Er hat immer Angst und steht unter Stress!
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Hallo liebe Foris,
ich hab schon seit geraume Zeit Probleme mit meinem Wuffi, die ich einfach nicht wirklich in den Griff bekomme, und deswegen hier um Rat bitte...
Nero hat eigentlich ständig Angst, vor kleinen Kinder, wenn wir auf mehrere Hunde treffen legt er sofort den Rückwertsgang ein, oder versteckt sich hinter mir, wenn er allerdings merkt das die Hunde lieb sind geht es nach kurzer Zeit ganz gut. Neuerdings hat er Angst vor einer ca. 30 com hohen Stange über die er sonst immer mit freude drüber gesprungen ist, wenn ich ihn jetzt an der Leine hab und will mit ihm an dieser Stange vorbei gehen, legt er sich voll in die Leine und will nur weg von diesem Ding

Seit einigen Tagen übe ich mit ihm, dass er nicht mehr an mir vorbei die Treppe hochprescht, jetzt hat er Angst wenn er die Treppe langsam hoch muss, und rennt lieber wieder runter, oder bleibt davor sitzen!!Auf dem Weg zum Feld bei uns ist ein großes Tor, und dahinter sitzen öfter zwei Hunde die ein bisschen bellen, wenn wir jetzt dran vorbei gehen (auf der anderen Straßen Seite) bekommt er ebenfalls angst und will einfach schnell weg, selbst wenn die Hunde nicht da sind!
Dann hat er noch ab und zu angst vor anderen Menschen, nicht immer aber halt zwischendurch.
Außerdem habe ich das Gefühl er steht ständig unter Stress, ich glaube Nero ist der einzige Hund der Tagsüber so gut wie nie schläft... Wenn er mit anderen Hunden spielt die er nicht so gut kennt, steht er dauernd unter stress, er spielt zwar mit ihnen, aber er rupft dann büschel weise gras aus der Wiese, er frisst das dann nicht alles, das macht er auch oft wenn ich mit ihm übe oder ihn zurecht weise.... Wenn ich ihm etwas neues bei bringe, oder auch bei Dingen die er schon kann ist er immer total nervös und hibbelig.
Weiß nicht mehr wirklich was ich machen soll, hat er kein Vertrauen zu mir?

Ja ich weiß nicht so recht wie ich es beschreiben soll, habe einfach das Gefühl er steht ständig unter stress! Es gibt noch viele andere Situationen in denen er Angst zeigt aber die alle Aufzuzählen wäre Wahnsinn

ich muss allerdings dazu sagen, das er in anderen Situationen sehr dominant ist und andere Rüden besteigt, also passt igrendwie nicht wirklich zusammen :/
Danke schonmal für eure Hilfe!!!
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29. November 2010 um 11:28
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Er hat immer Angst und steht unter Stress! - Vor einem Moment
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Hi,
bei deinen Äußerungen erkenne ich meinen Hund auch öfter wieder.
Also um es kurz zu fassen: Hast du schonmal einen Schilddrüsencheck beim TA machen lassen. Für mich hört sich das so an, als sei gesundheitlich nicht alles in Ordnung.
Dieses Gras fressen, hibbelige, unkonzentrierte, ängstliche, mal mehr mal weniger würde in die Kategorie "Subklinische Schilddrüsenunterfunktion" hindeuten.
Dieses Gras fressen, bzw. Rausreißen macht meine Hündin auch gerne, ich deute das ganz klar als Übersprungshandlung in dem Moment. Immer wenn ich sie zu etwas animiere usw. zeigt sie dieses Verhalten.
Wie reagierst DU, wenn dein Hund vor etwas Angst zeigt? Wie reagierst z.B. in der Situation im Treppenhaus? Wie hast du das geübt?
Ich kann die zu diesem Verhalten noch mehr erklären, das mit dem Treppenhaus war auch ein großes Problem bei meiner...
EDIT: Wie lange hast du deinen Hund? Seit wann treten die Symptome auf? Hat sich in deiner Lebenssituation etwas verändert?
LG Andi
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An die Schilddrüse musste ich auch spontan denken.
Ansonsten scheinst du einen sensiblen Hund zu haben. Hier musst du sehr vorsichtig mit Verneinungen sein, da dein Hund diese u.U. als absolues Nogo verknüpft. Heißt ein Nein auf der Treppe, weil er z.Bsp. zu schnell ist,, verknüpft der Hund mit: Geh ja nie mehr auf die Treppe!
Arbeite sehr vorsichtig und lobe mit Futter. Was Kleinkinder angeht, die findet mein Hund auch komisch und das Hundeverhalten finde ich ziemlich normal. Nimm halt Leckis mit, wenn ihr bei dem Grundstück mit den Hunden vorbeigeht und halte etwas Abstand. Und bitte nie den Hund trösten, wenn er Schiß hat, damit verstärkst du alles.
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Hallo Andi_und_Cora
Ich habe Nero seit 2 1/2 Jahren, er hat in Spanien ein Jahr auf der Straße gelebt und ist jetz ca. 3 1/2 - 4Jahre alt.
Einen Schildrüsencheck habe ich noch nicht machen lassen, hatte ich aber auch schon überlegt...
Wenn Nero vor etwas Angst zeigt ignoriere ich dies, oder versuche ihm zu zeigen das es dort nichts schlimmes gibt, lenke ihn mit leckerli ab etc... Bei der Stange beispielsweise habe ich ihn sich einen Meter davor setzen lassen und habe gewartet bis er sich beruhigt hat und habe ihm dann ein Leckerli gegeben, aber bei nächsten mal hat er immer noch angst.
Mit der treppe habe ich es so gemacht, das wenn er vorbei wollte habe ich ihm das Bein in den weg gestellt und habe zurück gesagt, das Wort zurück kennt er schon von der Tür! ich weiß nicht ob ihm die Treppe zu rutschig ist
Wenn ich zurück gesagt habe, hat er sich trotzdem an meinem Bein vorbei gequetscht oder ist eben wieder runter gegangen und hat gezittert...Die Symptome zeigt er igentlich nicht von Anfag an, gut angst vor Kindern hatte er schon immer, aber seit einigen Monaten wird die Angst schlimmer, und es werden immer mehr dinge vor denen er Angst zeigt!
Geändert hat sich bei uns eigentlich nichts

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@Schopenhauer, trösten tue ich ihn nie!
Das Kommando Nein ist bei Ner eigentlich nicht so schlimm, er hört es oft genug wenn er draußen Katzenscheiße frisst, da stört ihn das Kommando auch nicht
Mit den Leckerli habe ich lange versucht, bei dem Tor bringt es nicht viel, er ignoriert das Futter dann, und das obwohl ich einen großen ogen darum mache! -
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Lass evtl. auch nach FSME und Toxoplasmose untersuchen. Kann auch Wesensänderungen hervorrufen. Hatte mein Hund beides. Krankheiten können dies wirklich verändern, rede mal mit dem TA und lass das Blut untersuchen.
Ansonsten scheinst du nicht viel falsch zu machen.
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Hallo,
rein vom Lesen her, scheinst Du nichts groß "falsch" zu machen - da aber, gerade im Umgang mit Angsthunden, der Teufel manchmal im Detail steckt, würde ich an Deiner Stelle mal eine "Begutachtung" von Euch beiden durch einen mit Angsthunden vertrauten Trainer machen lassen. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, aber welche mit großer Wirkung.Denn es macht schon stutzig, dass sich die Probleme verschlimmern, statt verbessern.
Die zweite Variante ist auch schon angesprochen - es könnten gesundheitliche Probleme dahinterstecken.
Grundsätzlich würde ich mit einem Hund, der deutlich anzeigt, dass er an Streß leidet, auch einmal mein "Programm" mit ihm überdenken.
Zuviel ist nichts, zuwenig auch nicht. Da hat jeder "Streß-Keks" so seine eigene goldene Mitte.
Es gibt Beschäftigungsformen, die einen Hund eher aufdrehen lassen und welche, die einen Hund gut auslasten, ohne ihn aufzuputschen.
Mit einem nervösen Hund, der sich nicht gut konzentrieren kann, arbeite ich in anderen Etappen, als mit einem, der keine Konzentrationsprobleme hat.Wenn ihm andere Hunde, oder mehrere Hunde auf einmal zuviel sind, dann reduzier die Spielbegegnungen zunächst mal auf einen, eher ruhigen und bekannten Hund.
Dieses Gras rupfen sehe ich auch als Übersprungshandlung an - immer aufgrund einer situativen Überforderung.
Allein das im Zusammenhang mit dem Versuch, ihm etwas Neues beizubringen, würde mich sicherheitshalber zu einem Trainer bringen.
Das Besteigen anderer Hunde ist nicht zwangsläufig ein Zeichen von "Dominanz" - oft sogar genau das Gegenteil, nämlich Unsicherheit, entweder hat er es nie gelernt, wie man sich als Hund so verhält oder auch das Besteigen ist mehr eine Art Übersprungshandlung.
Laßt Euch beiden helfen - denn das ist für beide Seiten ja kein Zustand, Dein Hund steht unter Dauerstrom und ab einem gewissen Punkt wirkt sich das gesundheitlich aus und für Dich ist es auch nichts so.
LG, Chris
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Werd ihn erstmal vom Tierarzt abchecken lasse, dass scheint mir gerade das wichtigste zu sein...
Der Trainer wird wahrscheinlich die beste Idee sein, hatte nur gedacht ich könnte es vermeiden, Geld ist grad arg knapp :/
Aber das krieg ich chon irgendwie hin!Danke schonma für eure Hilfe, freu mich aber auch noch über andere Meinungen..
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Einen Trainer hinzuzuziehen bedeutet nicht automatisch zwöfendrölfzig teure Einzelstunden - oft genügen kleine Änderungen im Umgang, die mit einigen wenigen Treffen abgehandelt werden können.
Aber ich sehe auch den TA als erste Anlaufstelle.
LG, Chris
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