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Golden Retriever Welpe im Juni

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    Hallo ihr lieben,
    ich bin ganz neu hier, für die Leute die es interessiert habe ich mich im Forum auch brav vorgestellt.
    Freu mich übrigens sehr so ein nettes Forum gefunden zu haben!


    Meine Freundin und ich bekommen im Juni unseren ersten gemeinsamen Hund.
    Wir überlegen seit 2 Jahren ob wir einen Hund haben sollten da wir beide voll arbeiten, haben uns jetzt aber nach dem erfolgreichen Umzug (Zweifamilienhaus, wir haben die Wohnung direkt im EG, große unbenutze Weide mit mehreren Hektar Wald, welches alles dem Vermieter gehört direkt angrenzend :gut:) und der gemeinsamen Zukunftsplanung dafür entschieden.
    Ich arbeite im Außendienst, arbeite jedoch von zuhause aus bin tagsüber häufig da. Klar gibt es auch Außentermine, die sind aber nur ringsherum um unseren Wohnort und ich bin spätestens nach 3 Stunden zurück.
    Meine Freundin ist bei der Polizei und hat hier regulären Schichtdienst, das heisst aber auch ich kann meine Außentermine so legen das ich mehr Unterwegs bin wenn meine Freundin zuhause ist.
    In meinem Firmenwagen darf der Hund aber auch mit, das ist alles schon geregelt :-)
    Wenn alle Stricke reissen dann wohnen meine Eltern so 300m (Luftlinie :gut:) entfernt und sind bereit auf den Hund aufzupassen!


    Wir belesen uns gerade sehr viel und lesen in verschiedensten Fachbüchern auch die unterschiedlichsten Meinungen... Gerade das Thema Futter ist ja wohl ein absolutes Problem!
    Einigkeit herrscht nur darin das die "Fertigfutter" aus den Discountern die letzte Wahl sein sollten... Wir haben kein Problem damit auch mehr für das Futter auszugeben, wichtig ist uns das es gesund und verträglich ist.
    Barfen möchten wir nicht... Was habt ihr an Empfehlungen? Gerne würden wir ein normales Trockenfutter verfüttern, welches aber hauptsächlich aus Fleisch (ohne irgendwelche Nebenprodukte) bestehen sollte.


    Wir würden unseren Welpen gerne im Schlafzimmer schlafen lassen, nur ins Bett darf er nicht...
    Wenn keiner von uns zuhause ist darf der Welpe sich in den beiden Fluren aufhalten. Genug Platz, Licht und Futter hat er dort.
    Sollten wir sein Hundebett auch tagsüber als "Ausruhplatz" nutzen und es morgens vom Schlafzimmer in den Flur schieben oder sollten wir hier ein zweites für den Flur kaufen?


    Ein großes Problem mache ich mir selber gerade...
    Unser Haus liegt zwar sehr abgeschieden (bestimmt 250m bis zur nächsten kleinen Dorfstraße), trotzdem ist unser Garten aber nicht eingezäunt.
    Hier haben wir auch keine Möglichkeit dieses nachträglich machen zu lassen denn direkt vor unserer Haustür liegt unsere Einfahrt zu den Garagen. Erst wenn man die Einfahrt überquert kommt man zu unserem Garten und zu der großen Weide.
    So habe ich keine Möglichkeit den Hund am Anfang raus zu lassen ohne ihn anzuleinen.
    Für mich ist das kein Problem aber ist das eventuell für den Hund ein Problem? :ill:


    Mal angenommen ich spiele mit unserem kleinen im Garten, besteht die Gefahr das er durch eventuelle andere Reize wegrennt?
    Sollte ich ihn immer nur mit einer Schleppleine draußen im Garten frei laufen lassen?


    Ich befürchte das hier noch einige weitere Fragen aufkommen werden!
    Solltet ihr irgendwelche Verständnisfragen haben dann bitte immer ganz offen hier stellen... Ich beantworte alles gerne :-)


    Vielen lieben Dank für Eure Hilfe!


    Dominik


    P.S. Bevor wer fragt wegen des alleine lassens des Welpen... Wenn es nicht sein muss dann machen wir es nicht! Am Anfang hat meiner Freundin 2 Wochen Urlaub und im Anschluss habe ich 3,5 Wochen Urlaub. Eine Eingewöhnung sollte also so gut funktionieren. Wie oben beschrieben bin ich ja danach auch weiterhin viel zuhause.

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  • Erstmal herzlich Willkommen!


    Zum Thema Futter gibt es bereits viele Threads. Um da rein zu kommen hilft schon mal das recherchieren in den vorhandenen Beiträgen. Wir haben "Lupovet" gefüttert. Es hängt aber auch oft vom Hund selbst ab. Mit anderem Futter haben wir die Erfahrung gemacht das dass Fell nicht ok war, der Hund roch stark, war sehr fettig, oder oder oder.


    Die Rahmenbedingung zur Haltung klingen gut :gut:


    Für den Flur würde ich ein zweites Bett holen. Ist einfach unpraktisch immer das Hundebett hin und her zuschieben. Vor allem verteilt sich dadurch bestimmt irgendwann mal der Dreck und Haare die sich da so sammeln in der Wohnung.


    Wenn draußen nichts mit einem Zaun zu machen ist würde ich auf jeden Fall dazu raten eine Schleppleine zu nutzen. Es ist schnell passiert das der Hund was interessantes sieht und weg ist. Extrem schnell geht das natürlich wenn er eine Katze, Kaninchen oder dergleichen sieht. Ich empfehl dir eine feste Stelle zum Festmachen, eine 5 oder 10 m Leine und ein Geschirr. Mit einem Halsband ist es sehr gefährlich wenn er da mal reinrennt.


    Denkt bei so etwas auch einfach an eurer "Mitmenschen". Nicht jeder ist so glücklich wenn er einen freilaufenden Hund sieht, selbst wenn er von eurer Seite aus der liebste Hund der Welt ist. Dazu kommt natürlich auch das gewisse Risiko bei einem freilaufenden Hund. Es gibt keine Garantie das er nicht doch mal Interesse an einem Radfahrer entwickelt (ggf. noch einem der selbst mit Hund unterwegs ist) und dort hinterherrennt und das sonst etwas passiert.


    Viel Spaß bei der weiteren Vorbereitung.

  • Hallo
    Es ehrt dich sehr daß ihr euch schon sooo viele Gedanken macht.
    Unser Goldie ist nun 1/12 Jahre alt und es ist nicht unser erster.
    Daß ihr schon festlegt daß er nicht ins Bett darf ist ok. Aber lasst ihn erst mal ins Haus kommen, dann werft ihr die meisten eurer Vorgefertigten Grundsätze sowieso über den Haufen. Solltet ihr das nicht tun wäre eine andere Rasse eh besser für euch.
    Denn Goldie sind schon sehr sensibel.
    Mit dem nicht eingezäunten Grundstück könnte es schwirig werden, aber das ist zu lösen.
    Mit der Ernährung sprecht am besten serh intensiv mit dem Züchter. Und lasst euch nicht hier im Forum verückt machen.
    Jeder Hund ist anders, wie wir Menschen auch. Da muss man sich drauf einstellen wenn er da ist. Dann erst kann man entscheiden was geschehen soll. Andernfalls wird der Hund schon gestresst oder überfordert bevor sich eingelebt hat.
    Ich will euch nur eine Rat geben. Informiert euch gründlich ( das tut ihr, da bin ich mir sicher ) aber reagiert erst wenn es soweit ist. Dann kann euch jeder zu eurer Fellnase gratulieren.

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  • Guten Morgen und vielen Dank für die hilfreichen Antworten!


    Zitat

    Daß ihr schon festlegt daß er nicht ins Bett darf ist ok. Aber lasst ihn erst mal ins Haus kommen, dann werft ihr die meisten eurer Vorgefertigten Grundsätze sowieso über den Haufen. Solltet ihr das nicht tun wäre eine andere Rasse eh besser für euch.
    Denn Goldie sind schon sehr sensibel.


    Was meinst du damit? Ich bin eigentlich der festen Überzeugung das es einem Goldie auch durchaus gut gehen kann wenn er nicht ins Bett darf :-)! Oder siehst du das anders? Vielleicht gibt es hier noch andere Leute die da ebenfalls Erfahrung haben?
    Vermutlich hast du recht und wir lassen nachher doch mehr zu als wir eigentlich wollten, das ist aber auch vollkommen okay und schon von uns mit eingeplant *grins*
    Wir werden auch mehr Erziehungsfehler machen als uns lieb ist... trotzdem gehen wir da mit guten Vorsätzen dran und lesen viele Bücher und befragen euch erstmal hier bei Problemen ;) .


    Das zweite Bett ist schon auf unseren Einkaufszettel geschrieben, hatte nur bedenken das sich der Hund dann nur in einem wohlfühlt oder so...


    Die Problematik mit dem Zaun um den Garten hat sich seit gestern relativiert... Wir lassen unseren ganzen Garten einzäunen (ist eh nicht so groß, vielleicht 50x5m oder so) und versehen die ganze Geschichte dann noch mit einem Gartentor.
    Einen kleinen Teil lassen wir als Terasse anbauen, den Rest aber als reine Grünfläche.
    Damit geht es mir persönlich schon mal viel besser :-)


    Wenn wir den Welpen bekommen haben wir allerdings ein (hoffentlich kleines) weiteres Problem...
    Wir wurden von meinen Schwiegereltern in Spé ein Wochenende nach Wangerooge eingeladen, die haben natürlich einen Hund (Labrador Hündin, knappe 2 Jahre alt und total lieb).
    Der Welpe wäre erst 1,5 Wochen bei uns zuhause und dann würde es direkt nach Wangerooge gehen...
    Was meint ihr dazu? Autofahren ist laut der Züchterin kein Problem für die kleinen, das üben die wohl in den ersten Wochen schon ausgiebig! Mehr Sorgen machen mir die vielen Menschen auf der Fähre die unbedingt alle einen Welpen streicheln wollen... :/
    Klar werden wir das, wenn nötig, unterbinden. Trotzdem mache ich mir ein wenig Gedanken darüber.
    Die Züchterin meinte die neuen Eindrücke wären für den Welpen nur Vorteilhaft und würden unsere Bindung, wenn alles gut läuft, auf jeden Fall stärken... Wie seht ihr die Sache? Ich bin irgendwie ein wenig skeptisch :ill:


    Danke für Eure Antworten und liebe Grüße
    Dominik

  • He,


    als Bett kann ich die Kissen von padsforall empfehlen. Unsere Paula lag da immer gern eingeknautscht drin :) Es hat zwar eine Zeit gedauert bis sie sich rauf traute aber dann lag sie gern drin. Und da gehen die Haare nicht so rein weil der Bezug Nylonartig ist.


    Das mit dem Zaun ist natürlich optimal.


    Die Entscheidung mit dem Bett finde ich gut. Es gibt nichts bessere als vornerein mit dem Partner feste Regeln abzustimmen die man dann anschließend auch einhält. Wenn der Hund sich benimmt und alles nach einem Jahr eingespielt ist kann man das ganze immer noch ruhiger angehen und mit der ein oder anderen Inkonsequenz.


    Das mit der Fähre ist vermutlich wirklich kein Problem. Ihr solltet selbst merken wenns eurem kleinen reicht was fremde Leute und so angeht und dann entsprechend andere darauf hinweisen ein wenig Rücksicht zu nehmen. Im Notfall findet sich bestimmt auch ein Fleckchen wos ruhiger ist.


    Viel Spaß.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke für die Antwort! :smile:


    Also denkst du nicht das es ein grundsätzliches Problem darstellt mit dem kleinen (dann gerade mal 9,5 Wochen alt) für ein Wochenende nach Wangerooge zu fahren?


    Liebe Grüße
    Dominik

  • Also ich sage mal dazu das ich keine Welpenerfahrung habe. :lol: Aber euer Züchter hat ja bereits das "ok" dazu gegeben.


    Meine Einstellung dazu ist, wenn ihr es ruhig angeht, euren Hund sehr gut beobachtet und ggf. einschreitet oder nach Bedarf einen Rückzugsort aufsucht ist das alles möglich.


    Als wir damals unsere Paula bekamen (da war sie allerdings schon 8 Jahre :roll: ) sind wir auch nach zwei Wochen mit ihr in einen Zoo gefahren. Das war zwischenzeitlich sicherlich Stress pur für sie wegen den ganzen Eindrücken. Ich würde aber heute sagen das es für die Bindung sehr gut war.


    Wichtig ist eben auch in solchen Momenten die Ruhe zu bewahren und Geduld zu haben. Es hilft dann nichts den Frust auf den Hund zu übertragen, bspw. wenn er nicht so läuft wie er soll an der Leine zu ruppen oder sonstiges. Es muss einem klar sein das sich dann alles um den Hund dreht.


    Wir haben das immer so gehandhabt, der der den Hund eben an der Leine hat war auch für ihn verantwortlich, so das der andere auch mal den Ausflug genießen konnte.

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