Katzen,Eichhörnchen & Co

  • Hallöchen,
    ich würde gern meinen Arm und auch die Halswirbelsäule von meinen Hund schonen.ABER:wenn eine Katze,Eichhörnchen etc.unseren Weg kreuzt,dann springt meine Hündin (34 kg) vor,dass ich schon mal ein paar Schritte mitgelaufen bin, bevor wir wieder zum stehen kamen.
    Sie ist da wirklich sehr impulsiv.Habt ihr Tips wie man das komplett abstellen könnte, oder wird es nach langen Training ein "in die Leine laufen" mit nachherigem Abrufen bleiben? Ich kann sie zwar abrufen,wenn sie dann bellend am Ende der Leine steht,aber sie saust her und wieder hin und wieder zu mir...bis sie sich nach Minuten erst wieder beruhigt. Ist ziemlich aufwühlend.

    Danke für Tips

  • Komplett und schnell abstellen: Da musst du ihr das Objekt der Begierde mit Strafe dermassen nachhaltig vergällen, dass sie es nie wieder tut. Problem ist, du weisst vorher nicht, wie hart (und evt. tierschutzrelevant!) die Strafe sein muss, damit der Erfolg wirklich von Dauer ist. Einen echt passionierten Katzenjäger werden die hier tolerierten "Ansagen" höchstens beeindrucken, solange du zwischen ihm und der Katze stehst. Ist für mich keine Option.

    Ansonsten bleibt dir nur der mühsame Weg über das AJT-Komplettpaket. Da sich die Hündin abrufen lässt, sind die Voraussetzungen schon mal sehr gut. Stichworte wären da Bestätigung und Formung des Anzeigeverhaltens, und Management, bis die Massnahmen greifen.

  • Naijra: danke, klingt einleuchtend, besonders das "nachhaltig vergällen", weil normales "nein", auch wenn streng gesprochen, bringt Null.
    Noch eine Frage: Das AJT Programm haben wir durch, gebracht hat es, dass WENN sie bereits hinflitzt, sich auch abrufen läßt, aber das zuerst mal Hinflitzen, das hat sich nicht geändert. Wie meinst du das mit den Maßnahmen?

  • Damit meinte ich, ein Anzeigeverhalten zu trainieren. Dass der Hund also nicht gleich losbrettert, sondern erst anzeigt, dass da was ist - meist mit verharren. Das gibt dir Zeit, ihn abzurufen, bevor er in die Leine donnert. Allerdings wird es kaum gegen das reflexhafte Zupacken helfen, wenn das Tier sehr nahe am Hund plötzlich aufspringt. Aber es sollte die kritische Distanz (wo der Hund direkt durchstartet) nach und nach verkleinern.

    Angefangen wird je nach Hund auf sehr grosse Distanz. Die blosse Sichtung der Katze wird bestätigt und sehr hoch belohnt - der Hund muss aber noch ansprechbar sein (drum die grosse Distanz). Er darf die Katze fixieren, er darf nur nicht in die Leine springen. Dieses Verharren wird markiert mit Markerwort oder Clicker. Anfänglich muss der Hund noch nichts weiter tun, später wird dann ein Alternativverhalten abgefragt.

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