Er hat Angst vor Insekten....
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Hallo liebe Hundebesitzer!!
Mein Nero (Mischling 1 Jahr und 2 Monate) hat Angst vor Insekten. Also besser gesagt vor allem was herumfliegt.
Ausgelöst wurde es dadurch dass er bei uns in der Wohnung von einer Wespe gestochen wurde. Seitdem dreht er völlig durch, er schnappt nach Allem und schaut immer wieder zu seinem Allerwertesten ob da auch wirklich nichts ist was ihn stechen könnte. Es war schon so weit dass er sich in der Wohnung im Bad verkrochen hat. Zum Eis essen kann ich ihn seitdem kaum mitnehmen weil er sehr panisch reagiert und einfach nur weg will. Ganz schlimm ist es wenn er angeleint ist - ist mir auch klar da er dann nicht so leicht flüchten kann.
Aber jetzt kommt das Allerbeste. Ich habe versucht ihn immer wieder zu mir zu rufen wenn er sich verkriechen wollte oder nervös wurde. Ich hab ihn an einem Leckerli knabbern lassen und ihn gestreichelt und gelobt.
In der Wohnung ist es mittlerweile so dass er sich nicht mehr verkriecht wenn eine Fliege drin ist, er will sie einfach nur schnappen. In unserem Obstgarten sind durch die Äpfel am Boden viele Fliegen etc. Da latscht er dran vorbei ohne auch nur einmal zu gucken. Aber kaum sind wir an einem fremden Ort flippt er völlig aus auch wenn es nur um eine Fliege geht. Jetzt wird es aufgrund des Wetters immer besser, aber er tut mir furchtbar leid und ich möchte es so gut wie möglich weg bekommen. Die Tips mit Ablenkung durch Spielzeug habe ich bekommen und versucht - er nimmt das Spielzeug in diesen Phasen nicht an. Ich habe schon Fliegen gefangen und sie ihm gegeben und gezeigt, weiters versuche ich mich bei Wespen oder Fliegen gar nicht zu bewegen oder sie neben ihm zu erschlagen, damit ich ihn nicht nervös mache und er das Gefühl hat sie sind mir auch egal. Bachblüten habe ich probiert, hat keine Veränderungen gebracht.
Ich muss noch dazusagen, mein Nero ist von sich aus ein eher ängstlicher Hund. Ich habe ihn seit er 8 Wochen ist. Hab ihn überall hin mitgenommen, zu allen möglichen Tieren und Hunden hatte er von klein auf Kontakt. Menschen, Kinder, Straßenlärm alles kennt er von Anfang an. Trotzdem ist er sehr unsicher und bei neuen Situationen reagiert er ängstlich und zurückhaltend.Ich hoffe dass jemand von euch einen ähnlichen Fall hat und mir vielleicht noch weitere Tips geben kann um ihm einfach mehr Sicherheit und Selbstvertrauen zu geben. Danke!!!!!!!
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6. Oktober 2010 um 12:34
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Er hat Angst vor Insekten.... - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Zitat
Aber jetzt kommt das Allerbeste. Ich habe versucht ihn immer wieder zu mir zu rufen wenn er sich verkriechen wollte oder nervös wurde. Ich hab ihn an einem Leckerli knabbern lassen und ihn gestreichelt und gelobt.Du hast scheinbar seine Ängste verstärkt indem du ihn belohnt und gelobt hast während der Angst.
Das solltest Du lassen. -
Seitdem ist es aber besser. Er verkriecht sich bei uns nicht mehr in der Wohnung wenn eine Fliege kommt. Er wurde ja eigenltich fürs dableiben gelobt und nicht fürs Davonlaufen. Was anderes wäre es ja wenn ich ihn gestreichelt und gelobt hätte als er im Bad gelegen hat. Ich muss dazu sagen wenn er davon laufen wollte hab ich Nein gesagt und ihn zu mir gerufen! Erst dann habe ich gestreichelt und verbal gelobt. Ich kann dem Gedankengang von ihm nicht folgen. Es kommt auch vor dass wenn er die Fliege hat dann mit ihr spielt. Und er fangt sie nicht mit eingezogener Rute, sondern mit wedelndem Schwanz. Er legt sich dann oft neben die Fliege und wedelt mit dem Schwanz oder steht mit Vorderbeinen unten und Hinterteile in der Höhe - als wenn er sie zum Spielen auffordern wolle - vor der halbtogen Fliege
! Aber woanders verfällt er in Panik und lasst sich durch nix mehr ablenken. Hmhhhh.... -
Ängste kann man nicht belohnen.

Kann er Touchen?
Ich würd ihm Tricks beibringen, die ihn entspannen, wie den Diener oder strecken. Und Down. Natürlich positiv aufbauen. :)
Und wenn er in ne Fliege oder so sieht, ihn fragen, ob er Diener machen kann. Dann hat er ein Alternativverhalten und etwas zu tun. :)
Eine andere Möglichkeit wäre ein Alternativverhalten, wo er sich von der pösen Fliege entfernen kann.
Und achte darauf, wenn du ihn belohnst, die Belohnung von dem pöse Fliege weg zu geben. Also so, dass er Abstand zu dem Gruseltier schafft.

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Zitat
Ängste kann man nicht belohnen.

Wie meinst Du das ?
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So wie es da steht.

Angst ist eine negative Emotion. Füge ich der etwas Angehmes hinzu, wird sie schwächer. Ignorieren bringt nichts, denn dummerweise kommen immer mehr neue Angstauslöser dazu.
Angst kann natürlich durch falsche Anteilnahme verstärkt werden. Nämlich dann, wenn der Mensch dabei bedrohlich rüber kommt.
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Zitat
So wie es da steht.

Angst ist eine negative Emotion. Füge ich der etwas Angehmes hinzu, wird sie schwächer. Ignorieren bringt nichts, denn dummerweise kommen immer mehr neue Angstauslöser dazu.
Das wage ich, zumindest bei Hunden, zu bezweifeln. Einen Hund der Angst hat zu belohnen, in welcher Form auch immer, kann ihn in seiner Angst bestärken.
Zb. Knallerei zu Silvester. Welpe hat (verständlicher weise) Angst, HH meint es gut und kümmert sich liebevoll um den Hund.
Resultat ist oft, das Hund den Rest seines Lebens Angst vor Knallern hat. Natürlich kann man mit sehr exaktem Timing und extrem guter Beobachtung des Hundes vieles in andere Bahnen lenken. Aber das über ein Forum zu machen ist mMn unmöglich.Angst kann natürlich durch falsche Anteilnahme verstärkt werden. Nämlich dann, wenn der Mensch dabei bedrohlich rüber kommt.
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Ich sehe das wie MissEmmy.
Der Hund orientiert sich an uns, wenn wir "bedrohliche" Dinge ignorieren, wird er ruhiger. Wenn ich ihm aber Leckerchen gebe, fühlt er sich bestätigt in seiner Angst. -
Also ich werde das mit dem Alternativverhalten probieren! Danke für eure Hilfe!!!!!!!!!!
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