Mein Hund bellt viel zu viel

  • Hallo :-)
    Ich habe mehr oder weniger ein Problem mit unserem Hund (7Jahre alt).
    Unser Hund ist würde ich mal sagen auf meine Mutter fixiert, denn wenn sie nicht da ist kann man eigentlich sagen was man will und der Hund hört nicht wirklich drauf.
    Am schlimmsten ist es wenn Besuch kommt, ob es an der Tür klingelt und jemand fremdes davor steht, ob einfach nur ein fremdes Auto auf den Hof fährt, Leute an der Straße vorbei gehen oder Besuch ins Haus kommt, der auch regelmäßig sein kann.
    Akira fängt an zu bellen und ist auch kaum zu stoppen und zurückzuhalten wenn meine Mutter nicht da ist. Natürlich ist es klar, dass sich der Hund eine Bezugsperson hat, aber trotzdem muss es doch möglich sein, dass auch wir anderen Mitglieder der Familie Akira stoppen können. Das gebelle ist manchmal echt nervig und man kann auch nicht ruhig draußen im Garten sitzen, wenn man weiß, dass gleich wieder die Prospekte verteilt werden oder ein Paket abgeliefert werden soll. Mein Hund läuft dann hinter der Person/Autos /Fahrrädern... her, bis sie vom Hof runter sind, man bekommt sie nicht gestoppt, egal was man auch sagt. Ob man sie lieb zu einem ruft vielleicht mit einem Leckerchen versucht zu locken oder ihr mit der Leine "droht".
    Wenn mein Hund drin ist mit uns und es kingelt geht sie zwar erst zur Tür(wenn sie nicht gerade schon davor sitzt) wenn einer von uns sich auf den Weg macht, aber dann fängt sie auch an zu bellen und wenn es jemand ist den sie nicht kennt(aber auch bei Personen die öfter vorbei kommen) und der ins Haus kommt und meine Mutter nicht da ist geht sie sozusagen in Angriffposition und hört einfach nicht auf zu bellen, auch wenn man schon längst auf einer anderen Etage ist. (Wenn meine Mutter da ist bellt sie trotzdem aber dann ist sie viel ruhiger hört auf wenn meine Mutter ihr das sagt und man kann sich frei in der unteren Etage bewegen wo der Hund sich aufhält)
    Auch wenn nur kurz jemand klingelt oder sie jemanden vorbeigehen sieht wird sofort gebellt und sie gibt keine Ruhe, obwohl die Person schon lange wieder weg ist.

    Kann mir vielleicht jemand Ratschläge geben, wie man das ein wenig lindern kann. Es ist ja gut das sie meldet wenn jemand kommt, aber irgendwann muss dann auch mal wieder gut sein. Diese Aufregung ist ja auch nicht für den Hund gut.
    Es wäre mir echt wichtig dieses "Problem" zu beheben, weil es mir schon teilweise echt unangenehm ist Besuch zu empfangen!

    Liebe Grüße

  • das problem hat mehrere baustellen.
    zum einen muss euer hund lernen, dass ihr auch was zu sagen habt.
    ich gehe mal davon aus, da der hund ausschließlich auf deine mutter reagiert, wird sie sich auch am meisten mit ihm beschäftigen?? (füttern, fellpflege, gassi gehen, ...)
    wobei mir eine frage kommt:
    was ist es denn für ein hund??
    und was macht ihr so mit ihr??
    wie oft und wie lang geht ihr mit ihr spazieren??
    wie lastet ihr sie vom kopf her aus??
    wie steht es um ihren grundgehorsam??
    besucht ihr regelmäßig eine hundeschule?? hundesportverein??
    zeigt sie euch gegenüber kontrollverhalten??


    die baustellen sind folgende:

    1. ihr müsst als familie wichtiger für sie werden, sie darf nicht nur auf eure mutter hören.
    also sollte auch nicht nur eure mutter sich um den hund kümmern. auch ihr müsst mit ihr gassi gehen, mit ihr üben (grundgehorsam) und mit ihr spielen.

    2. sie sollte keine erfolgserlebnisse mehr mit dem bellen haben. sprich: lasst sie zum beispiel nicht mehr frei im garten rumlaufen. sie denkt, sie hat die eindringlinge erfolgreich vertrieben, dabei wären sie ja auch so weiter gegangen.

    3. auch beim klingeln, oder wenn besuch kommt: streicht ihr diese "angriffsstellung" - schickt sie auf ihren platz. nur wenn sie dort ruhig liegt, kann die tür geöffnet werden. und sie muss dort auch ruhig liegen bleiben, wenn der besuch da ist.


    allerdings glaube ich kaum, dass ihr dieses problem ohne die hilfe eines trainers in den griff bekommen könnt.
    das verhalten scheint sie ja schon länger zu zeigen. und ihr scheint mir, so zumindest der eindruck aus dem post, nicht zwingend hundeerfahren. wenn du schon schreibst, dass ihr der hündin mit der leine droht, ...
    die bellerei bekommt man nur in den griff, wenn man auch als mensch entsprechend gelassen bleibt. man darf nicht selbst schreien, und somit aus hundesicht schön mitbellen!!

    sucht euch bitte einen trainer, der sich eure situation mal vor ort anschaut, der das ganze wirklich sieht und eure situation richtig einschätzen kann.
    so aus der ferne kann man schnell daneben liegen, weil man einfach nicht das komplette, objektive bild hat.
    klar kostet ein trainer geld. aber hunde sind nun mal hin und wieder teuer.
    und die bellerei ist so schließlich auf dauer auch kein zustand!! vor allem auch für eure hündin nicht, der stress ist nicht hesund!!

  • Danke erstmal für die Antwort.
    Also meine Mutter hat am meisten Zeit von allen und sie ist auch diejenige die mit ihr am meisten spazieren geht und sie auch bürstet und so. Klar wenn sie nicht da ist, oder auch mal so wird es von uns anderen auch mal gemacht.
    Aber esist auch manchmal echt deprimierend zumindest für mich, wenn ich versuche mal was mit dem Hund zu machen, oder ienfach nur mal sie zu streicheln und sie sich einfach rumdreht und weggeht.
    Sie ist oft draußen und ein sehr gemütlicher Hund der ab und zu mal seine dollen 5Minuten hat, aber zum Beispiel nur ein zwei mal den Ball holt wenn man ihn wirft und dann die Lust verliert und sich lieber wieder in die Sonne legt. Sie ist ein Kromfohrländer.
    Einmal am Tag wird eine große Runde gegangen, auch mit anderen Leuten mit einem Hund, oder aber auch mal alleine (ungefähr eine Stunde) dann hat der Hund immer die Möglichjkeit draußen zu sein bei schönem Wetter,die Tür steht ihr sozusagen dann auch immer offen, wir haben einen großen Garten. Und dann wird halt nochmal mit ihr gegangen aber dann nur eine kleinere Runde (ca. 15-25 Minuten)
    Füttern macht auch hauptsächlich meine Mutter, aber natürlich auch mal jeder von uns.


    Wir waren in einer Welpenschule mit ihr und als das Aportieren dort begonnen hat haben wir aufgehört weil meine Mutter der Meinung war, dass unser Hund dieses nicht erlernen soll und muss.

    Es ist ja nicht so das unser Hund gar nicht auf uns hört, sie hört auf sitz und warte und so wenn man ihr das sagt, egal wer aus der familie und wenn man sie ruft kommt sie auch. Nur eben nicht in diesen Situationen die ich geschildert habe.

    Was ich noch beobachtet habe ist, dass sie den Besuch wenn er dann hier drin ist zwar imme rnoch anbellt aber wenn dieser versucht sie zu streicheln oder ihr ein Leckerlie zu geben oder irgendwie Kontakt aufzubauen, dann wirkt sie eher ängstlich und traut sich kaum das Leckerlie zu nehmen und ist dann auch ganz schnell wieder verschwunden (aber nicht für lange) oder versteckt sich eben hinter Personen der Familie. Also will sie beschützen und hat gleich auch selber Angst!?

    Wir drohen nicht mit der leine, aber es wird halt einmal "leine" gesagt und dann weiß sie meist was Sache ist und kommt dann zurück hinters Haus und lässt die Leute in Ruhe. Man ist halt manchmal ein wenig verzweifelt und will ja auch nicht das irgendwas passiert und dann probiert man halt alles mögliche aus.Und ich weiß es ist ein Fehler aber manchmal bleibt man eben auch nicht gelassen dabei, aber ich werde es mir zu herzen nehmen ruhiger zu bleiben.

    Hundetraner ist immer so eine Sache, was ist denn da zu Empfehlen?

    Liebe Grüße

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