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Neues kennenlernen?

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    Liebe Foris, hätte da eine Frage:
    Unsere Kleine, 9 Wochen alt, seit einer Woche bei uns, hat sich inzwischen "ihr" Grundstück erobert (Wiese vor und hinterm Haus); da tobt sie herum - mehr braucht sie nicht und hat ja auch noch Zeit. Aber wie ist das: Sie soll ja als Welpe alles kennenlernen, was später für sie normal sein soll. Aber noch reagiert sie auf Neues (Menschen, vorbeifahrende Autos, etc. ) ängstlich! ich will sie ja nicht zwingen, und sie soll auch nicht den Eindruck haben, dass die Welt böse ist - heißt das, wir bleiben im Garten, bis sie von sich aus bereit ist? Kommt das noch? Und wie gewöhnt man sie ans Auto? Der eine km weg von ihrer Mami war ihr nicht geheuer - was ich verstehe.
    Lästig finde ich auch die Passanten, die sich mit lautstarker Begeisterung auf das zitternde Hundebaby zwischen meinen Beinen stürzen und es unbedingt anfassen wollen (wir wohnen mitten im Dorf). Meine Bitte um Zurückhaltung kommt (bei manchen) nicht gut an!
    Hundefreundschaften hat sie schon geschlossen - da ist sie sehr neugierig.


    Wie ist das bei euch?
    Ach ja, sie war die Kleinste im Wurf und ein bisserl drangsaliert von ihren ruppigen Brüdern.

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  • Veranschiede dich von dem Gedanken, dass Welpe alles kennenlernen muss. Muss er nicht, das würde ihn in dem kurzen Zeitfenster überfordern und kann er auch nicht, weil man bestimmt irgendetwas vergisst. ;) Und überforderte Welpen werden später eher unsicher, denn sie haben genau das, was sie lernen sollten, nicht gelernt.
    Wichtig ist nicht, dass Hund alles kennt.
    Wichtig ist, dass Hund lernt mit neuen Eindrücken umzugehen, sie zu verarbeiten, sie zu bewerten und einzuschätzen. Dass ihr ihm Sicherheit bietet und dass Dinge, die ihr ok findet, nicht gefährlich sind. Dazu braucht man schon verschiedenste neue Eindrücke, aber man braucht kein straffes Programm, z.b. Zug, Bahnhof, Aufzug, Drehtür, Kirmes, Biergarten, etc., das wäre übertrieben. Nehmt mit was sich anbietet, aber stresst euch und den Hund nicht. ;)


    Das Haus verlassen finden die meisten Hunde in dem Alter noch doof, aus deren Sicht reicht Haus und Garten. Die ersten 100m tragen und dann laufen oder auch nur zurücklaufen, das hilft enorm. Oder eben zu einem netten Ort fahren und dort gemeinsam die Welt entdecken.


    Auto?
    Ich gebe zu da bin ich rustikal. Ich fahre einfach mit Hundi, ich muss ihn ja eh ständig mitnehmen, wenn er noch so klein ist, weil er nicht allein bleibt.


    LG
    das Schnauzermädel

    Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.


    Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
    (Helmut Kettelake)

  • ich hab damals nichts geplant, was der hund kennen lernen muss und wann. ich hab in damals einfach meinen alltag mitmachen lassen. dazu gehoerte eben auch bus und bahn fahren. die stadt, kaufhaeuser, markt. autofahren war selbsverstaendlich, da der zuechter ca 300km weit weg wohnte.

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