küche und räumten den Mülleimer aus.
Als wir heute nach Hause kamen, die Hunde waren ca 5 Stunden allein, waren sie wieder in der Küche. Den Müll hatte ich zum Glück schon rausgebracht, wie ich es nun immer mache, allerdings hatte Don eine riesige Pfütze ins Schlafzimmer gepinkelt
Bling-Bling kann es nicht gewesen sein, da sie gar nicht so ein großes Blasenvolumen hat, dass so eine große Pfütze entstehen könnte.Nun fragen wir uns natürlich was wir falsch gemacht haben oder machen? Ich meine wir haben sehr wohl in kleinen Schritten geübt bis es dann ja gut klappte, aber nun klappt es einfach gar nicht mehr
Bellen tun sie zwar laut Nachbarin immernoch nicht, stellen jedoch allerhand Unfug an.
Haben wir falsch geübt? Machen sie es aus Langeweile? Selbst wenn wir vorher echt viel gemacht haben und beide totmüde sind, sieht die Küche nach 2Std aus wie Sau
Oder stecken vielleicht Trennungsängste dahinter? Je länger Don bei uns war, desto schlimmer wurde es.Ich hoffe ihr habt ein paar Tipps. Vielleicht geht oder ging es ja jemandem ähnlich?
Ich freue mich auf eure Antworten:) - Vor einem Moment
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Hi,
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Vielelicht musste ja Don einfach nur mal dringend und konnte es nicht mehr halten?
Ich würde die Hunde vor dem alleine bleiben richtig müde machen, Fressen geben und gut. Sieht mir alles nach chronischer, geistiger Unterforderung aus.
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Wenn es das erste Mal war, daß er in die Wohnung gemacht hat, dann würde ich mir (noch) keine Gedanken darüber machen, das kann wirklich ein Notfall gewesen sein.
Was du allerdings tun solltest, ist euren Alltag überdenken. Was macht ihr zusammen, was hat sich geändert seit seinem Einzug und wie ist euer Umgang !?
Ohne dies genau zu wissen würde ich keine Vermutung abgeben ...
Gruß, staffy
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Danke erstmal für die Antworten.
Bevor die Hunde allein bleiben müssen, gehen wir eigentlich immer eine große Runde mit ihnen und machen sie müde, so gut es geht.
Das Problem bei Don ist momentan noch, dass wir momentan in Sachen Auslastung noch etwa seingeschränkt sind, da ihn alles mögliche total hochfahren lässt und er dann noch viel aufgedrehter ist als zuvor. Das heißt, wir machen momentan alles erstmal ruhig und lassen ihn sich zwar körperlich austoben, aber animieren ihn nicht zusätzlich mit Bällen, etc. und lassen auch Nasenarbeit usw. erstmal aus, da er sich noch nicht wirklich konzentrieren kann und wir daher jetzt erstmal versuchen, ihn durch die Ruhe weniger zu stressen. Deswegen ist es serh schwer, ihn auszulasten

Das Pinkeln hat er schon einmal gemacht, das ist allerdings schon etwas her. Daher ist es möglich, dass er einfach nicht mehr anhalten konnte, obwohl wir vorher lange draußen waren.
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Zitat
Selbst wenn wir vorher echt viel gemacht haben und beide totmüde sind, sieht die Küche nach 2Std aus wie Sau

Was passiert denn in der Küche dann alles? Der Mülleiemer kann es ja nicht mehr sein.Wirklich raten kann ich dir nichts, da wir damit kein Problem haben. Wäre es denn möglich, nochmal verstärkt zu üben? - Also erst mal die alleine-Zeit wieder zu reduzieren bzw. an den Tagen, wo du eigentlich da bist als Übungstage zu nutzen?
Dass er aus Protest pinkelt kann ich mir jetzt nicht vorstellen. Vielleicht war es nur ein Unfall. Wieviel trinkt er denn?Liebe Grüße
Conny
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Zitat
Das Problem bei Don ist momentan noch, dass wir momentan in Sachen Auslastung noch etwa seingeschränkt sind, da ihn alles mögliche total hochfahren lässt und er dann noch viel aufgedrehter ist als zuvor. Das heißt, wir machen momentan alles erstmal ruhig und lassen ihn sich zwar körperlich austoben, aber animieren ihn nicht zusätzlich mit Bällen, etc. und lassen auch Nasenarbeit usw. erstmal aus, da er sich noch nicht wirklich konzentrieren kann und wir daher jetzt erstmal versuchen, ihn durch die Ruhe weniger zu stressen. Deswegen ist es serh schwer, ihn auszulasten

Schon mal an geistige Auslastung gedacht? Dinge wie den Grundgehorsam? Ganz ruhige Sachen? Nasenarbeit macht sehr müde. Warum habt ihr damit aufgehört? Körperliche Aulastung macht Hunde nicht wirklich zufrieden, da muss oft auch geistige Auslastung her, sonst suchen sich Hunde ihre Jobs selber.
Wenn euch der Hund von grundauf seltsam vorkommt, er auch ab und an unkontrolliert pinkelt, würde ich auch mal mit dem TA drüber reden, da auch eine Blasenentzündung, Schilddrüsenprobleme... etc. dahinter stecken könnten.
Wie alt sind denn die Hunde?
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Also das Pinkeln ist bisher nicht mehr vorgekommen und insgesamt auch nur 2mal, daher gehe ich mittlerweile auch von einem Unfall aus.
Der Mülleimer wird vor dem Weggehen nun immer außer Reichweite gebracht, damit dieser nicht mehr ausgeräumt werdern kann. In die Küche gehen sie trotzdem, allerdings ohne Folgen.Natürlich haben lasten wir die Hunde nicht nur körperlich aus.
Die Schwierigkeit bei Don liegt darin, dass er auch bei den kleinsten Übungen sehr schnell aufdreht. Unterordnungsübungen machen wir immer mal zwischendurch, allerdings wurde mir geraten auch das erstmal zu lassen um zu sehen, ob er dadurch besser zur Ruhe kommt und der Stress sich erstmal abbaut. Das funktioniert ganz gut. Er kommt zu Hause öfters zur Ruhe als zuvor und läuft auch schon etwas besser an der Leine. Damit hat er so seine Probleme, aber es wird. immerhin ist er in seinem Leben vorher nie an der Leine gelaufen, also braucht das eben Zeit.
Daher fangen wir jetzt erst wieder langsam an, ab und zu Übungen mit ihm zu machen und das dann aber auch nur höchstens 5Minuten am Stück und dann lieber mehrmals aber nicht zu oft, da er sonst wieder hochdreht. Ich mache das dann immer ganz ruhig ohne den anderen Hund, nur mit ihm allein.
Er muss halt erstmal lernen sich zu konzentrieren, damit man ihn so richtig geistig fördern kann, was er auch braucht und woran er Spaß zeigt.
Er ist jetzt circa 2-2,5 Jahre alt, also noch sehr jung und voller Energie. Unsere Hündin ist 3,5Jahre alt.Ich hoffe, dass unser Verfahren in Sachen ruhiger werden und sich-konzentrieren-übensich weiter bewährt und dass wir die Trainingseinheiten langsam erhöhen können.
Falls jemand von euch noch einen anderen Tipp hat, wie man dem Hund den Stress nehmen und ihn dennoch fordern und fördern kann, bin ich da ganz offen.
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