Seltam, weil läufig oder müssen wir uns Sorgen machen?
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Nalomy -
21. März 2011 um 10:38
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Hallo zusammen,
Buffy ist läufig, die Blutungsphase ist seit letzten Donnerstag passé. Mittwoch hat sie mit einem Weimaraner-Rüden (10 Monate) gespielt und die Zähne gefletscht und dann vor sich hin geschnappt (der wollte im Übrigen nicht "ran"), wenn er hinter ihr langgelaufen ist.
Gestern waren wir bei meiner Nichte und ihrem 3-jährigen Sohn. Buffy kommt vom Balkon rein, stellt sich vor ihn, fletscht die Zähne und schnappt 3 x in die Luft, nicht nach ihm, aber direkt vor ihm. Mein Mann war ca. 2 m von ihr entfernt, wenn sie wirklich hätte beißen wollen, hätte sie's also auch können. Mein Mann hat sie sofort abgerufen. Mein Großneffe hat das natürlich gar nicht begriffen. Und als Buffy reumütig Platz gemacht hat, meinte der Lütte sogar "Buffy ist ganz traurig, weil du mit ihr geschimpft hast!" Sie hat den Kleinen dann auch ständig angestarrt. Als wir losfahren wollten, spielte mein GN und krabbelte auf Buffy zu, da hat sie wieder in die Luft geschnappt. Könnte das ganze mit der Läufigkeit zu tun haben? Will sie ihn vielleicht unterordnen? Ist sie eifersüchtig? Das war das erste Mal, dass sie sowas gemacht hat, lässt sich sonst aber problemlos von ihm streicheln, spielt mit ihm (wo wir sie, wenn's zu doll wird, allerdings abrufen, sie wiegt ja doppelt so viel wie er) und passt sogar auf ihn auf, z. B. sein Vater (den sie nur sehr selten gesehen hat und auch nicht wirklich mag) hat ihn mal in die Luft geworfen, da stand sie sofort parat, obwohl sie vorher gepennt hat.
Habt ihr eine Idee? Möchte ihr ja ungern nen Maulkorb anlegen, wenn wir meine Nichte besuchen

Viele Grüße
Biene -
21. März 2011 um 10:38
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Hallo,
aus der Ferne schätze ich, dass deine Hündin aus Unsicherheit so reagiert hat.
Ab sofort darfst du Kind und Hund nicht eine Sekunde aus den Augen lassen.
Kleinkinder wirken häufig auf Hunde bedrohlich, da Kinder sich anders bewegen als Erwachsene, schneller unbedarfter auf einen Hund zu (ggf. mit anstarren, nach vorne gebeugt...).
Zähne fletschen und Knurren ist schon eine deutliche Vorstufe einer Aggression, hätte das Kind einen Schritt weiter auf den Hund zu gemacht, hätte eine Beißattacke folgen können.
Richtig ist es, den Hund sofort aus der Situation zu nehmen (abrufen) und das Kind ebenfalls zu "entfernen" (vom Hund distanzieren).
Bitte den Hund niemals für eine Warnung bestrafen, Knurren nicht unterbinden, sondern sofort die Situation entspannen und ihm damit signalisieren: "Ich habe dich verstanden."
Verhindert es in Zukunft unbedingt, dass Kinder auf den Hund zugehen, zukrabbeln und den Hund von oben streicheln, sie fühlt sich offensichtlich nicht wohl dabei und will durch Drohen das Kind auf Distanz halten.
Das hat nichts mit "Unterordnung" oder "Eifersucht" zu tun.
Als der Vater seinen Sohn in die Luft warf und eure Hündin hinzueilte, hat sie das nicht aus Schutztrieb oder Eifersucht getan, sondern sie wollte mitmischen, sich in den Mittelpunkt schieben.
Das muss ebenfalls unterbunden werden.
Dein Hund hat sich nicht einzumischen, wenn das Kind Aufmerksamkeit erhält.
Schickt sie auf einen festen Platz oder bindet sie aus Sicherheitsgründen bei solchen Aktionen an.Bei Besuch des Neffens würde ich der Hündin eine Hausleine am Halsband/Geschirr befestigen und an einen Maulkorb würde ich sie auch langsam (über Futter) gewöhnen.
Mir wäre das Risiko zu groß, dass etwas passiert.
Allein die Läufigkeit als Grund anzunehmen, sehe ich skeptisch, es kann zusammenhängen, muss aber nicht zwangsläufig so sein.Ich würde einen Hundetrainer hinzuziehen, die Hündin scheint bestimmte Situationen für sich zu regeln, was eigentlich deine Aufgabe wäre.
Lasse es dir von einem Trainer erklären und zeigen, wie zu reagieren ist und wie man den Umgang mit Kindern übt.
Auch draußen können ganz schnell bedrohliche Situationen mit Kindern entstehen.
Daher solltest du dir jetzt professionelle Hilfe hinzuziehen, bevor ein Kind verletzt wird.Gruß
Leo -
Auch würde ich während der Hitze, meine Hündin nicht frei, bei Rüden herumlaufen lassen.
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dein hund schnappt nach dem einen kind und ihr lasst das andere dann auch auf sie zukrabbeln? und das sind dann die hunde die eingteschläfert werden und den kinder das gesicht zerbeisen. "die ist so lieb gewesen immer, es gab nie anzeichen, das sie sowas machen würde"
halt dein hund von kindern und rüden fern -
Ich habe nun deinen anderen Thread von Februar gelesen, auch dort zeigte deine Hündin große Unsicherheiten und Angstverhalten.
Bitte suche dir dringend einen guten Hundetrainer, der ohne Strafmaßnahmen arbeitet.
Es ist 5 vor 12!
Bis dahin:
Hund sichern, nicht ableinen, nicht zu Kindern lassen und Kinder nicht zum Hund lassen!!!Gruß
Leo -
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Zitat
dein hund schnappt nach dem einen kind und ihr lasst das andere dann auch auf sie zukrabbeln? und das sind dann die hunde die eingteschläfert werden und den kinder das gesicht zerbeisen. "die ist so lieb gewesen immer, es gab nie anzeichen, das sie sowas machen würde"
halt dein hund von kindern und rüden fernnö völlig falsch verstanden. Sie war schon angeleint und saß neben mir, als der gleiche Lütte ankrabbelte. Sie wurde abgerufen, hat sich dann hinter mich gesetzt und die Mama hat den Sohnemann auf den Arm genommen.
ZitatAls der Vater seinen Sohn in die Luft warf und eure Hündin hinzueilte, hat sie das nicht aus Schutztrieb oder Eifersucht getan, sondern sie wollte mitmischen, sich in den Mittelpunkt schieben.
hinzugeeilt ist sie nicht, sie ist bloß aufgestanden (ca. 4 m entfernt) Als der Vater weg war, hat sie sich wieder hingelegt.
Am einem Trainer sind wir dran. Unbeaufsichtigt mit dem Kind war sie noch nie und sie wurde aus der Schnapp-Situation abgerufen und hat auch sofort reagiert und ist zu meinem Mann gegangen.
ZitatAuch würde ich während der Hitze, meine Hündin nicht frei, bei Rüden herumlaufen lassen.
Ist auch nicht die Regel. Wenn sie "heiß" ist, laufen wir zu Uhrzeiten wo sonst keiner unterwegs ist, wäre diesmal auch nicht gewesen, wenn unsere Nachbarin nicht frei gehabt hätte und meinen Mann unterwegs getroffen hätte. An der Leine waren wohl der Nachbarin und meinem Mann klar, dass nichts passieren wird (soweit ich weiß, lassen Hündinnen während der Blutung i. d. R. eh keinen Rüden ran) und so sind sie halt ein Stück über die Wiese gerannt. Laut Ansage meines Mannes, den ich, als ich das gehört habe, schon gerügt habe, hat der Rüde in keinster Weise anstalten gemacht, sie zu besteigen! Ich bin sicher die Letzte auf dieser Welt, die Hunde vermehrt, nachdem sie selbst so doof war, einen Vermehrerhund zu kaufen!Wie gesagt, sie hatte sonst nie Probleme mit dem Lütten, deswegen ja die Frage. Ein Trainer kommt ohnehin ins Haus, dann muss dieser eben noch einen Punkt abarbeiten. Ich hab eben gehofft, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, der Läufigkeit die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Sicherheit von Menschen (ob Kind oder erwachsen) hat oberste Priorität und ich wollte hier lediglich eine Meinung und keine Anprangerung hervorrufen. Es ist noch nichts passiert und wird es auch nicht, wenn der Trainer uns hilft, das Problem aus der Welt zu schaffen und im hoffnungslosen Fall der Hund einen Maulkorb zu tragen hat.
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Zitat
nö völlig falsch verstanden. Sie war schon angeleint und saß neben mir, als der gleiche Lütte ankrabbelte. Sie wurde abgerufen, hat sich dann hinter mich gesetzt und die Mama hat den Sohnemann auf den Arm genommen.
Nun, das konnte man leider auch nicht anders verstehen, denn schließlich stand da folgendes:
ZitatAls wir losfahren wollten, spielte mein GN und krabbelte auf Buffy zu, da hat sie wieder in die Luft geschnappt.
Klares Drohverhalten und die Distanz des Kindes zum Hund genügte nicht.
ZitatAls der Vater seinen Sohn in die Luft warf und eure Hündin hinzueilte, hat sie das nicht aus Schutztrieb oder Eifersucht getan, sondern sie wollte mitmischen, sich in den Mittelpunkt schieben.
Zitathinzugeeilt ist sie nicht, sie ist bloß aufgestanden (ca. 4 m entfernt) Als der Vater weg war, hat sie sich wieder hingelegt.
Nichts desto trotz, stand sie gleich parat (so hast du es oben beschrieben) und du wolltest eine Interpretation des Verhaltens.
ZitatAm einem Trainer sind wir dran. Unbeaufsichtigt mit dem Kind war sie noch nie und sie wurde aus der Schnapp-Situation abgerufen und hat auch sofort reagiert und ist zu meinem Mann gegangen.
Ihr müsst darauf achten, dass die Hündin erst gar keinen Grund hat, zu schnappen, knurren oder sonstwie zu drohen - die Distanz des Kindes war schon zu gering.
ZitatWie gesagt, sie hatte sonst nie Probleme mit dem Lütten, deswegen ja die Frage. Ein Trainer kommt ohnehin ins Haus, dann muss dieser eben noch einen Punkt abarbeiten. Ich hab eben gehofft, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, der Läufigkeit die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Sicherheit von Menschen (ob Kind oder erwachsen) hat oberste Priorität und ich wollte hier lediglich eine Meinung und keine Anprangerung hervorrufen. Es ist noch nichts passiert und wird es auch nicht, wenn der Trainer uns hilft, das Problem aus der Welt zu schaffen und im hoffnungslosen Fall der Hund einen Maulkorb zu tragen hat.
Niemand stellt dich an den Pranger, es wurde sachlich auf deine Fragen geantwortet und man kann nur auf das antworten, was du geschrieben hast.
Schön, dass ihr einen Trainer habt, ich hoffe, er ist gut und kann euch helfen.
Denn das Verhalten ist in den Griff zu bekommen, wenn man es richtig angeht.Viel Erfolg!
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Nalomy, möchtest Du nicht verstehen oder kannst Du es nicht?
Zum Einen lässt man seine läufige Hündin nicht mit Rüden zusammen laufen, denn so produziert man Ups-Würfe, zum anderen, Eure Hündin zeigt Euch sehr genau, dass sie auf Kinder mit Unsicherheit und Unwilen reagiert.
Warum also bringt Ihr sie immer wieder in derartige situationen?
Wenn Ihr so weiterverfahrt wie bisher, dann wird es nicht bei einem Luftschnappen bleiben sondern in ein Abschnappen oder Beißen mit Beschädigungsabsicht übergehen.
Wollt Ihr das und seid Ihr Euch der Konsequenzen bewusst?
Denn eine Bissnarbe entstellt durchausEin Leben lang, die psychischen Folgen für das Opfer sind gravierend und teuer wird es zudem auch und zwar für Euch, wenn Ihr Schadensersatzansprüchen nachkommen müsst.
Am TRainer seit Ihr genau wie lang dran, ich meine kontinuierlich, weil Ihr den Ernst der Lage erkannt habt?
Birgit, grad fassungslos angesichts des Leichtsinns und der Naivität der TS
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