Hundebegegnungen werden immer schlimmer
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La_Bella -
24. Oktober 2010 um 17:46
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Ich habe ein Problem mit meiner Großen. Eigentlich hatte ich das Gefühl: Es wird immer besser. Aber momentan scheint es mir eher, als würden wir rückwärts gehen. :/ Ich habe gehört, das sei normal so ... seufz ... aber mich entmutigt es gerade ein bißchen.
Meine Große wurde von der Orga als "verträgt sich mit allem und jedem, wehrt sich aber bei sehr dominanten Hündinnen" vermittelt.
Als ich sie vor 5 1/2 Monaten bekam, ging das Gassilaufen eigentlich ganz gut. Sie war eher zurückhaltend, wenn wir Hunden begegnet sind, ging schon auchmal kurz nach vorne, aber ich hatte eher das Gefühl, dass sie das aus Unsicherheit tat.
Inzwischen ist es aber so, dass sie wirklich fast jeden Hund "maßregelt". Sie geht vor, zeigt Zähne, schnappt nach vorne und fühlt sich irgendwie -so mein Eindruck - immer mehr als Chef des ganzen Viertels, oder spielt sich zumindest so auf. Hunde, mit denen sie vor ein paar Wochen oder Monaten noch spielte, geht sie an.
Warum tut sie das? An der Leine komm ich fast an keinem Hund mehr vorbei ... Jeder Gassigang wird zum Spießrutenlaufen. Ich versuche sie oft abzulenken, aber selbst das geht kaum mehr. Vor ein paar Wochen/ Monaten ließ sie sich sogar noch ins Platz ablegen, bis ein anderer Hund vorbei ging. All das geht plötzich gar nicht mehr.
Ich frage mich: Warum wird es immer schlimmer, anstatt besser? Weshalb spielt sie sich draußen wir der größte Macho auf?
Die KLeine hängt sich jedesmal mit in die Leine und kläfft wie eine Irre (ist aber verträglich, sobald sie abgeleint ist). Ich habe das Gefühl, dass sich beide gegenseitig immer mehr aufschaukeln.
Beide getrennt Gassi zu führen ist aus zeitlichen Gründen nicht immer möglich.Habt Ihr eine Idee, woran das liegen könnte und was ich tun kann, damit meine Große sich mit anderen Hunden veträgt?
Habe ich etwas falsch gemacht? Kann es daran liegen, dass sie zuhause aufs Sofa und ins Bett darf (durfte sie anfangs nicht)?
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24. Oktober 2010 um 17:46
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Sag mal... iwie, wehrt sich gegen dominante Hündinnen... kann es nicht sein, dass sie schlicht und ergreifend Angst hat und deshalb nach vorn geht?
Wie reagierst Du denn, wenn Du mir ihr andere Hunde triffst?
Birgit
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hallöchen, bin neu hier.....
also ich würde mal sagen das könnte was damit zu tun haben, das sie dich beschützen will wo jeden und allem was ihr in die quere kommt.
ich würde das so machen. ihr seht ein hund. sie kommt an die leine. ist sie brav wird sie belohnt. fängt sie an zu knurren oder sich steif zu machen, drehts du abrupt um und sie muss mitkommen. ist sie brav drehst du dich wieder um und ihr lauft weiter. und so weiter macht sie wieder zicken drehst du halt wieder um ........
hoffe das kann dir helfen
mit der methode kannst du zeigen, das du das nicht willst was sie macht.
kommt es allerdings ohne leine zur konfrontation lauf in eine andere richtung. hat der hund eine bindung zu dir läuft er dir nach.LG
Vitadog -
Für mich hört sich das auch eher nach Angst/Unsicherheit an. Wie alt sind deine beiden Hunde jetzt? Wir hatten ein ähnliches Problem, der Auslöser war eigentlich die "rettung" zweier weiterer Griechen zu unser ersten Griechin. Diese dachte dann sie muss mit ihren 6 Monaten die kleinen 6-7 Wochen schützen
In den Griff bekamen wir das durch das führen am Kurzführer. Kam dann eine Situation z.b. kleiner Hund von vorne wurde sie auf anraten einer Trainerin hinter unseren Beinen geführt. Funktionierte super. Allerdings muss sie auch getrennt von den anderen Gassi-Gehen... -
Zitat
Kann es daran liegen, dass sie zuhause aufs Sofa und ins Bett darf (durfte sie anfangs nicht)?
das vergiss bitte ganz schnell wieder. wie und in welcher verknüpfung sollte ein auf dem sofa liegen mit draussen beim gassi und dem benehmen deiner hündin zusammenhängen?
ich kann dir versichern, an der blossen tatsache dass ein hund auf dem sofa liegt oder nicht kann niemand ein wie auch immer geartetes verhalten draussen festmachen.
was anderes wäre es, wenn du nicht wolltest dass dein hund aufs sofa geht und sie es dennoch machst. aber um das gehts ja nicht.
ich möchte mich aber gern der frage von birgit anschliessen: was genau machst du bei einer solchen begegnung bzw. was hast du bisher gemacht? hast du irgendwas geändert?
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Zitat
Die KLeine hängt sich jedesmal mit in die Leine und kläfft wie eine Irre (ist aber verträglich, sobald sie abgeleint ist). Ich habe das Gefühl, dass sich beide gegenseitig immer mehr aufschaukeln.Tja, vielleicht ist DAS ja der Knackpunkt: Gemeinsam ist man stärker. Man braucht andere Hunde nicht mehr so unbedingt. Man putscht sich gegenseitig hoch, hält zusammen, bildet eine Verteidigungsgemeinschaft usw...
ich würd sagen: janz normal...
Was tun? Nunja, einzeln üben, laufen und trainieren...
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Hm, ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich Angst ist. Zumindest nach Einschätzung der anderen HH ist es eher "maßregeln". Aber vielleicht täusche ich mich auch. Dazu kommt ja noch, dass sie schonmal auf einen kleinen Hund regelrech losgegangen und ihn gepackt hat. Das hatte sicher nichts mit Angst oder Unsicherheit zu tun.
Natürlich ist sie immernoch an der Schleppleine. Wenn andere Hunde auf uns zukommen, nehme ich sie ganz kurz und laufe mit ihr an den anderen Hunden vorbei. Dabei hängt sie sich dann aber so sehr in die Leine und will zum anderen Hund hin, dass ich sie kaum mehr halten kann. Es kostet mich körperlich immer enorm Kraft, meinen Hund im Zaum zu halten, bis wir vorbei sind.
Würde ich sie aber loslassen, würde sie hinlaufen, schnuppern, Schwanz hoch, Körper steif, dann Zähne zeigen, nach vorne gehen, in die Luft schnappen, der andere Hund weicht zurück, sie geht nochmal hinterher usw. Sie sieht dabei nicht sehr freundlich aus. Und sie tut es auch bei Hunden, die als total lieb beschrieben werden. Einzige Ausnahme: Senioren.
Dass sie mich beschützen will, glaube ich ehrlich gesagt nicht. Kommt etwas auf sie zu, was ihr Angst macht (z.B. Jugendliche, die auf dem Skateboard angebrettert kommen), zieht sie den Schwanz ein und läuft weg.
Wenn ich sie NICHT zum anderen Hund hinlasse, dann geht sie sofort an die Stelle, an die er gepieselt hat, um zumindest drüber zu markieren.Nur wenn ich es schaffe, den anderen Hund vorher zu streicheln und ihr vermittel, der Hund ist ok, dann lässt sie ihr Verhalten. In der Praxis ist das aber so gut wie nicht umsetzbar, da ich meistens alleine laufe und nicht gleichzeitig beide Hunde halten und zum Hund hingehen kann. Einmal habe ich von mir aus auch einen schnuppernden Hund, den sie nicht mag, weggeschickt. Da war es auch ok.
In letzter Zeit hängt sie sich aber so sehr in die Leine und will zu den anderen HUnden hin, dass ich froh bin, wenn ich nur irgendwie weiter komme. Ich schimpfe dann, sage "nicht ziehen", "nicht bellen" ...
Vermutlich ist das ja genau falsch ... aber ich denke mir, wenn ich sie ignoriere, dann denkt sie doch, ihr Verhalten ist in Ordnung.Wenn sie einen Hund dann richtig kennt, ist sie brav. Entweder sie ignoriert ihn dann, oder sie spielt mit ihm.
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Zitat
das vergiss bitte ganz schnell wieder. wie und in welcher verknüpfung sollte ein auf dem sofa liegen mit draussen beim gassi und dem benehmen deiner hündin zusammenhängen?
ich kann dir versichern, an der blossen tatsache dass ein hund auf dem sofa liegt oder nicht kann niemand ein wie auch immer geartetes verhalten draussen festmachen.
was anderes wäre es, wenn du nicht wolltest dass dein hund aufs sofa geht und sie es dennoch machst. aber um das gehts ja nicht.
ich möchte mich aber gern der frage von birgit anschliessen: was genau machst du bei einer solchen begegnung bzw. was hast du bisher gemacht? hast du irgendwas geändert?
Bewusst geändert habe ich nichts. Möglicherweise bin ich aber nicht mehr so entspannt wie früher, weil es einfach so oft blod läuft, und sie spürt das? Am Anfang war die Kleine ja auch noch ein Welpe und hat nicht so ein Theater an der Leine veranstaltet. Ich habe das Gefühl, dass die KLeine noch schlimmer ist, als die Große, und die Große nun auch mehr Terror macht, seitdem die Kleine so aufdreht.
Nur dass ich die Große eben schlechter halten kann, wegen ihrem Gewicht und ihrer Kraft. -
Und Du kannst Dir nicht vorstellen, dass sie von den sog. dominanten Hünndinnen der Orga gemobbt wurde und deshalb so reagiert?
Wenn Ihr an den Hunden vorbei geht, wo gehst Du dann ? Zwischen den Hund oder läuft deine Hündin auf der dem anderen Hund zugewandten Seite vorbei?
Wie groß ist da eigentlich der Abstand?
Und kennst Du die Individualdistanz Deiner Süssen?
Birgit
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Zitat
Und Du kannst Dir nicht vorstellen, dass sie von den sog. dominanten Hünndinnen der Orga gemobbt wurde und deshalb so reagiert?
Wenn Ihr an den Hunden vorbei geht, wo gehst Du dann ? Zwischen den Hund oder läuft deine Hündin auf der dem anderen Hund zugewandten Seite vorbei?
Wie groß ist da eigentlich der Abstand?
Und kennst Du die Individualdistanz Deiner Süssen?
Birgit
Ob sie gemobbt wurde, das weiß ich nicht. Wie gesagt, gab es nur die oben genannte Aussage seitens der Orga. Aber sie war wohl keiner der Hunde, der sich zurückzieht.
Sie kam allerdings mit einer Bissverletzung am Ohr hier an, welche sie sich nur wenige Tage vor der Abreise zugezogen hat, da sie mit einer anderen Hündin um die Streicheleinheiten der TH-Mitarbeiterin "gestritten" hat.Ich nehme die Hunde immer nach außen und laufe innen, dort wo der andere HH mit dem Hund läuft. Allerdings zieht sie dann so sehr, dass ich Mühe hab, sie in ihrer Position zu halten.
Anfangs waren die Probleme nur da, wenn wir auf engen Wegen gingen und sehr nah am jeweils anderen Hund vorbei gingen. Inzwischen beginnt der "Terror" aber manchmal schon, wenn der andere Hund gut 50 m entfernt ist.
:/ - Vor einem Moment
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