Hundeerziehung auch in teilzeit möglich?

  • Hallöchen zusammen!

    Da ich mich in Hundeerziehung leider nicht ganz so auskenne, dachte ich frag mal in nem Forum wo sich Leute auskennen ;)

    Also zur Situation:
    Ich habe mir damals mit meinem Freund vom Züchter unseren Schatz Mya geholt.
    Allerdings musste ich nach einem halben Jahr beruflich umziehen und der Hund achja und der Freund sind da blieben *schnief* Seither führen wir eine Fernbeziehung was aber auch ganz gut klappt, da es bei mir beruflich die nächsten 1-2 Jahre noch viel los sein wird bzw. ich bin auch mal für 2-3 in der gleichen Stadt bin.
    Da mein Freund mehr Zeit für den Hund hat (er kann in der Mittagspause nach Hause und auch mal von zuhause arbeiten) und die bessere Whg ( mit Garten ) ist der Hund leider auch dort geblieben...
    Er hat man außerdem schonmal einen Hund gehabt (10J)

    So nun zu meinem Problem/Frage:
    Ist es möglich die Hundeerziehung aufrecht zuerhalten oder überhaupt durchzuführen?

    Und zwar sieht mein Freund mit der Hundeerziehung nicht so eng...(was meiner Meinung nach so gar nicht geht!)
    Grundgehorsam und alles ist ein MUSS finde ich! Das Problem ist nur, dass der Hund sowas nur "beigebracht" bekommt wenn ich da bin. Also ich muss das mal so sagen, mein Freund verzieht den Hund total... und das obwohl er schon einen Hund hat...
    Ich bin immer schon froh wenn Sie nachdem ich ne weile wieder da bin mal bei Aus und wirklich ruhig ist...
    Alle "Tricks" und Kommandos kann sie auch nur von mir und er regt sich zwar schon auf dass sie nie "bleibt" aber was dagegen tun tut er auch nicht. Nun habe ich natürlich das Problem, dass wenn ich mal wieder 3 Monate weg war, der Hund in der Zeit tun und machen kann was er will und dann muss ich praktisch von vorn anfangen.

    Hat das ganze überhaupt sinn, wenn mein Freund da nicht mitmacht? Ich meine nämlich dass ein Hund Regelmäßigkeit und Beständigkeit braucht...aber mein "so erfahrender Hundehalter"-Freund meint, das passt alles schon, ich hätte ja keine Ahnung...

    so jetzt habe ich eigentlich die ganze Zeit nur rumgelabbert und komme nicht zum Punkt ;)

    Also hat es sinn, oder wie kann ich es besser machen , wenn ich den Hund nur dann trainiere wenn ich da bin?
    Oder muss ich da echt ein Machtwort sprechen mit der Hundeerziehung? Problem ist nur, ich kann ihn ja schlecht zwingen? Oder sehe ich das ganze einfach nur zu eng?

    Viele Grüße
    Laura

  • Hallo,
    das hört sich aber schwierig an.

    Was macht denn Dein Freund mit dem Hund so? Und wie lange arbeitet er bzw wie lange ist der Hund denn alleine. Wie arbeitest Du denn in Teilzeit? Vielleicht wäre er bei Dir besser aufgehoben wenn du nicht den ganzen Tag arbeitest.
    Mag Dein Freund den Hund oder ist er ihm lästig? Soll nicht böse sein aber ich kann es nicht richtig auslesen. Was macht Dein Freund denn Deiner Ansicht nach falsch oder zu wenig oder gar nicht?
    Schreib doch noch etwas dazu wie man sich das Vorstellen kann.

    Ich denke Dein Freund ist die Bezugsperson wenn er die Meiste Zeit mit Ihm verbringt.

    Gruß
    Kipperle

  • Meiner Einschätzung nach wissen Hunde ganz genau wie sie sich bei wem zu benehmen haben. Stellst du Regeln auf die nur bei dir gelten wir der Hund diese Regeln eben auch nur bei dir einhalten. Wenn du den Hund nur selten siehst dauert so etwas natürlich länger, das ist klar. Da brauchst du dann eben Geduld. Der Hund kann ja nix dafür. :smile:

    Wenn dein Freund im Alltag gut mit Mya zurecht kommt, ist doch alles in Ordnung. ;)

  • Huhu erstmal danke für die Antworten!
    Leider is diese Woche soviel los, dass ich gar nicht richtig zum Antworten komme :(

    Daher leider auch nur in kürze:
    Mein Freund arbeitet ca. 8 Stunden am Tag. Ist aber die Stunden Mittagspause immer zuhause ( arbeit is 2 min weg)
    Allerdings ist der Hund in der Arbeitszeit, aber er arbeitet auch manchmal in der Woche von zuhause aus...das is aber projektabhängig.... ich bin eher den ganzen Tag unterwegs oder mal ne Dienstreise, daher hat er einfach mehr zeit für ihn.
    Also er liebt den Hund, geht kurz gassi und alles was halt "nötig" ist... aber so spielen und sich mehr als nötig um ihm kümmern tut er nicht finde ich. Mit dem Hund mal in Park oder so ist gar nicht drin.
    Naja mich stört eher dass der Hund bei ihm machen kann was er will... an der Leine zerren, nach Essen betteln, an Dingen kratzen, bellen... er lässt den hund einfach machen... den hund zu sitz und platz zu bewegen is da auch nicht immer so leicht weil er sich denk, och bei Herrchen muss ich ja auch nie was machen...
    wenn ich ne weile dann da bin klappt es ganz ok, aber es fühlt sich halt an wie jedes mal von vorne anfangen...
    und dem hund hinterherrennen weil er von der leine losgekommen ist und einfach mal wegrennt und auf hier nicht hört is auch super =(

    hm soviel erstmal dazu, ich hoffe damit kann man was anfangen
    (sorry bin gerade in Eile...)
    liebe Grüße
    Laura :)

  • Sorry, ich finde es einfach traurig.
    Du mußtest beruflich weg das war nicht geplant aber Dein Freund hat zusammen mit Dir den Hund genommen. Er hat auch Verantwortung.
    Es geht ihm bestimmt nicht schlecht bei Deinem Freund aber er ist nicht ausgelastet.
    Du kommst nur ab und zu und erwartest zum einem vom Freund das er den Hund so erzieht wie Du willst und vom Hund das er Dir folgt.
    Das kann nicht gut gehen.
    Ihr solltet Euch einig sein was Ihr überhaupt wollt?
    Es soll kein Angriff sein oder böse gemeint sein.
    Gruß Kipperle

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