Horrorspaziergänge

  • soooooo, hoffe ist in Ordnung wenn ich ein neues Thema diesbezüglich aufmach...:-)

    aaaalso...wir haben zwei Australian Shepherds die jetzt 2 Jahre alt geworden sind. Zugegeben, es war unklug zwei fast gleichaltrige Welpen auf einmal zu holen, aber was passiert ist, ist passiert.
    An für sich sind das super tolle Hunde mit einem doch recht großen "will to please", super verknuddelt, verspielt, intelligent usw.
    jetzt ist bei uns das große Problem des Spazieren gehns...
    Solange nichts entgegen kommt, sind sie super artig, kein Ziehen an der Leine und kein Abhauen ohne.
    Doch wenn was entgegen kommt geht garnichts mehr. also bei der Hündin gehts mittlerweile bei Spaziergängern, aber bei dem Rest wird rumgepöpelt bis zum umfallen, trotz Sozialkontakte ,vorallem im Welpenalter .mittlerweile weniger, da sie auch sehr dominant geworden ist und sich erstmal zoft (auf keinen fall wird sie unfair, alte und kranke Hunde z.B lässt sie ganz in Ruhe, Verletzungen hatten wir auch noch nicht) aber das sehen die anderen Hundebesitzer bei uns als aggressiven Killerhund.
    und der Rüde tickt wirklich bei allem aus...
    Dazu muss man sagen dass sie eigentlich Schisser sind, aber auch schon vom Züchter (ist irgendwie alles doof gelaufen, ich würde NIE WIEDER einen Welpen von denen holen), also die Hündin hatte so Probleme, wie dass man sie nicht mit einem Handtuch anfassen konnte etc. (mittlerweile alles kein Problem mehr, kann sie sogar mit einer schweren decke zudecken, stört sie nicht mehr).
    der Rüde hatte irgendwie Angst vor jedem Hund (sie sind im Welpenrudel aufgewachsen!) und ist auch ein extremer Spätentwickler (hat erst mit fast 1 3/4 Jahren auf 3 beinen gepinkelt. In der "Hundeschule" (war auch alles irgendwie Schrott) konnte er mit ca 10 Monaten nichtmal mit einen 9 Wochen(!!) alten Labradormädchen spielen, da hat er nur den Schwanz eingeklemmt und ist rumgekrochen. mit dem Nachbarsrüde ist es aber nach langem Schnüffeln am Zaun auch kein Problem mehr.


    Irgendwie sind wir jetzt auch ratlos, weil wir wirklich nichtmehr wissen was wir machen sollen und sie Zuhause wirklich so toll sind (nach vorsichtigem Rantasten lassen sie sich auch problemlos von Fremden streicheln)


    danke für antworten =)

  • Huhu erst mal,

    nachdem ich das gerade gelesen habe, möchte ich dir raten, einen guten Trainer aufzusuchen.

    Klar, es wirs mal wieder nen Trainer geraten ;-)
    aber ich möchte es auch gerne erklären.

    Ich lese daraus, dass ihr überfordert seid und nicht wisst, was ihr noch tun sollt.
    Ein geschultes Auge kann euch beobachten und auch auf das Verhalten von euch und den Hunden schauen, wie ihr euch unbewusst verändert, wenn ihr entgegenkommende Hunde seht und ob nicht gerade sowas noch die Situation verschlimmert.

    Klar kann man jetzt schreiben
    - geh mit beiden einzeln
    - achte nicht auf deinen Hund und den anderen, sondern geh deinen Weg mit angeleintem Hund weiter
    - ...

    Aber das hier ist nur ein Forum, wir kennen euch nicht und ich finde, da kann man sowas immer schlecht beurteilen.

  • mh naja, dazu muss man sagen wir gehen schon einzelnd, und mal wurde es besser, dann wieder schlechter...

    und das mit dem Trainer, wir haben halt schon blöde Erfahrungen gemacht, gehen jetzt aber einmal die Woche auf den Hundeplatz zur Unterordnung, damit sie auch trotzdem in Hundekontakt kommen. Dort seltsamer weise strebert "sie" schon ganz schön rum, also vllt bellt sie einmal fängt sich aber ziemlich schnell. "er" krigt sich nur sobald man einen Sicherheitsabstand einhält.


    Jetzt stellt sich mir auch die Frage, ob sie das wirklich aus Angst machen, sprich man sie mit Leckerchen etc absichert, oder dass man halt auch einfach mal laut wird...


    achja, und bis jetzt machen wir das so, dass bei Begegnungen wir Sitz und PLatz machen lassen( was sie auch tun, aber meistens dann wieder aufspringen oder so), weil weiterlaufen, da schmeißen die einen um...

  • Hm, wieso schmeißen die euch um? das sind doch nur Aussis oder? So schwer können die doch nicht sein :???:
    Wenn ihr nen Trainer habt, was sagt er dazu?

    Auf dem Platz sind viele Hunde anders und such die Besitzer verhalten sich anders, weshalb meine (ehemaligen) Trainer sich in freiem Gelände bewegen mit den Gruppen, da es ganz andere Reizzustände sind und die Hunde halt da (bzw. im Alltag) lernen müssen, sich zu konzentrieren und zu gehorchen.

  • ja mh, das dachten wir auch, aber so beim Laufen, dann noch mit unebenen Boden...BÄM ist's passiert^^

    Also wir waren erst in einer mobilen Hundeschule mit der man in Grüppchen durch die Stadt ist. An für sich super gut, nur war der Trainer kacke, da mit ihm eine Konkurrent entstanden ist. Er hatte so mega Leckerlies ( die er auch verkauft hat, aber einfach viiiel zu teuer) , also hingen die Hunde nur an ihm und nicht bei uns wo sie hingehörten. Noch dazu hat er einem nicht geholfen, nur zugeschaut und nichts gesagt, und wenn er was gesagt hat nur das was man falsch macht, aber keine Verbesserungsvorschläge. :/
    Dann waren wir eine ganze Zeit lang ohne Trainer, dann wurds auch wieder ein bisschen besser und jetzt im Winter wieder schlimmer -.-
    Und der Trainer jetzt meint dass wir im Training mit ihm ruhig bissl abseits bleiben sollen zum "Zuschauen" und langsam immer näher heran tasten sollen und mir ihr im Prinzip genauso...

  • mags Du sagen, in welcher Region Ihr wohnt?

    Abstandhalten und langsam näherkommen ist grundsätzlich eine gute Sache, aber man kann das ganze dann noch effizienter gestalten - was Euch aber anscheinend nicht erklärt wurde?

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