Mein Hund hat angst vor andere Hunde
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Seit ca 1-2Wochen habe ich eine 9monatige Mischlingshündin (Labrador-Mix). Ich vermute, dass dort auch noch ein Border Collie mitgemischt haben könnte.
Sie liebt es mit anderen Hunden zu spielen. Nur das Problem ist, dass sie bei jedem Hund (auch von weitem) erst einmal provisorisch kleffen bis zum geht nicht mehr muss. Und wenn die Hunde dann in der Nähe sind, ist sie total ängstlich und fängt an zu qiecken, als wenn sie grad gebissen wurde. Stellt ihre Haare hoch, rennt weg, wenn sie kann. Beißen tut sie nicht, aber wie gesagt, total ängstlich. und wenn sie ihre Zeit gehabt hat, fängt sie das Spielen an. Scheint ggü. anderen Hunden eigentlich vollkommen unkompliziert zu sein, nur eben diese angst.
Nun weiss ich leider nicht, wie ich dieses Verhalten ändern kann. Erstens verstehen manche Hunde so ein Verhalten mit Haare hoch, bellen etc. als Agressivität und verhalten sich dementsprechend auch so und zweitens ist es manchmal beim Spazieren gehen doch sehr anstrengend.
Wäre super, wenn mir jem. helfen könnte.
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2. Mai 2011 um 22:51
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Mein Hund hat angst vor andere Hunde - Vor einem Moment
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Ich hab nen bald 6 Monate alten Aussie hier sitzen und der zeigt ganz genau das Verhalten (nur ohne Quietschen). Wir probieren im Moment noch verschiedene Sachen, weil ich die passende Methode finden will.
Ich hab da gemerkt, dass eben nicht alles bei jedem Hund wirkt. Ich denke, da wirst du ein bisschen probieren müssen, was zu deinem Hund passt.Die Methode finde ich super, hat toll gewirkt bei uns:
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Nur muss ich leider noch mal von vorne anfangen und weiß nicht, ob wir damit noch mal Erfolg haben. Aber bis zu nem blöden Zwischenfall lief es einfach nur super nach kürzester Zeit! -
Klingt auf jeden Fall schonmal nicht schlecht. Muss ich mir mal in Ruhe durchlesen. Ich werds jedenfalls versuchen.
Spazieren gehen ist mit ihr richtig anstrengend. Man muss ständig versuchen einen hohen Bogen um die fremden Hunde zu machen. Dieses gestaltet sich öfters schwierig in einer Kleinstadt. Und wenn wir weitergehen hat mein Hund die anderen Hunde nicht vergessen. Es reicht schon, wenn ein fremder Hund 50m hinter uns auf der selben Straßenseite geht. Dann kann ich sie förmlich hinterherschleifen, auch wenn der Hund schon vor 10 min abgebogen ist.
Wie gesagt von Weitem macht sie totalen Terror. Verhält sich wie ein total aggressiver Hund, wenn sie die hunde dann in der nähe hat, qieckt sie als wenn sie gebissen wurde. versucht dann abzuhauen, was die sache idr auch nicht einfachher macht, weil die meisten hunde hinterherrennen, was die sache nur noch schlimmer macht.
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Ja, das kenne ich. Selbst bei meinem Junghund drehen die Omis mit ihren Flexileinen-Hunden schon ab hier

Anjou hat jetzt zum Glück endlich begriffen, dass er hinter mich kommen soll, wenn er andere Hunde arg unheimlich findet, damit ich die blocken kann. Weg rennen ist ja dann wirklich ungünstig :/
Findet er sie "normal" unheimlich bleibt er vorne, dann misch ich mich da auch nicht ein. Da ist es in der Regel dann aber auch so, dass er nach 5, 10 Sekunden auftaut. Sonst kommt er eben hinter mich. So bleibt ihm aber immerhin die Möglichkeit noch positive Erfahrungen zu machen, weil ich ihn nicht immer raus nehme vorher. Er entscheidet (wenn ich ihn ein mal hinlasse) also selbst, ob er sich der Situation stellen will oder nicht.Ob damit die Unsicherheit irgendwann verschwindet... Wir werden sehen

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Wie handhabst du es eigentlich draussen nur dem Clicker und Lekkerlies?
Ich meine, in der einen Hand die Leine, in der anderen wahrscheinl. den Clicker. Der Hund zieht evtl auch noch in blöden situationen. Der Hund macht mal etwas gutes, du willst diesen belohnen und hast keine hand frei bzw. hast endlich alles, wenn die situation aber futsch ist.
Gestern wurde unser hund zu "ihrem glück" gezwungen. Sie kam das erste mal mit in dem kindergarten (meine freundin ist erzieherin). Ihre Chefin hat ebenfalls einen verträglichen jungen hund. Nunja...Unser wuff zuerst von weitem wieder blöd am bellen und als der andere hund auf sie losgelaufen ist, ist unser wuff natürlich im garten über alle berge und wurde gejagt. irgendwann hatten wir die beiden auseinander, war aber nichts passiert. Nunja dann durfte lotta den anderen hund mit haare hoch beschnüffeln und kurz danach wurde der andere hund zum spielen animiert.
Aber muss es immer so einen terror geben? Ich mein, ich kann ja verstehen, dass ein hund vorsichtig ggü. anderen hunden ist. Es gibt immer mal hunde die falsch sind. Aber sie verstärkt mit ihr verhalten das ganze nochmal.
Neulich hat lotta den hund von der freundin von meinem bruder kennen gelernt. Ist eine junge Husky-Mischling. Nur das hat alles nicht geklappt. Unser Hund eben blöd und die freundin meinte, dass ihr husky hund scharf beisst, weil sie so ein verhalten nciht einschätzen kann. dabei hätten sie so schln spielen können
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Da kann ich nur einem lieben Fori danken

Sie hat mir am Anfang den hier geschenkt: *Fingerclicker*Den lass ich einfach dran, wenn ich gerade mit ihm arbeite. Der kann zur Not auch in der gleichen Hand sein, wo die Leine ist und stört nicht großartig, fällt nicht runter etc.
Die Leckerlis habe ich in einer Bauchtasche, die dann offen ist. Oder im Futterbeutel am Gürtel. Da komme ich dann auch recht schnell dran. Wenn es mal ne Sekunde länger dauert ist aber auch nicht so tragisch, weil Anjou durch den richtig getimten Click ja weiß wofür es die Belohnung gibt. Genau genommen hab ich seine Aufmerksamkeit so ja ein paar Sekunden länger, wenn er noch auf die Belohnung wartet, als wenn ich mit dem Click schon das Leckerchen rein schiebe. Dafür muss das Clicker-Prinzip halt schon gut konditioniert sein.
Ich würde vielleicht wirklich mit deiner Hündin mal üben, dass sie hinter dich geht.
Ich baue da mit Anjou auch zur Zeit ein Kommando auf, weil er das eigentlich nicht gerne macht, sondern lieber vor mir ist. Deswegen übe ich das jetzt laaaange in ablenkungsfreier Umgebung, bis es wirklich sitzt.Trefft ihr denn so selten Hunde mit denen sie wirklich mal spielen kann?
Bzw. mit Anjou spielen auch wenige Hunde, weil der Jungspunt ihnen zu wuselig ist oder sein Radius zu klein ist. Aber wir treffen schon regelmäßig andere Hunde mit denen er entweder spielt oder aber, wo nach einer kurzen Begrüßung wenigstens klar ist, dass die ihn nicht fressen und wo sie dann nebeneinander, aber auch jeder für sich spazieren gehen können und er einfach so positive Erfahrungen sammeln.
Viele unserer Mit-Gassigänger sind auch hier aus dem Forum - vielleicht findet sich ja jemand für euch
Kannst ja mal einen extra Thread aufmachen, wenn du suchen magst und auf euer "Problem" hier verweisen. Es stellt sich bestimmt jemand zur Verfügung, der mal mit euch übt. -
Das ist ja mal klasse. Wusste gar nicht bzw. bin nicht auf die idee gekommen, dass es noch andere varianten von clickern gibt. Ich kenne nur die 0815-Teile.
Ich versuche momentan eher "krampfhaft" den anderen hunden aus den weg zugehen. Soweit ich weiss, kennt unsere lotta bis jetzt nur 4 hunde. 2 davon sind ältere, denen die 9monate doch ein wenig zu ruppig sind*gg* Aber wir haben sie ja auch erst seit fast 2 wochen, also nun wirklich keine lange zeit.
Sie wird uns noch nicht vertrauen, denke ich. Schon alleine deshalb würde sie sich nicht hinter uns verstecken.
Ich muss sagen, sie ist ein ganz lieber wirbelwind, hört super (außer es sind andere reize da..-.-), total verspielt. Ich denke, sie ist auch schlau. Nur scheint sie noch konzentrationsprobleme zu haben. Es wird ihr schnell zu langeweilig, wenn sie was nicht versteht. Oder ich fasse es falsch an. Ich weiss auch nicht. Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Wir hatten immer einen Hund. Nur ist es ein Unterschied, ob es ein Familienhund ist und die eltern die erziehung machen oder der hund einem selber gehört und man die volle verantwortung hat.
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Hallo emilia1988,
ich kann mich sehr gut in die Situation hinein versetzten.
Ich weiß auch, dann man als HH selbst immer unsicherer wird, wenn der eigene Hund solche Ängste zeigt.
Das ist aber genau das, was einen ängstlicheren Hund noch ängstlicher macht.
Aus Deiner Schilderung der Situation kann ich nur herausnehmen, dass sich Dein Hund bei Dir nicht sicher genug fühlt. Er hat gelernt, dass er in diesen Situationen nicht auf Deine Hilfe zählen kann.
Ich würde nicht zu viele Methoden ausprobieren, da zuviel genau das Falsche bei einem solchen Hund ist.
Je mehr man macht, umso UNDURCHSICHTIGER ist man für den eigenen Hund.Du musst DIR eine gewisse Souveränität antrainieren und Deinem Hund das Handeln in der Situation abnehmen.
Du musst immer gleich handeln, damit Du für Deinen Hund immer transparent bleibst.Wir haben mit der neuen Einstellung zum Hund eine ganz entspannte neue Hündin inzwischen an unserer Seite.
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Naja, also ausprobiert hab ich meines Erachtens noch gar nichts*gg* Schon alleine, weil ich noch gar nicht so genau weiss, wie ich dieses verhalten aus ihr herausbekomme. Des Weiteren kenne ich unseren Hund auch noch nicht gut genug. Wie ich ja schon geschrieben habe. 2Wochen sind keine ewigkeit.
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Ja, ihr habt ja auch Zeit. Probier ein bisschen, lerne sie kennen
Setz sie nicht unter Druck, setz euch nicht unter Druck. Damit erreichst du nur das Gegenteil. Ihr werdet die passende Methode schon finden!"krampfhaft aus dem Weg gehen"
Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan
Aber versuch auch ganz bewusst an dir zu arbeiten. Die Anspannung überträgt sich sofort auf unsere Vierbeiner. Die sind da sehr sensibel und das verschlimmert die Situation nur. Achte darauf, dass du nicht unbewusst die Leine straffst oder deine Körperhaltung änderst.
Versuche so normal wie möglich zu sein, auch wenn es nicht einfach ist.Auch in dem Punkt, dass sie erst wenig Hunde kennt... Ich würde wirklich gezielt versuchen Hundekontakte zu finden, damit sie das lernt. Letztendlich musst zwar auch du ihr Sicherheit geben. Aber weniger gruselig werden die anderen Hunde meiner Meinung nach nur durch viele, viele Positiverfahrungen.
Und was ich auch ganz wichtig finde: Kein Hundekontakt an der Leine (beidseitig). Da reagieren Hunde einfach schneller "über", eine Situation kann sich eher verschärfen und direkt hat man ne ganz blöde Verknüpfung.
Also an der Leine versuchen frühzeitig die Aufmerksamkeit einzufordern, ablenken und mit etwas Abstand vorbei.
Im Freilauf wiederum versuchen, dass auch positive Erfahrungen gesammelt werden.Dass sie euch vertraut, kannst du aber unterstützen in dem du in solchen Situationen auch handelst. Wenn ein Hund auf euch zu kommt und du merkst, sie will den Kontakt nicht, stell dich ganz gezielt dazwischen und block ihn ab. So hat Anjou irgendwann angefangen von sich aus Schutz zu suchen, weil er gemerkt hat, dass ich ihm helfe und er sich nicht mit den anderen auseinander setzen muss, wenn er nicht will.
Vielleicht wird es ihr auch zu viel, wenn ihre Konzentration abschweift? Manchmal ist das nicht ganz einfach zu erkennen... Ein paar Minuten Kopfarbeit können einem Hund ganz schön viel abverlangen, das ist echte Arbeit für die.
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