Das leidige Thema...

  • Hallo,

    vielen Dank für deinen Rat. Das mit dem sinnlos durch die Wohnung laufen werd ich jetzt auch mal probieren.

    Er ist jetzt öfter allein in einem Raum, allerdings habe ich dabei das Gefühl ihn auszusperren. :sad2: Ist das zu menschlich gedacht? Ich muss echt sagen, dass es selbst mir grad schwer fällt...hatte mich wohl an den zweiten Schatten gewöhnt. :ops:

    Aber eine Frage stellt sich mir noch, bin ich nicht auch der Mittelpunkt seines Lebens? :???: Ich mein, ich versorge ihn zu 80% würd ich sagen. Oder denkt er, dass er auch mein Mittelpunkt ist?


    Liebe Grüße

  • Zitat


    Er ist jetzt öfter allein in einem Raum, allerdings habe ich dabei das Gefühl ihn auszusperren. :sad2: Ist das zu menschlich gedacht?

    Du sperrst ihn nicht aus, du verlässt lediglich den Raum ohne Hund :D
    Beginne doch mit Sekunden, damit du dich daran gewöhnst, mal "hart" zu sein.
    Miunten bringen dir und dem Hund nichts, ihr beide sollt entspannt bleiben.


    Zitat

    Aber eine Frage stellt sich mir noch, bin ich nicht auch der Mittelpunkt seines Lebens? :???: Ich mein, ich versorge ihn zu 80% würd ich sagen. Oder denkt er, dass er auch mein Mittelpunkt ist?

    Sicher bist du der Mittelpunkt seines Lebens, weil du für ihn sorgst und seine Bezugsperson bist, aber er muss einfach lernen, dass der Mittelpunkt (DU) nicht immer zur Verfügung steht, ansonsten sieht er sich sinngemäß als Mittelpunkt deines Lebens und damit fangen dann die Probleme an.
    Meine Tochter ist auch mein Mittelpunkt des Lebens, aber sie kann auch ohne mich, weil ich nicht ständig zur Verfügung stehe.
    Verstehst du, wie ich es meine?
    Du tust deinem Hund keinen Gefallen damit.
    Meine Hunde haben auch lange gebraucht, bis sie alleine blieben.
    Anfänglich, um ja alles richtig zu machen (gute Bindung), habe ich mich auch zu intensiv um sie gekümmert.
    Dann starteten sie mit dem Wolfsgeheule, wenn ich weg war.

    Viel Erfolg!

  • Huhu,

    ja, ich glaube nach dem Umzug habe ich es etwas schleifen lassen und ihn mehr machen lassen, was er will. Meine Intention dabei war, dass er sich nun fast in der kompletten Wohnung frei bewegen kann. Vorher in der WG hatte er halt hauptsächlich unsere Zimmer und kam in andere Räume eigentlich nie mit.
    Allerdings nutzte er seine "Freiheit" nur um mich zu verfolgen und das habe ich dann leider zugelassen. :/

    Ich bin heut dann mal sinnlos durch die Wohnung gelaufen...ich hätt ja gern seine Gedanken gelesen :smile: ...er ist mir nicht gefolgt, sondern hat sich irgendwann irritiert auf den Wohnzimmerteppich gesetzt und blöd geschaut. Ich habe dann auch immer mal die Tür zugemacht und bin dann weiter durch die Wohnung und wieder rein. Aber er saß da wie angewurzelt...scheinbar war er wirklich irritiert, was ich da nun wieder mache?!


    Vielen Dank für die Tipps! Ich bleibe dran :)

  • Sooo,

    wir haben uns nun Hilfe dazugeholt und trainieren jetzt. Ich muss ihn eine Woche komplett ignorieren...er soll Luft für mich sein. Das Nötigste muss ich natürlich noch machen, aber sonst macht nun mein Freund alles mit ihm.

    Seine Körbchen mussten weg und stattdessen liegen da nu einfach Handtücher, was er natürlich net so prickelnd findet.

    Ich glaube es wird wirklich hart, dass so durchzuhalten, denn er tut mir jetzt schon leid, aber so hört er vielleicht endlich auf mich zu kontrollieren. Denn er ist ein kleiner Kontrollfreak und meint mein Kosmos muss sich komplett um ihn drehen. :xface:

    Also, wir bleiben am Ball :)

    Liebe Grüße

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