Muss immer Party sein?

  • Ich finde Party wichtig, nur nenne ich es anders. ich nenne es sich spannend machen, attraktiv zu sein. Ist leider mit nem einjährigen Hund schwer, da er voll in der Pupertät ist.

    Party machen verstehe ich nicht, als hUnd bespaßen, aber ich gestalte schon oft die Spaziergänge interessant. Denn sonst sind wir stinklangweilig. Warum also sollte sich der Hund mit uns abgeben?

    Ohne spannende Spaziergänge würde mein Hund durchdrehen. Natürlich latscht die bequem neben mir, aber wenn ich sage, hei, jetzt gehst ab, dann geht auch was ab.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass das verdammt anstrengend ist, einen Hund zu motivieren. Und es ist anstrengend Spaziergänge interessant zu gestalten. Wenn man aber eh mit der Meinung raus geht, der Hund will das nicht und ich will das auch nicht, dann wirds auch nix.

  • Zitat

    Ich finde Party wichtig, nur nenne ich es anders. ich nenne es sich spannend machen, attraktiv zu sein. Ist leider mit nem einjährigen Hund schwer, da er voll in der Pupertät ist.

    Party machen verstehe ich nicht, als hUnd bespaßen, aber ich gestalte schon oft die Spaziergänge interessant. Denn sonst sind wir stinklangweilig. Warum also sollte sich der Hund mit uns abgeben?

    Ohne spannende Spaziergänge würde mein Hund durchdrehen. Natürlich latscht die bequem neben mir, aber wenn ich sage, hei, jetzt gehst ab, dann geht auch was ab.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass das verdammt anstrengend ist, einen Hund zu motivieren. Und es ist anstrengend Spaziergänge interessant zu gestalten. Wenn man aber eh mit der Meinung raus geht, der Hund will das nicht und ich will das auch nicht, dann wirds auch nix.

    Und warum sollte man ihn motivieren, wenn er "Zeitung lesen" etc. genauso spannend findet und damit zufrieden ist?

    Ich biete doch meinen Kindern auch nicht das super-duper-Spaßprogramm an oder versuche, sie zu irgendwas zu motivieren, wenn sie grad zufrieden in der Ecke sitzen und lesen oder Fußball spielen oder was-auch-immer-tun.

  • Weil ich meinen Hund je motivierter er ist mit mir zusammen zu arbeiten, umso weniger zwingen muss etwas zu tun, was ich für nötig halte?
    Weil ich einen Hund halte um mit ihm zu arbeiten?
    Es geht nicht um Animtion im Sinne von einem All- inclusiv- Club, oder eine Dauerberieselung

  • Zitat

    Weil ich meinen Hund je motivierter er ist mit mir zusammen zu arbeiten, umso weniger zwingen muss etwas zu tun, was ich für nötig halte?
    Weil ich einen Hund halte um mit ihm zu arbeiten?

    Ok, da ist dann vielleicht einfach die Ausgangslage eine andere ...

  • Ist halt die Frage: Reicht Dir das, wenn der Hund nebenher mirläuft? Oder willst Du was mit ihr machen?

    Wenn ersteres, dann freu Dich dass sie so problemlos ist. :D Wenn letzteres, dann musst Du was finden, was sie an Dir interessiert, bzw. entsprechend etwas machen, damit irgendwas an Dir interessant wird. Futter ist immer ne nette Möglichkeit: Du sagst zwar, dass sie den Futterbeutel nur so ein, zweimal interessant findet, aber: Wenn Du z.B. die komplette Fütterundg so umstellst, dass Dein Hund ausschließlich draußen und ausschließlich aus der hand bzw. dem Dummy gefüttert wird, dann wird der automatisch irgendwann interessant... man muss halt konsequent genug sein, dass man nicht nach zwei Tagen Futterbeutel ignorieren sagt "och der arme Hund, der fällt ja vom Fleisch, ich fütter doch wieder daheim" ;) das kann ein bißchen dauern bis er lernt, dass er jetzt für sein Geld arbeiten muss... Ich mach ziemlich viel über diese Schiene, und wenn ich mir meine Schissebüx von vor 6 Wochen ansehe wie die sich gemausert hat, dann seh ich das durchaus als probates Mittel an, um ne Zusammenarbeit erfolgreich zu gestalten... ganz ohne jedesmal Rock am Ring neu erfinden zu müssen ;)

  • Zitat

    Und warum sollte man ihn motivieren, wenn er "Zeitung lesen" etc. genauso spannend findet und damit zufrieden ist?

    Ich biete doch meinen Kindern auch nicht das super-duper-Spaßprogramm an oder versuche, sie zu irgendwas zu motivieren, wenn sie grad zufrieden in der Ecke sitzen und lesen oder Fußball spielen oder was-auch-immer-tun.

    Ich biete meinem Hund kein Spaßprogramm, ich fördere den Hund und meine Beziehung zu ihm. Denn wenn ich nicht wichtig bin, ist Zeitungslesen wichtiger. Darf mein Hund zwar auch ab und an, aber wenn ich es nicht will, will ich es nicht. Hunde sind eben keine Kinder. Und wenn ein Hund nur die Nase am Boden hat, würde mir das schwer zu denken geben.

    Aber natürlich gibt es Hunde, die mit wenig zufrieden sind. Ich wäre damit aber nicht zufrieden. Ich will mit dem Hund mehr.

  • Ich denke mal die Mischung machts. Ich muss nicht auf absolut jedem Spaziergang ein super riesen mega Programm durchziehen aber auch nicht den Hund permanent sein eigenes Ding machen lassen und nur *Dümpelrunden* unternehmen.

    Ist glaub ich auch von Hund zu Hund unterschiedlich was man in welcher Menge machen kann. Wenn sie keine Lust hat zu toben und Suchspiele oder was auch immer zu machen dann sei ihr das ab und an auch gelassen.
    Ich muss meinen Hund nicht permanent bespaßen und er mich ebenso wenig...
    Und trotzdem werden unsere Ausflüge nie langweilig :D

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