Hund will nicht allein bleiben, die 100. Trotzdem HILFE
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Hallo alle zusammen,
bräuchte mal wieder dringend euren Rat. Geht, wie oben schon steht, ums alleine lassen…
Frage stellvertretend für eine Freundin, deren Kleiner (Malteser, ca. 2 Jahre) sie und auch ein Stück weit mich, um den Verstand bringt. Hier mal die Geschichte im Groben:Sie hat ihren Kleinen seit er ein Welpe war. Alleine lassen war eigentlich nie das große Thema, ihr Mann war Freiberufler und dadurch auch viel zu Hause bzw. konnte ihn auch oft mitnehmen. Ihr Sohn war auch noch da und wenn keiner da war, blieb er auch mal ein paar Stunden allein. Seit dem Frühjahr geht ihr Mann jetzt auch „normal“ arbeiten und kann ihn deshalb nicht mehr mitnehmen. Aber der Sohn war ja noch da. Der hat dann im Mai geheiratet und seither macht der Kleine Zicken…
Sie und ihr Mann wohnen in einem Mehrfamilienhaus und müssen morgens um halb 4(!) los. Und dann fängt der Kleine wie blöd an zu bellen. Den Rest könnt ihr euch wahrscheinlich denken. Ihre Nachbarn haben sich schon bei der Hausverwaltung beschwert und es ging an eine Unterschriftensammlung, damit sie ihn abgeben muss.
Jetzt bringt sie ihn seit über vier Wochen jeden Morgen vor der Arbeit zu mir. Nur ewig geht das halt auch nicht. Komm eigentlich nie vor 1 ins Bett und muss jetzt um halb 4 wieder raus, aber wenigstens muss sie ihn so nicht hergeben… Nur was ist, wenn ich mal andere Arbeitszeiten, oder so was kriege?
Das Verrückte ist, sie hatte ihn zwischendurch soweit, dass alles ok war. Dann hatte sie einen Tag Urlaub und seither ist es noch schlimmer. Danach hat sie ihn zu mir gebracht. Merkwürdig ist meiner Meinung nach auch, dass er oft nur morgens Theater macht und es mittags halbwegs geht.Hab ihr irgendwelche Ideen/Erklärungen/Erfahrungen? Was könnten wir noch machen? Normales „Allein-Bleib-Training“ wie ich es mit meinem gemacht hab, hat nichts bzw. nur kurzzeitig was gebracht. Hat auch ein T-Shirt, das nach ihr riecht, usw. Sind wirklich mit unserem Latein am Ende. Sie malt sich jetzt schon aus, wie sie ihn weggeben muss

Tausend Dank und viele Grüße
myslo -
22. August 2010 um 00:38
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Hm, ich denke, da gehört noch mehr zu.
Die Beiden gehen um 3.30 Uhr aus dem Haus.
Wann kommen sie denn wieder?
Wann gehen sie die letzte Runde?
Was machen sie am Tag mit ihm?
Läuft er in der Wohnung hinterher?
Will er am liebsten immer dabei sein?
Wie verhält er sich draußen?
Ist er selbstständig oder zurück haltend?
Wie oft gehen sie mit ihm raus?Gruß
Bibi -
Zitat
Wann kommen sie denn wieder?Er um etwa 11Uhr sie um ca 14:30.
Zitat
Wann gehen sie die letzte Runde?Gute Frage. Glaub so gegen 22Uhr.
Zitat
Läuft er in der Wohnung hinterher?Definitiv ja. Aber nur bei ihr und mir...
Zitat
Will er am liebsten immer dabei sein?Oh ja!
Zitat
Wie verhält er sich draußen?
Ist er selbstständig oder zurück haltend?Eigentlich nichts von Beidem. Er geht, im Vergleich zu meinem nicht allzu weit von mir weg. Das stimmt. Dachte allerdings, das liegt an der Rasse (meiner ist ein junger Viszla Mix...). Zurückhaltend würde ich allerdings auch nicht sagen. Wenn wir andere Hunde treffen (sind meistens Größere wie ein Kleiner Münsterländer, Deutsche Dogge, Dobermann, Labrador, Rottweiler, Border Collie, usw.) mischt er immer ordentlich mit und hat im Vergleich zu meinem auch sonst die größere Klappe.
Zitat
Wie oft gehen sie mit ihm raus?Bin mir nicht sicher. Ihr Mann meinte mal zu mir, er müsse spätestens alle 3 Stunden raus. Nachmittags gehen sie dann auch noch mindestes 1 1/2 Stunden raus. So viel ich weiß zumindest.[/quote]
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Ich kann mich täuschen, ist ja auch nur aus der Ferne geurteilt.
Der Kleine hat die Familie gut im Griff.
Was ich machen würde, trainieren.
Sprich, erstmal den Nachbarn einen Brief schreiben, Bescheid sagen, es wird mit dem Hund trainiert, sie mögen bitte ein bisschen Geduld aufbringen.Dann würde ich den Hund in der Wohnung ignorieren.
Wenn er hinterher läuft, auf seinen Platz, Körbchen, Kennel, wie auch immer verweisen.
Sollte er da nicht bleiben, Leine dran und anleinen.
Ist ein hartes Programm, keine Frage, aber manchmal muss das sein.
Ist er auf seinem Platz ruhig, ableinen, kommt er wieder an, auf den Platz schicken.
Sinn soll sein, er kommt nur, wenn ich ihn rufe.
Seinen Platz würde ich mit guten Leckerchen schmackhaft machen, falls er das Kommando nicht kennt.
In der Trainingsphase würde ich jedes hinterher laufen verbieten, dann geht er auf seinen Platz.
Da wird er auch mal protestieren.
Was mir bei solchen Hunden immer in den Sinn kommt, die haben Stress, die haben sogar tierisch Stress.
Die können nicht abschalten und sind nur am hinterher rennen.Zweite These wäre, der will sie kontrollieren, also kein Angstverhalten.
Auch da würde ich wie oben beschrieben vorgehen.
Und wenn es so nicht klappt, einen guten Trainer suchen, der ihnen zeigt, wie sie ihm das beibringen.Gruß
Bibi -
Ja, der Kleine hat vorallem sie im Griff und sie wiederum ihren Mann

Bei einer Trainerin waren sie auch schon.
Die meinte nur, sie sollen mit ihm nach der "In-ein-Zimmer-sperren-und-immer-wenn-er-ruhig-ist-loben"-Methode trainieren. Und ihn natürlich über Nacht zu ihr in die Hundepension bringen. Sind allerdings z.Z. auch nicht sooo flüssig. Außerdem ist das ja auch keine Dauerlösung, oder?Meinst du eigentlich, dass es auch schon was bringt, wenn ich das bei mir mit ihm trainiere? Oder kann das nur sie in ihrer Wohnung machen?
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Weißt Du, da kommen viele Faktoren zusammen.
Dem Kleinen muss erstmal die Welt zurecht gerückt werden.
Und wenn er merkt, er hat seinen Prinzenstatus verloren, dann wird es auch mit dem Alleinbleiben wieder klappen.
Im Moment ist er sauer, dass die es wagen, dass er abhaut.Wenn er Dir genauso hinterher läuft, kannst Du das auch bei Dir machen, klar.
Und die Beiden sollten so schnell wie möglich damit anfangen.
Dafür braucht es keine Gewalt, aber klare Ansagen.
Im Moment sagt er an und kommt damit durch.Gut wäre, wenn Du ihn noch für einige Zeit nimmst und die Beiden sollten wirklich mind. 10 Tage das Ignorieren durch ziehen.
Der Hund ist drinnen Luft.
Wir nur noch gefüttert und an die Leine fürs Gassi gemacht.
Draußen gibt es Kommandos und natürlich Lob, aber eben nur, wenn es berechtigt ist.Ich bin normalerweise nicht der Vertreter für das harte Ignorieren, aber wenn man die Wahl hat, den Hund abgeben oder mal mind. 10 Tage zu sagen, übertrieben: "Isch Cheffe und Du nixe" , aber Du verstehst, hoffentlich, was ich meine.
Gruß
Bibi -
Hi,
tausend :sign2_D: :sign2_A: :sign2_N: :sign2_K: erstmal!!!
Muss sie nur noch davon überzeugen, aber das schaff ich schon

Und keine Sorge, denke, ich weiß was du meinst. Musste das Ignorieren mit meinem Schätzle leider auch schon durchziehen. Zum Glück nur für ein paar Stunden, war allerdings schon hart genug. Bin aber, was die Erziehung von ihm angeht, manchmal auch etwas zu pingelig. Hab mit ihm im Moment nur noch 1 kleines Problem. :stolz:
Also DANKE nochmal und ich geb mal Bescheid wie es so läuft.
LG Cathy
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Gerne und noch eins, vielleicht hilft das bei der Überzeugung.
Der Hund hat Stress, ein Hund, der den Aufpasser in der Familie spielt, hat unglaublich viel Stress.
Dies kann sich in diversen Krankheiten ausdrücken, Allergien, Durchfall, Herzerkrankung usw.Vielleicht hilft das noch ein bisschen mehr, die Beiden zu überzeugen.
Gruß
Bibi -
Zitat
Dies kann sich in diversen Krankheiten ausdrücken, Allergien, Durchfall, Herzerkrankung usw.Na da hast du mir ja das richtige Stichwort geliefert... Weiß nämlich, dass er von Zeit zu Zeit einen Ausschlag an den Pfötchen hat. TA meint es sei eine Allergie.
Bei ihm muss ich übrigens wahrscheinlich null Überzeugungsarbeit leisten. Er träumt ja davon, dass der Kleine nicht mehr ins Schlafzimmer oder zumindest nicht ins Bett darf. Einmal wollt er sich wohl auch durchsetzen, dann ist sie mit ihrem Goldstück ins Wohnzimer aufs Sofa ausgewandert...
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