Jekyll und Hyde...
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Hallo,
es ist mein erster Beitrag und schon fang ich mit Problemen an
, naja es ist also Folgendes: Morris wird im Juni 2 Jahre alt, ist kastriert (wegen innenliegender Hoden) und hat das boxertypische ungestüme Temperament...unsicher ist er auch in vielen Situationen. Wir haben ihn von der Welpenzeit an. Wenn er keinerlei Ablenkung (draußen) hat, hört er wie ne 1, aber die kleinste Mücke wir für ihn zum Elefanten...was mir dabei am meisten zu schaffen macht, war z.B. wieder einmal heute: Es kommt ein Traktor angefahren und dann zieht er wie ein Bekloppter und springt dauernd in die Leine weil er dann unbedingt den Trekker jagen will...egal was ich dann auch mache, ablenken, weitergehen, an Befehle ist gar nicht zu denken...alles hilft nicht. Am Schlimmsten ist aber, dass er dann, wenn der Trekker weg ist, so gefrustet ist, dass er mir wirklich aggressiv an die Hand geht. Es fließt kein Blut, aber es tut schon höllisch weh! Er reagiert dann auch nicht auf ein energisches Aus oder so, ich muss gestehen, mir ist auch schon mehrmals die Hand selber ausgerutscht, weil er mich damit wirklich auf die Palme bringt! Aber egal was man macht, er wird nur noch wütender. Ich hab mich heute nur weggdreht und hab ihn ignoriert, dass hilft dann noch am Besten. Meine Frage an Euch, was würdet Ihr in diesen Situationen machen? Ich hab mir schon überlegt ob ich ihn von mir abhängiger mache, in dem er sein Futter nur noch unterwegs und für eine Gegenleistung bekommt...
Viele liebe Grüße
Ariane
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12. März 2011 um 11:29
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Jekyll und Hyde... - Vor einem Moment
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Hallo Ariane,
erst einmal herzlich Willkommen bei uns
Zitat.unsicher ist er auch in vielen Situationen.
Woran erkennst Du das und was machst Du dann?Dein Hund ist jung, hat jede Menge Energie und will beschäftigt sein.
Was machst du mit ihm?
Erzähle mal, wie Euer Tagesablauf ist, wie Du den Hund auslastest und beschäftigst.Grundgehorsam ist gut ohne Ablenkung?
Hast Du mal versucht, den Hund absitzen zu lassen, wenn Du weißt, dass er gleich in die Leine donnert?
Blickkontakt einfordern. Kennt er das?
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Hallo Joco und Co!
Danke für die schnelle Antwort!
Naja unsicher ist er in fremden Umgebungen, er ist dann extrem hektisch und legt sich noch mehr in die Leine.
Ich weiß, dass er noch jung ist und dass Boxer von ihrem Naturel eh keine ruhigen Hunde sind (ist auch schon mein 2. Boxer und als Kind hatte ich auch welche um mich rum). Wir gehen mit ihm ganz Früh ne kleine Runde, dann vormittags ne größere mit Freilauf und Spass und Spiel und Unterordnung, dann nachmittags noch mal so ´ne 3/4 Stunde auch mit Ball- und oder Suchspielen, abends dann die letzte kleine Runde.
Ich weiss, dass jetzt bestimmt viele denken, dass das alles vieeeel zu wenig ist, mag sein, aber andere gehen "nur" zweimal ums Eck und das ist dann für die auch schon Hundehaltung. Ich liebe meinen Hund, aber ich will nicht der Daueranimateur sein, da ich ja auch noch arbeite und eine Familie habe. Ich finde, die Auslastung also mehr oder weniger ok., zu mal er doch eher dazu neigt von seinem hochgepushten Level lange nicht mehr runter zu kommen.
Auch im Haus muss ich ihn immer mal wieder auf seine Decke schicken, da er mich ständig verfolgt und kontrollieren will.
Absitzen bevor er in die Leine donnert geht in sofern, dass er sich setzt und dann wenn das Objekt der Begierde näher kommt, halt eben dann losdonnert...meine Schulter dankt es ihm jedes Mal
Wie gesagt, ohne Ablenkung im Haus und auch draußen ist der Gehorsam wirklich super!LG Ariane
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Huhu,
Du beschreibst meinen Gandhi, wie er letzten Herbst drauf war, als ich ihn aus dem Tierschutz übernommen habe
nur ist er angeblich reinrassiger Dobermann - ich denke es ist eine Tschechische Schwarzwildbracke - egal welche Rasse, auf jeden Fall high engery...Ich habe da nicht die "Auslastung" hoch gefahren, im Gegenteil, da er von der Umwelt so überfordert war, dass ich wirklich ziemlich genau planen mußte, wann ich mit ihm wie lange wo hin gehe um eine der vielen Baustellen gezielt bearbeiten zu können. "Bespaßung" fand draussen erst mal gar nicht statt, ausser bei mir im Garten - statt dessen haben wir lieber im Haus an ruhigem Verhalten, Entspannung, anderen Basics und vielen "nur zum Spaß"-Tricks gearbeitet und ich habe dafür gesorgt, dass der Bengel nach aufregenden "Draussen in der aufregenden Welt"-Aktionen lange und ungestört schlafen konnte, um das gelernte zu verabeiten.
An Deiner Stelle würde ich mich an einen sehr guten Trainer wenden, der Dir zeigt, wie Du Deinem Hund erklären kannst, das Trekkerjagen echt ne schlechte Idee ist - oder besser gesagt - Trekker-nicht-jagen ist obergeil!
Auf der Karte habe ich gesehen, dass Ihr nicht sooo weit weg von Nürnberg wohnt. Da gibts einen Haufen phantastischer Trainer. Guck mal hier:
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