• Hallo
    Jetzt muss ich auch mal wieder um einen Rat fragen. Ist nix schlimmes aber ich weis nicht wie es in den Griff bekommen soll.

    Wenn wir unsere Übungen machen, "Sitz, Platz, bleib. Fuß" und die ganzen Kommandos ist alles prima.
    Luis ist mttlerweile aufmerksam und macht auch super mit. Auch apportieren geht super und Suchspiele auch.
    Ab und zu machen wir dann mal " Durch die Beine gehen" so abwechselnd. Ich weis nicht wie das in Fachchinesisch genannt wird.
    Hier haben wir seit einiger Zeit ein Problem.
    Ich geh mit einem Bein einen Schrit vor und sage " durch". Luis geht prima durch und auch durchs andere Bein wieder zurück. Allerdings macht er das seit ein paar Wochen nur noch zwei, drei, vielleicht auch 4 mal. Dann dreht er auf. Springt an mir hoch und wird echt wie bescheuert.
    Ich dreh mich weg und beende die Übung. Wenn ich nach einigen Minuten wieder beginne, kommt wieder das gleiche.
    Weis jemand wie ich das schaffe daß er nicht mehr so aufdreht. Ist aber echt nur bei dieser Übung.

  • Hallo,

    ich denke, er überdreht dabei.
    Das kenne ich von Atti auch und er machte es dann, wenn dieser Slalom länger nicht gemacht wurde. Ob es eine Übersprungshandlung war, keine Ahnung.
    Je öfter wir es machten, desto ruhiger wurde der Hund.

  • hej,

    könnte es sein, dass Du noch zuwenig daran gearbeitet hast, dass er mit Ruhe Erfolg haben kann?
    Alles was Du beschrieben hast, ist aktiv, nichts davon verlangt von Deinem Hund Ruhe oder Selbstbeherrschung.
    Dabei wäre das etwas vom Wichtigsten aber auch vom Schwersten, das ein junger Hund lernen sollte.
    Wichtig, man kann beides einem Hund eigentlich nur beibringen, indem man ihnen so viel Erfolg damit gibt, wie nur irgendwie möglich und nicht indem man Misserfolg bestraft.

    Als Beispiel die "Bleib"-Übung.
    Zuerst wartet man etwas, bis man den Hund belohnt für das Platz.
    Es macht durchaus Sinn, dann schon ein Bleib-Zeichen zu benützen.
    Wartet er im Platz, wird er belohnt, wenn nicht, hat man ihm zu viel abgefordert und wartet deshalb beim nächsten Versuch weniger lang, belohnt wird er für Misserfolg natürlich nicht.
    Wartet er zuverlässig ein paar Sekunden, dann versucht man mit der Distanz zu arbeiten.
    Am Anfang ist ein halber Schritt genug, mehr halten die meisten jungen Hunde nicht aus.
    Und wieder, für Erfolg wird er belohnt, bei Misserfolg erwartet man weniger von ihm beim nächsten Versuch.
    Dann verlängert man wieder die Zeit, wenn er zuverlässig wartet, wenn man einen halben Schritt weit weg steht.
    Anschliessend wieder die Distanz usw.

    Solche Übungen gibt es in Massen und viele sind wirklich wichtig, wie zum Beispiel dass er nicht unaufgefordert aus dem Auto springt, das könnte ihm sonst das Leben kosten.

    Probiere einmal zuerst damit zu Üben, denn es kann sein, dass er meint, dass er immer aktiv sein muss, damit er belohnt wird.

    Liebe Grüsse aus dem Norden

  • Das mit den Ruhe Übungen machen wir schon auch. Ich hatte es nicht geschrieben.
    Zu Platz und Sitz gehört natürlich schon das Bleib.
    Was noch schwer fällt ist das bleiben beim Apportspiel. Da hab ich manchmal das Gefühl daß er fast platzt. Da arbeiten wir dran.

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