Anspringen und Dinge anknabbern. Brauche Rat

  • Pepe ist nun 7 Monate als und seit knapp 5 Monaten bei uns. Er macht wirklich sehr gute Fortschritte und ist der Stolz der ganzen Familie.
    2 Dinge bereiten mir allerdings Kopfzerbrechen und ich habe keine wirklich gute Idee, wie ich daran mit ihm arbeiten kann.

    1. Voller Vorfreude und Begeisterung springt er jeden Menschen an der auf ihn zukommt an. Innerhalb der Familie klappt es meistens schon ganz gut und er hat verstanden, daß wir das nicht wollen. Nun gehen wir ja aber auch täglich und routiniert mit dem Hund um. Aber Außenstehende ? Wie lernt er, daß Anspringen generell ein absolutes No - Go ist?

    2. Er frißt alles an. Stuhlbeine, Türzagen ....... vorzugsweise eben alles aus Holz. An möglichen Ausweichangeboten für die Zähne fehlt es ihm nicht. Und zu allen Überfluß macht er sich vor allem nachts ans Werk, also fast unmöglich ihn auf frischer Tat zu erwischen. Auch die kürzeste Abwesenheit wird zum Zerstören genutzt.

    Für gute Ideen wäre ich wirklich sehr dankbar

  • Zu 1
    Entweder er benimmt sich ordentlich oder er begrüßt den Besuch liegend. Einfach mal mit ein paar Freiwilligen am Wochenende üben. Kannst du ja mit einer Fete verbinden ;) . Besuch kommt an, Hund lässt alle Viere auf dem Boden - loooben. Oder eben Besuch kommt an, Hund will vorne steigen - Platz und schimpfen.


    Zu 2
    Ist erst einmal ganz normal in dem Alter, geht aber nicht an. Je mehr ich drüber nachdenke, umso mehr komme ich zu dem Schluss, dass u.a. eine Mischung aus Langeweile und "Einsamkeit"sfrust die Ursache sein könnte. Tritt allerdings nicht bei allen Hunden und auch bei den betreffenden Hunden unterschiedlich stark auf.

    Bei meiner Hündin hat geholfen, dass ich sie so 3 Wochen lang mit zur Arbeit genommen habe und sie in der Nacht einen Maulkorb trug. Dann war die Sache durch und ich konnte sie wieder zusammen mit dem Rüden unbeobachtet lassen, ohne befürchten zu müssen, dass binnen kürzester Frist die ganze Bude oder der Garten umgestaltet wird.

    Ist halt so, wenn du den Hund nicht auf frischer Tat ertappen kannst, dann sorge dafür, dass er keinen Unsinn machen kann.

    Wenn denn doch einmal ... Entgegen landläufiger Meinung kann man auch nachträglich schimpfen, wenn die Beweise klar auf der Hand liegen. Haare auf dem Bett liegen nicht klar auf der Hand, ein Häuflein auf dem Teppich, ein abgenagtes Stuhlbein oder ein Loch im Beet sehr wohl. In solchen Fällen, und nur in solchen Fällen, kann man den Hund zum Tatort rufen, lässt ihn ins Platz legen und spult die ganze Litanei ab, die man auch bei einem Kind abspulen würde. So mit "Wer hat das gemacht? Was soll das? Du weißt, dass ich das nicht mag!" Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Aber Vorsicht! Wenn die Lage nicht mehr als eindeutig ist, dann lieber nicht drauf eingehen und es dem Hund "durchgehen" lassen!

  • Zu 1: Wir drehen uns beim Anspringen immer weg und ignorieren ihn bis er mit allen Vieren auf dem Boden ist und dann bekommt er Aufmerksamkeit und Lob, und das will er ja. Wenn er springt eben keinesfalls beachten und direkt weg drehen. Auf dem Feld würde ich das mit Bekannten von Bekannten üben, die der Hund nicht kennt. Und wenn ihr dann wieder alleine unterwegs seid auch am Besten ablenken wenn andere Leute kommen, sodass er das Interesse an anderen Menschen verliert ;-)

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