Leinen-Aggressivität
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Ich weiß, das Thema gibts schon oft genug... Ich brauch aber vielleicht mal einfach nen Rat, der direkt zu mir passen könnte.
Erstmal zu meinem Ben:
Er is ein 11 Monate alter Beagle-Schäferhund-BoderColli-Mischling. Bin ich mit ihm unterwegs, läuft er meistens ohne Leine (such mir extra Strecken raus, bei denen nicht immerzu Radfahrer, Auto´s oder Nichthundebesitzer in den Weg kommen).
Von einem perfekten Hund kann ich nicht reden, wobei er zu 90% abrufbar ist, beim Impulstraining mit Ball zu 100% auf das reagiert, was ich ihm sage, er hal beim spielen mit anderen Hunden erstmal kein Gehör für mich hat.Nun zum meinem Problem...
Is mein Ben nicht an der Leine und er trifft andere Hunde, gibts von seiner Seite aus eigentlich überhaupt kein Problem. Sind ihm fremde Hunde etwas suspekt, gehts zwar sein Nackenfell mal hoch, das wars aber auch schon. Meistens will er einfach nur mit den anderen spielen.
Is er an der Leine, dann begnenen wir anderen Hunden schon immer total anders. Kleine Hunde werden freudig beschnuppert und es wird einfach gezeigt, dass der andere Hund OK is.
Treffen wir allerdings fremde Hunde, die gleichgroß bzw. größer als unser Ben sind, dann werden die Probleme immer schlimmer. Anfangs hat er noch beschnuppert, dann zu Knurren angefangen, Lefzen hochgezogen und anschließend gebellt.
Mittlerweile isses soweit, dass er sich auf 5 Meter entfernung richtig aggressiv in die Leine schmeißt.
Ich bin mir aber zu 100% sicher, dass nichts passieren würde, wenn beide Hunde leinenlos wären. Das hat bis jetz immer funktioniert. Egal was der andere Hund für ein Typ war.
Meistens vereinbar ich schon mit den anderen Hundebsitzern, dass wir die Hunde am besten vorher los machen. Wie gesagt, da gabs dann noch nie Probleme. Das klappt aber leider nicht immer, da es viele gibt, die ihren Hund nicht losmachen können, oder sich auch nicht trauen.
Ich hab schon soviel probiert, über Ablenkung, ruhiges Einreden inkl. Ablegen, Schimpfen und weiterlaufen (was wahrscheinlcih am wenigsten Sinn macht). Hol ich seinen Lieblingsball raus, gehört seine komplette Aufmerksamkeit mir. Ich hab also was Alternatives schon auf Vorrat. Damit is zwar das Problem beseite geschoben, die Ursache allerdings nicht behoben.
Kann man das was machen? Oder muss ich ihn jetz immer ablenken, wenn mir fremde Leute mit Fremden Hunden entgegenkommen?
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15. Oktober 2010 um 23:58
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Hallo Waltiii,
keine Lösung von mir, nur Solidarität

Das ist bei meinem sehr ähnlich. Anfangs waren es auch nur gleichgroße und größere Hunde (sind selten, meiner ist schon riesig), mittlerweile wird auch bei kleineren gebellt. Ohne Leine ist nix los.
Leider hab ich nichts, womit ich ihn ablenken kann. Carlsson ist wie in Trance, bis zun anderen Hund wieder eine größere Entfernung da ist.
Ich stell mich also neben Dich und hoffe auf hilfreiche Tipps
VG
tombenmax -
Ich hab bei Google was gefunden, dass es machnmal sogar so sein kann, dass sich ein Hund zu sehr auf die Begegnung mit einem anderen Hund freut. D.h. er würde sich einfach soooo sehr freuen, dass sich die Freude in Frustration umwandelt (weil er ja wegen der Leine nicht gleich hinkommt) und sich diese Frustration dann in Aggressivität umwandeln könnte.
Das könnte ich auch verstehen, aber das wäre doch nicht nur bei größeren Hunden der Fall, oder?
Heut beim Gassigehen war es sogar so, dass er beim Anblick des anderen Hundes wirklich direkt in die Leine gesprungen is. Ich weiß ja, dass er an der Leine aggressiv werden kann, aber das ging so schnell, dass ich da einfach nicht mit rechnen konnte. (passiert is nix, waren noch zu weit auseinander)
Direkt danach hab ich sogar noch einen anderen Hund getroffen. Dem is er ganz freudestrahlend entgegengelaufen. Dann haben sich die beiden weng beschnuppert und plötzlich wurden beide total steif. Bis ich leichtes Knurren vernehmen konnte. Und dann gings auch schon los.
Sowas kann echt frustrieren!
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Hallo Walti,
erstmal reagiert dein Hund wahrscheinlich so weil er
a) sich selbst bedroht fühlt oder dich beschützen will, weil er denkt du bist selbst dazu nicht fähig
b) er dich als deine Ressource ansieht und dich verteidigen will;Natürlich ist dein Hund momentan in der Pupertät und oft brennen da die Synapsen durch
und du kannst nie zu 100 Prozent sagen das nichts passieren würde. Zwar betreiben Hunde meist Schadensbegrenzung und es kommt er gar nicht zu einer ernsthaften Beisserei, aber du weiß ja nie inwie weit der andere Hund drauf ist und da kann eine harmlose Situation schnell umschlagen!Ich persönlich halte überhaupt nichts von jeglichen Kontakt an der Leine! Einfach weil dein Hund in seinem Freiraum eingeschränkt ist und sich deine Unsicherheit schnell auf den Hund überträgt. Viele Hunde werden dann auch ncoh von dem anderen Exemplar bedrängt und der Besitzer greift nicht ein!
Zudem kann es schnell zum Vertrauensverlust kommen wenn dein Hund an der Leine von einem andern attackiert wird! Deswegen würde ich dir raten nur noch Kontakt ohne Leine zuzulassen und wenn dein Hund bedrängt wird solltest du einschreiten (am besten vereinbare ein paar Std mit einem kompetenten Hundetrainer, der dir helfen kann deinen Hund lesen zu lernen)
Was in so einer Situation nichts bringt ist: einreden auf den Hund, ihn schimpfen oder ihn ablenken! Er fühlt sich dadurch in seinem Verhalten nur bestärkt.
Du musst in solch einer Situation so viel Souveränität und Ruhe ausstrahlen, dass dein Hund sich mit der Zeit an dein Verhalten koppel,t und merkt dass solche Situationen nicht bedrohlich sind! Dafür brauchst du viel Konsequent, Geduld und Ausdauer.
Manche bieten auch ein Alternativverhalten an, allerdings, wie du schon selbst beschrieben hast, ist das Problem damit nicht gelöst.
Übe mit ihm weiter an seiner Frustrationstoleranz - lass ihn nicht mehr zu jedem Hund hin! Lass ihn eventuell absitzen und warte bis der andere Hund an euch vorbei ist. War dein Hund ruhig darfst du ihn natürlich loben.Wenn dein Hund im Kontakt mit einem anderen steif wird, beende die Situation und geh weiter. Wird dein Hund von einem andern bedrängt, schicke den fremden Hund weg.
Wie gesagt am besten ist ein guter HT der dir hilft die Situation genaustens zu analysieren, da Ratschläge aus der Ferne nie die Ideallösung sind!
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