Labradorrüde (7 Monate), kaum Erfahrung mit anderen Hunden
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Sockenschlumpf -
10. Juli 2011 um 16:48
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Hallo,
Gestern haben wir unsere Labradorrüden Noir, 7 Monate, bekommen. Er hatte aber leider bis jetzt nur Kontakt zu seiner Mutter und zu seinen Geschwistern (die allerdings bald an neue Besitzer abgegeben wurden, unserer blieb übrig da er sich immer versteckt hat als potentielle Käufer kamen), zu anderen Hunden leider kaum. In der Hundeschule war er nur 3 Mal. Er hatte gestern noch Kontakt zu einem Dalmatiner Rüden, der selbst auch öfters Probleme mit anderen Hunden hatte, beide hatten sich super verstanden. Komandos wie Sitz, Komm her, Platz kann er schon recht gut, an der Leine läuft er auch schon ziemlich locker. Nun hatten wir ihn heute beim Gassi gehen an der Leine zum üben als zwei Reiter mit Hund uns entgegen kamen, der andere Hund hat Blickkontakt gesucht, wollte aber an unserem vorbeilaufen. Noir hat allerdings sehr schnell angefangen an der Leine zu ziehen und zu bellen. Ich habe sofort versucht, sein Verhalten zu unterbinden und ihn abzulenken, aber er hat nicht reagiert. Da der andere Hund aber einfach weitergelaufen ist, konnten auch wir bald weitergehen. Er ist dann auch wieder ganz gut an der lockeren Leine gelaufen. Ein paar Meter weiter kam allerdings gleich der nächste Hund, der aber sofort anfing zu bellen. Unserer ging gleich darauf ein und machte kräftig mit. Was kann ich nun tun, um dieses Verhalten zu unterbinden, bevor es noch schlimmer wird? Er ist sonst sehr freundlich und mag auch fremde Menschen gern, ist sehr verspielt und schmust gerne. Außerdem würde ich noch gerne wissen, ob jemand eine gute Hundeschule im Raum Würzburg kennt!
Bielen Dank schonmal im Vorraus! - Vor einem Moment
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Hallo

Erstmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Mitbewohner! Ihr werdet sicherlich ganz viel Freude mit ihm haben.
Ich könnte mir vorstellen, dass die Begegnung mit fremdem Hund und Pferd sehr sehr aufregend für euren Labbi war. Ich erinnere mich noch gut daran, wie meiner zum ersten Mal einen Affen und einen Tiger gesehen hat, er hat nur noch gebellt vor lauter Aufregung und wollte sich nicht mehr einkriegen. Das war für ihn einfach ungewohnt, beängstigend und Stress.
Bei dem anderen Hund wird er zurückgebellt haben. Meiner bellt zum Beispiel im Spiel, wenn der andere Hund keine Lust mehr hat, das ist dann wie eine Aufforderung, "komm, spiel mit mir!", oder er steigt mit in ein Rudelbellen ein, wenn andere Hunde bellen. Es kann verschiedene Ursachen haben, bei eurem vermute ich einfach Unsicherheit. Lasst ihn öfter mit anderen Hunden spielen, geht auf eine Hundewiese/in einen Hundeauslauf, trefft euch mit anderen Hundebesitzern zum gemeinsamen Gassigehen. So lernt er andere Hunde kennen und mit ihnen umzugehen.
Wie hat er sich denn in der Hundeschule gemacht? Hatten die dort Tipps für euch?
Während des Spaziergangs könnt ihr ihn ablenken. Klar, wenn ein großer Reiz da ist, ist das sicherlich schwer, aber ihr werdet sicherlich etwas finden, auf das euer Hund anspringt. Bei meinem ist das der mit Futter gefüllte Dummy, der geht ziemlich gut zur Ablenkung. Wenn ihr merkt, dass er gestresst reagiert (Labradore fangen dann häufig auch an zu schuppen, sieht man bei den braunen und den schwarzen gut), kläfft, unruhig wird, dann nehmt ihn aus der Situation heraus. Wechselt die Richtung, damit er sich beruhigen kann. Gerade Pferde sind riesige beängstigende Tiere. Lasst ihn diese erstmal von weitem beobachten und geht langsam näher. Er muss die Welt in Ruhe kennen lernen
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In der Hundeschule soll er such ganz gut gemacht haben, er war wohl Klassenprimus und konnte die Komandos alle sehr schnell. Dann probieren wir ihn das nächste Mal aus der Situation rauszunehmdn. Hundeschule gehen wir dann hoffentlich bald, da wird er dann ja auch wieder Hunde kennenlernen. Ich dachte mir schon, dass es wahrscheiblich Unsicherheit war, extrem agressiv war er ja nicht und er hat sich dann doch recht schnell beruhigt. Ich habe mal gelesen, dass man nicht an der Leine ziehen soll bzw. der Hund gar nicht an der Leine sein soll, damit er sich frei dem anderen Hund nähern kann. Stimmt das? Ich bin mir nur noch nicht sehr sicher, wenn ich ihn von der Leine nehme, Schleppleine zieht er hinterher, da kann man ihn relativ frei laufen lassen und er kommt dann meist auch beim erste Mal rufen, aber ich bin mir nicht sicher, ob dass auch in dieser Situation klappen würde.
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Also viele mögen Leinenbegegnung nicht. Das bedeutet, ist die Leine dran, wird der andere Hund ignoriert (auch, wenn dein Hund an der Leine ist und der andere Hund frei - und umgekehrt), ist die Leine ab, darf begrüßt werden. Wenn er in einer so stressigen Situation ist wie mit dem Pferd und dem anderen Hund, ist es nicht ratsam, ihn abzuleinen. Er könnte erschrecken und türmen, oder in die Situation stürzen und "in Schwierigkeiten geraten". Mir wär das bei einem neuen Hund zu unsicher. Was ihr natürlich nutzen könnt ist eine Schleppleine. Auf die könnt ihr einfach drauftreten, wenn er irgendwo hinstürmen will oder sie (am besten mit Handschuhen) festhalten, ansonsten läuft er wie frei und ihr habt immer eine Hilfsleine dabei. So könnt ihr den Freilauf üben und habt aber trotzdem immer Kontrolle über den Hund.
Mir war es von Anfang an wichtig, dass mein Hund mit den unterschiedlichsten Hunden zusammenkommt. Wir haben eine Hundewiese in der Nähe, wo sich vom Chihuahua über SoKas bis zur deutschen Dogge alles tummelt, Welpen, Junghunde, erwachsene Hunde, Rentner... Othello hat früh alles kennen gelernt und geht super mit Artgenossen um. Nur bei den ganz ganz kleinen muss ich ihn ein bisschen ausbremsen, da ist er noch zu ungestüm
Labradore sind idR sehr soziale und verträgliche Hunde, ich bin sicher, ihr werdet bald keine Probleme mehr haben, sobald euer neuer Freund die Unsicherheiten abgelegt hat 
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Ja das mit der Schleppleine machen wir auch genau so zum üben, nur in den Situationen hatten wir schon die kurze Leine dran, da wir auf dem Weg nach Hause waren. Dan werden wir uns mal Plätze suchen, an denen wir ein paar Hundebekanntschaften machen können :)
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bereite ihn langsam auf dein umfeld vor, überfordere ihn nicht, hu-begegnungen sind klar ganz wichtig, aber diese bitte richtig u. langsam aufbauen, such dir eine hu-schu, die nach animal-learn oder cumcane arbeitet.
da biste dann an der richtigen stelle.
ich würde empfehlen, für die 1. hundebegegnungen in einen GUTEN hu-trainer mit einzelstunden zu investieren; er oder sie können dir dann vieles am verhalten deines labbis zeigen bzw. dir erklären, warum wuffel jetzt so und nicht anders reagiert (reagieren kann!).

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Ich habe eine Hundeschule von Bekannten empfohlen bekommen, dort hat man auch erst Einzelstunden. Die sollen dort gut sein, werde ich auf alle Fälle mal ausprobieren!
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wenn du ihn nicht ablenken kannst, würde ich ein scharfes schluß sagen und in eine andere richtung laufen und versuchen wirklich zu laufen, also nicht zu schlendern sondern so das der Hund auf dich achten muß z.b Slalom laufen usw .... wenn er sich beruhigt hat, LOBEN und dann kannst du dich ja wieder umdrehen.....
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