HILFE!!! Trennungsangst?
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Guten Morgen,
wir haben ein RIESEN-Problem.

Wir haben seit gestern morgen eine 3,5 Jahre alte Havaneser-Hündin von einem Züchter übernommen. Sie ist total lieb.
Hat aber in einem großen Rudel gelebt und bei uns ist sie nur mit unserem Benny zusammen.
Sie bellt ständig, wenn wir mal die Tür vor der Nase zu machen. Sie bellt und bellt und bellt. Benny scheint sie gar nicht zu registrieren...
Jetzt habe ich Sorge, wenn wir mal das Haus verlassen müssen, dass sie uns die ganze Nachbarschaft zusammenbellt. Das geht nämlich wirklich nicht.
Jetzt wissen wir nicht, was wir machen sollen. Eigentlich ist unser Schlafzimmer tabu für die Hunde. Aber heut Nacht um 0.30 Uhr haben wir das bellen nicht mehr ausgehalten und sie war fix und fertig.
Was sollen wir tun?
Hündin wieder zurückbringen, da sie das Rudel doch zu sehr vermisst?
Oder dran arbeiten?
LG und DANKE für die Hilfe!!!
Anja
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31. Oktober 2010 um 05:57
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HILFE!!! Trennungsangst? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
wenn ihr sie behalten wollt, bleibt euch nichts anderes übrig, als das Alleinesein komplett neu im Sekundentakt aufzubauen.
Wie hat es denn beim Vorbesitzer geklappt?Der Hund steht durch den Umzug nun sowieso unter Stress und ein neu eingezogener Hund sollte in der Nähe der Halter schlafen dürfen, muss nicht zwangsläufig das Schlafzimmer sein...
Neue Hunde würde ich den ersten Nächten nicht alleine lassen.Das habe ich für euch herausgesucht:
ZitatAlles anzeigenBellen und jaulen
Das zweithäufigste als problematisch empfundene Verhalten von allein gelassenen Hunden ist das laute Bellen oder Jaulen. Grundsätzlich ist dies das ganz normale Verhalten eines allein gelassenen Rudeltieres, das versucht mit seinen Rudelmitgliedern Kontakt aufzunehmen. Wölfe verständigen sich so über weite Distanzen und auch ein normaler Haushund versucht sich hin und wieder in "wölfisch" und bricht in herzzerreißendes Jaulen aus, wenn ihm Ihre Abwesenheit zu lang erscheint.
WartenEndlich! Das Warten hat ein Ende!
Dieses Verhalten beruht zunächst einmal auf dem tiefen Bedürfnis mit seinem Rudel in Kontakt zu treten und sollte nie mit Strafen belegt werden. Das Verhalten mag sich dadurch legen, das Bedürfnis aber bleibt und wird sich höchstwahrscheinlich auf andere Weise äußern, die Ihnen vielleicht noch viel unangenehmer ist als das Jaulen.
Bei Hunden, die bereits einige Erfahrungen gesammelt haben, kann es passieren, dass sich das ursprüngliche instinktive Heulen in vehementes Bellen abwandelt, in allen möglichen und unmöglichen Farbklängen und Intensitäten. Je nach Individuum neigt der eine Hund mehr zum Jaulen, der andere zum Bellen, doch oft ist es so, dass wolfsähnliches Jaulen eher auf einen einsamen Hund hindeutet, Kläffen und Bellen eher auf einen Hund, der dieses Verhalten erlernt hat. Dies ist keine verlässliche Unterscheidung, nur ein Indiz aus meiner persönlichen Erfahrung.
Wenn ein zurückgelassener Hund lang und anhaltend bellt, ist es möglich, dass Sie ihn bisher dafür unbewusst belohnt haben. Der Hund, der entweder gelangweilt oder einsam zuhause ist, probiert zunächst einige Verhaltensweisen aus und wird diese Verhaltensweise in Zukunft häufiger und stärker anwenden, mit der er Erfolg hatte.
Möglicherweise sind Sie ein paarmal schnell zurückgeeilt, um Ihren Hund zu trösten oder zurechtzuweisen, sobald er gebellt hat. Viele beeilen sich z.B. der Nachbarn wegen und wissen nicht, dass sie das Verhalten nur verstärken. Denn Ihr Hund hat gelernt: "wenn ich belle, kommt Frauchen zurück! Je lauter, umso schneller kommt sie!" Das haben Sie natürlich so nicht beabsichtigt und es gehört ein gehöriges Stück zähe Arbeit und Geduld dazu, ihm dies wieder auszureden. Das Bellen an sich wirkt für den Hund nämlich schon als Belohnung, da es seine Anspannung abbauen hilft und Stress vermindert.Ob Sie nun einen solchen Kandidaten zuhause haben oder ob Sie einen neuen Hund, egal welchen Alters, ans allein sein gewöhnen wollen - die wirksamste Methode ist meiner Erfahrung nach die langsame Gewöhnung. Der Vorteil hierin liegt nicht nur darin den Hund langsam an die neue Situation zu gewöhnen, sondern Sie belohnen ihn damit auch in der Anfangsphase für das ruhige Warten. Das ist deswegen wichtig, damit Sie das selbstbelohnende Bellen mit einem anderen Lernen sozusagen überschreiben wie eine Festplatte und er einen Anreiz bekommt auf diese Selbstbelohnung zu verzichten.
Deshalb hier im folgenden eine grobe Anleitung für die langsame Gewöhnung, die Sie natürlich Ihren individuellen Verhältnissen anpassen:
Rennender HundSo eine stürmische Begrüßung ist toll - aber bleiben Sie gelassen
Je nach Lernstand des Hundes beginnen Sie mit ganz kleinen Schritten. Wenn Ihr Hund dies ruhig erträgt, können Sie damit beginnen die Wohnung für sehr kurze Zeit zu verlassen, beispielsweise um die Post zu holen oder den Müll rauszutragen. Ist Ihr Hund noch nicht soweit und beginnt bereits jetzt zu bellen oder zu jaulen (dies ist begrenzt auch anwendbar für andere Stresssymptome), müssen Sie die Schritte verkleinern. Sie können beispielsweise nur kurz vor die Haustür treten und dort stehen bleiben oder das Zimmer verlassen, so dass er Ihnen nicht folgen kann.
Wo Sie beginnen ist zweitrangig, aber wichtig ist es, dass Sie nur dann zurückkehren, wenn der Hund für ein paar Sekunden ruhig ist. Das ist der Haken an der Sache. Sie müssen selbst einschätzen, wann er vermutlich anfangen wird zu bellen und sich bemühen vorher zurück zu sein. Sollte es schief gehen, müssen Sie, Nachbarn hin oder her, Mitleid hin oder her, so lange mit Ihrer Rückkehr warten, bis er ruhig ist. Und zwar möglichst länger als 10 Sekunden. Das sollte ein weiterer Ansporn sein, immer rechtzeitig zurückzukehren. Es erspart Ihnen sehr viel Mühe, wenn Sie diesen Zeitpunkt zuverlässig einschätzen können.
Nach eigenem Ermessen beginnen Sie dann, Entfernung und Dauer Ihres Verschwindens zu verlängern. Und immer daran denken, dass Sie sich nicht bemerkbar machen, bevor er nicht wieder leise ist, falls ein "Unfall" passiert und er doch wieder anfängt zu bellen.Auf diese Weise können Sie die Dauer stetig steigern, wobei es einen unschätzbaren Vorteil bietet die Nachbarn einzuweihen, die Ihnen auf lange Sicht ehrlich berichten, ob es Rückfälle gegeben hat. Denn Ihr Hund hat feine Ohren und wenn Sie ihn zuverlässig eine halbe Stunde lang in der Wohnung zurücklassen konnten, während Sie im Treppenhaus standen, kann es sein, dass Sie von vorn beginnen müssen, wenn Sie nun wirklich das Haus oder das Grundstück verlassen. Rechnen Sie damit!
Wichtig ist es, während des ganzen Vorhabens folgende Grundregeln einzuhalten:
* Strahlen Sie Gelassenheit und Beiläufigkeit aus! Unterschätzen Sie nie die Wirkung Ihrer Stimmung auf Ihren Hund
* Schaffen Sie ein sehr kurzes prägnantes Abschiedsritual oder ein Stichwort, schleichen Sie sich nie heimlich davon, das kann seine Verlassensangst nur noch mehr schüren
* Geben Sie ihm einen Kauknochen oder ein Spielzeug zum Abschied, das er besonders liebt und das er nur bekommt, wenn Sie gehen - so verbindet er den Abschied mit etwas Positivem
* Begrüßen Sie Ihn bei Ihrer Rückkehr freundlich, aber gelassen - es ist eine ganz normale Situation und kein Grund für viel Aufhebens - vermitteln Sie ihm Normalität
* Trösten und bemitleiden Sie ihn nicht! Sein Sie freundlich, aber nie mitleidigMit diesen Grundregeln sollte es Ihnen gelingen Ihren Hund schrittweise ans Alleinsein zu gewöhnen. Aber Sie brauchen viel Geduld, Rückschritte sind normal, sein Sie darauf gefasst und haben Sie Verständnis für Ihren Hund. Im Grunde genommen vollbringt er eine enorme Leistung für ein Tier, das so sehr sein soziales Umfeld braucht. Erkennen Sie das an und geben Sie nicht auf.
http://www.beziehung-statt-erziehung.de/allein_bleiben.html
Das geht natürlich nur, wenn ihr für die Eingewöhnungsphase Urlaub genommen habt.
Gruß
Leo -
Hallo,
das Verhalten eurer Hündin finde ich nach einem Tag und einer Nacht nun nicht abnormal.
Wenn ein Hund Sicherheit in seiner Umgebung und seinem neuen Rudel gefunden hat, dann legt sich das meist.Zudem hat Dir Leo ja schon geschrieben was zu tun ist.
Gebt ihr Zeit und baut das Alleinesein langsam auf. Ich fang damit an wenn ich merke, dass der Hund sich wohl fühlt und die neue Lebenssituation angenommen hat.
Meist ist das nach drei oder vier Wochen der Fall.Liebe Grüße
Steffi
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