Aggression gegenüber anderen Hunden, wie gehts weiter?
-
-
Hallo ihr Lieben.
Mein Dragotier hat früher andere Hunde ziemlich heftig angegangener war kaum zu bändigen. Irgendwann hat er den Jack Russel von einer Freundin gebissen. Dann war klar, ich musste was tun. Freilauf war auch nicht möglich.Wir haben hart dran gearbeitet. Und nun ist er soweit, dass er andere Hunde nicht mehr anmacht. Er reagiert sofort mit ganz veränderter Körpersprachen, sobald ich an meinem Schlüssel rappel, aber ein "Drago" reicht auch und ab und an bekommt er auch ein Leckerchen und immer ganz viel Lob.
Wichtig für ihn ist, dass er nicht so nah an anderen Hunden vorbei muss. Gegebenfalls schütze ich ihn auch vor anderen Hunden, indem ich die abblocke. Mittlerweile kann ich ihn auch jederzeit im Freilauf abrufen, auch wenn er den andern Hund schon gesehen hat, ich muss ihn auch nicht an die Leine nehmen, er bleibt freiwillig bei mir. Er scheint auch froh zu sein, dass er sich auf mich konzentrieren kann und beachtet den Hund dann auhc keines Blickes. Alles in allem würde ich sagen, er will keinen Kontakt zu fremden Hunden haben. Es ist auch egal, ob Rüde oder Hündin, klein oder groß, er will mit niemand was zu tun haben
Nun stellt sich mir die Frage, soll ich jetzt sein ganzes leben andere Hunde meiden? Hexe und Drago verstehen sich super, sie spielen auch viel miteinander. 2-3 im Jahr besuchen wir eine Freundin, die 2 Labbirüden hat. Das hat auch immer gut funktioniert, momentan sind zwischen Drago und dem 5 jährigen kleine Unstimmigkeiten,in denen es um die Ressource Spielzeug oder aber auch der Kontakt zu mir geht. Alle 4 schließen sich immer mir an. Das ist an sich garkein problem, weil ich regulierend eingreifen kann und es auch nur zum Knurren und Fell aufstellen kommt. Und dann gehen sie sich erstmal auf dem Weg. Beide schlafen aber nachts ohne probleme nebeneinander im Bett. Das wollte ich nur erwähnen.
Reichen diese 3 Kontakte sein ganzes Hundeleben lang?? Ich bin es von meiner Hündin gewohnt, viel Kontakt zu anderen Hunden zu haben. Ich kann Drago ja nicht zwingen andere Hunde zu mögen, oder wie könnte ich ihm das schmackhaft machen? Schon als Welpe und junghund fand er andere hunde nicht soooo spannend, er hat sie einfach ignoriert und fand mich spannender. Was sagt ihr zu dem Ganzen?
Freu mich über Antworten
Jenny, Drago und Hexe - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Aggression gegenüber anderen Hunden, wie gehts weiter?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ist doch alles super.
Ich weiß nicht so recht was Du willst
?
Dein Hund verträgt sich mit den anderen, gut, er geht einigen Hunden aus dem Weg aber das ist doch gut oder?
Er fängt keine Rauferei an, hört auf Dich, Du kannst ihn abrufen wenn andere Hunde da sind.
Geht es Dir nur um mehr Kontakt zu anderen Hunden?(Bitte nicht falsch verstehen, ist nicht böse gemeint).
Wie wäre es mit einer Hundeschule oder ein Hundesportverein? Da hätte er Kontakt zu anderen Artgenossen.
LG Ute -
Zitat
Schon als Welpe und junghund fand er andere hunde nicht soooo spannend, er hat sie einfach ignoriert und fand mich spannender.
Ist doch lobenswert, vor allem da du ihn jetzt auch jederzeit kontrollieren kannst
Über den Kontakt zu Artgenossen würde ich mir keinen Kopf machen. Er hat doch die Hündin und die Hunde deiner Bekannten, das reicht einem Hund. Dein Rüde will und braucht keinen Kontakt zu Zufallsbekanntschaften, der ist mit sich, der Hündin und dir völlig zufrieden.
Ich für meinen Teil sehe da keinen Handlungsbedarf.
-
Danke für die Antwort.
Ja, es geht mir um den Kontakt, er geht nicht einigen aus dem Weg, sondern allen Hunden. Es gibt keinen den er mag, spätestens wenn sie ihn beschnuppern explodiert er. Deshalb lass ich momentan gar keinen Kontakt zu anderen Hunden zu und weiß halt nich, ob ich das ändern sollte und wenn ja wie?
Ich persönlich bin mit dem Ergebnis absolut zufrieden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er absolut keinen Bock auf andere Hunde hat.
Meine Hündin geht oft mit ner Freundin und deren Hund spazieren, sie hat also genug Kontakt zu anderen Hunden
Hundeschule geht momentan aus Geldgründen leider nicht.Aber die Hundeschulen bei uns sind auch nicht grad das gelbe vom Ei.Liebe Grüße
Jenny -
Zitat
Deshalb lass ich momentan gar keinen Kontakt zu anderen Hunden zu und weiß halt nich, ob ich das ändern sollte und wenn ja wie
Das ist ne schwierige Frage. Selbstverständlich kann man ein klein wenig daran arbeiten, daß er sich z.B. beschnuppern läßt und dennoch ruhig und gelassen bleibt. Da stellt sich die Frage, ob es u.U. einfacher im Alltag wäre (viele Hunde?), ob er dann mit Hündinen, Kastraten und/oder Junghunden Kontakt aufnehmen könnten. Aber wenn er von sich aus keinen Kontakt herstellen möchte..... bleibt eigentlich nur ein wenig Impulskontrolle, damit er im Falle eines Falles nicht gleich explodiert.
Willst du denn etwas daran ändern???
-
-
[/quote]
Willst du denn etwas daran ändern???[/quote]
Hmm, eine gute Frage. ich möchte das beste für Drago, ich bin bereit, da dran zu arbeiten, aber komme auch immer mehr zu dem Schluss, dass ich ihm damit keinen Gefallen tue.
Wörüber ich mir aber ab und zu Gedanken mache, was ist , wenn Hexe irgendwann mal nicht mehr ist. Ich weiß eigentlich, dass ich immer zwei Hunde haben möchte. Ich liebe es die beiden zu beobachten, ihre Kommunikation, die Verhaltensweisen. Aber, wenn ich jetzt keinen Kontakt zu lasse, wird es doch später wahrscheinlich ziemlich schwierig, oder?
Liebe Grüße
Jenny -
Zitat
Hmm, eine gute Frage. ich möchte das beste für Drago, ich bin bereit, da dran zu arbeiten, aber komme auch immer mehr zu dem Schluss, dass ich ihm damit keinen Gefallen tue
Wenn du keine zwingende Notwendigkeit siehst und so super durch den Alltag kommst, dann folge doch deinem Gefühl und laß es einfach so wie es jetzt ist.Möchtest du aber unbedingt noch Veränderungen herbeiführen, dann könntest du höchsten noch an seiner Toleranz bei direktem Kontakt mit Artgenossen trainieren.
ZitatWörüber ich mir aber ab und zu Gedanken mache, was ist , wenn Hexe irgendwann mal nicht mehr ist. Ich weiß eigentlich, dass ich immer zwei Hunde haben möchte. Ich liebe es die beiden zu beobachten, ihre Kommunikation, die Verhaltensweisen. Aber, wenn ich jetzt keinen Kontakt zu lasse, wird es doch später wahrscheinlich ziemlich schwierig, oder
Das kann dir aber umgekehrt genauso passieren - du läßt jetzt auf Teufel komm raus nicht gewollte Kontakte zu und das Verhalten deines Rüdens verschlechtert sich
Du schützt deinen Rüden und schaffst ihm Artgenossen vom Hals und sein Verhalten wird auch nicht besser, aber dafür überläßt er dir die Entscheidung und greift selbst nicht ein
Holst du dir in ferner Zukunft einen neuen Hund.... dann könntest du gute Karten haben, weil du ja immer entschieden hast und er deine Entscheidung nich anzweifelt und ich glaube nicht, daß er einen weiteren Hund gar nicht akzeptieren würde. Es würde am Anfang vielleicht ein wenig gebrummt werden. Aber vielleicht möchtest du auch in zig Jahren erstmal keinen Zweithund.....Das eine muß nicht zwangsläufig mit dem anderen zusammenhängen und fremde Hunde draußen treffen und zu Hause mit einem dauerhaften Zweithund zusammenleben, sind zwei völlig unterschiedliche Situationen
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!