Hund und Autofahren
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Hallo liebe Forenbenutzer!
Ich habe folgendes Problem mit meinem 2,5 Jahre alten Amstaff/Labrador Mischling Lenny. Lenny ist ein absolut lieber und umgänglicher Hund. Er bellt nie, lässt sich alles gefallen und ist absolut lieb und gutmütig. Jedoch haben wir beide ein wirklich schwerwiegendes Problem. Er kann nicht mit dem Auto mitfahren!
Ich habe zuerst eine Hundedecke für das Auto gekauft, welche ich auf dem Rücksitz befestigt habe. Ich habe Lenny die Türe zum Auto geöffnet und er ist erst auch nur zögerlich eingestiegen. Soweit so gut, nach etwa 2 Minuten fahrt, fängt er furchtbar an zu sabbern. Er sabbert so stark, dass die komplette Plane durchnässt ist. Sollte die Fahrt länger als 10 Minuten dauern, dann wird Lenny übel und er erbricht mir ins Auto.
Ich habe versucht ihn langsam ans Auto zu gewöhnen. (4 Tage) langsam ans Auto herangeführt, Leckerchen im Auto gegeben etc. Alles ohne Erfolg. Jedes mal wenn er im Auto sitzt, dann fängt er fürchterlich an zu sabbern und übergibt sich schließlich während der Fahrt oder gleich nach dem aussteigen. Ich war bezüglich meines Problems bereits beim Tierarzt und dieser hat Lenny Tabletten gegen Schwindel verschrieben.
Zusätzlich habe ich mir noch eine geeignete Box gekauft, welche ich auf dem Rücksitz befestigt habe.Lenny wollte mir jedoch anfangs nicht in die Box gehen, darum habe ich ihm ausschließlich sein Futter und sämtliche Leckerlies in der Box gegeben. Fünf Tage lang. Ich habe dann angefangen ihm die Türe zu verschließen und habe gewartete wie er in der verschlossenen Box reagiert. Anfangs etwas nervös legte sich das und er wartete geduldig darauf, dass man die Box wieder öffnete.
So nun Box ab ins Auto und den Hund rein. Und siehe da, wieder das absolut selbe Problem: Wahnsinnig starker Speichelfluss (ca. 0,5 - 1l Speichel, der sich am Boden der Box sammelt.) Es ist soviel, dass der Hund in seinem Speichel liegt und das ganze Fell durchnässt ist. Überdies erbricht er ständig. Egal ob ich ihm die Tabletten gegen Schwindel verabreicht habe oder nicht. Wie bereits oben erwähnt, erbricht er entweder während der Autofahrt oder gleich nachdem wir stehen geblieben sind und ich ihn aus der Box lassen will.
Jetzt habe ich es anscheinend nur noch schlimmer gemacht, denn sobald wir in die Nähe eines schwarzen Autos kommen (mein Auto ist auch schwarz) bockt Lenny nur noch. Er bleibt abrupt stehen und geht keinen Schritt mehr weiter. Und nun setzt der Speichelfluss schon ein obwohl wir nur neben einem Auto stehen und er noch gar nicht darin ist. Vorher war es so, dass er erst angefangen hat, als er schon im Auto saß.
Ich bin mit meinem Latein am Ende und ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Dazu kommt noch, dass es keine andere Alternative gibt als mit dem Auto zu fahren. Die Bahn etc. kommt aufgrund meiner Wohnlage nicht in Frage. Es muss daher das Auto sein. Ich möchte noch erwähnen, dass Lenny ein Tierheimhund ist ich ihn seit 1 Monat besitze und der Vorbesitzer, so gut Lenny auch sozialisiert ist und teilweise auch gut erzogen wurde, anscheinend kein Auto hatte.
Ich möchte außerdem noch erwähnen, dass es bei der ERSTEN Fahrt mit der Straßenbahn ebenfalls zu übermäßigem Speichelfluss kam, jedoch bei der zweiten Straßenbahnfahrt, welche eine Woche später stattfand, war alles normal. D.h. er saß ganz brav neben mir und es lief ihm kein Tropfen durch den Maulkorb.
Jedoch ist das Autofahren der reinste Albtraum.
Bitte helft mir, denn ich bin komplett am verzweifeln.
Freundliche Grüße
Stefan -
31. März 2011 um 02:08
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Hi. Erstmal willkommen bei uns und von deiner tollen Mischung möchte ich später unbedingt Bilder sehen.

Zu deinem Problem:
Mein Rüde hatte auch anfangs sehr starke Probleme mit dem Auto fahren, weil ihm im Auto ständig schlecht geworden ist. Auch zu dem Punkt, dass er nicht mehr einsteigen wollte und bockig wurde, sobald wir uns meinem Auto nährten.Es ist keine Lösung das Problem zu umgehen, denn es gibt IMMER Situationen in denen es erforderlich sein wird, den Hund mit dem Auto zu transportieren!
Es ist schon mal gut, dass du eine Transportbox gekauft hast, denn das wird die Sache erleichtern. Denn einem Hund wird sehr oft deswegen schlecht, weil er nicht verarbeiten kann, dass draußen sich alles bewegt, er selber allerdings ruhig sitzt. Das ist ähnlich wie die Seekrankheit bei und Menschen.
Hauptpunkt, und das wars was meinem Hund damals geholfen hat, ist, dass der Hund daran gehindert wird nach draußen zu schauen. Es geht nicht von jetzt auf gleich weg, weil der Hund sich mittlerweile so reinsteigert in "Oh mein Gott, gleich gehts mir wieder schlecht. Gleich gehts mir wieder schlecht!" dass er gestresst ist und sich auf Grund dessen so aufregt, dass er sabbert und sich vielleicht auch erbrechen muss.
Ich habe mit meinem damals Nachtfahrten gemacht, weil ich keine Box hatte und auch das Auto nicht komplett verhängen konnte. Aber das allein hat ihm geholfen und eines Tages war die Übelkeit und die Angst vor dem Auto wie weg geblasen. Natürlich ist er nicht so entspannt wie meine Hündin, die das Autofahren als Welpe schon gelernt hat (das hatte mein Rüde leider nicht). Es kommt sehr selten vor, dass sich mein Rüde während der Fahrt zum Schlafen hinlegt oder so. Aber er hat keine Angst und Übelkeitsattacken mehr.
Also zusammen gefasst:
- hindere den Hund daran rauszuschauen!
- mach kurze Fahrten, am besten so kurz, dass er nicht erbricht (die Lernerfahrung soll ja sein: Mir wird nicht schlecht)
- steigere die Fahrtzeit allmählich. -
Gut zu wissen, dass es Hoffnung gibt ;-)
Ich werde es mal so probieren, wie du es mir gesagt hast. Hier noch 2 Bilder von Lenny
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