Schutz oder Unsicherheit?

  • Halli Hallo,

    unser Aussie 16 M. ist ein Hofhund.Er geht morgens und abends zum Vieh.Hat 1xwchtl.Agility Anfängerkurs,am Tag oft Trickis lernen oder UO.
    So erstmal was er macht.
    Wenn jemand auf den Hof kommt bellt er(geht aber nicht hin)Wenn ich zeige ruhig(mache Finger auf Mund)hört er auf und legt sich hin.Wenn die Kinder auf dem Hof laufen ist er immer in dessen Nähe,liegt gerne so das er alles überblicken kann.Er läßt sich nicht von Fremden beim erstan mal anfassen,nach 5min.und vorher ignorieren kommt er von alleine und dann geht es.

    So nun das Problem:Sobald wir außerhalb vom Hof/nehme mal Hundestrand als Beispiel.Möchte er keinen Hund an uns dran haben,besonders bei den Kindern.
    Kommen Fremde und reden mit mir,kein Problem dessen Hund bei mir kein Problem.Geht ein fremder auf die Kinder zu ist er sofort dort schleicht im Kreis um die Kinder und hat den Fremden im Auge.Rufe ich ihn ab,kommt er sofort will aber gleich wieder dahin.Kommt ein anderer Hund an die Kinder droht er und knurrt ein wenig.Zu nah schnappt er auch mal nach vorne in die Luft(läßt sich aber immer abrufen).Dauert es ein wenig und Hund enfernt sich von den Kindern spielen sie(die Hunde) .
    Nun haben wir ja einen Welpen,gestern mit Freundin getroffen.Zuerst meinter er muß nun den Welpen bewachen ließ den anderen Hund nicht an den Welpen.Habe ihn zu mir gerufen und mit ihm Trickis gemacht.Nach kurzer Zeit ließ er den Hund ran und wir konnten gehen er mußte bei mir bleiben hatte aber immer alles im Blick(Kinder+Welpen)aber der andere Hund war am Welpen und bei Kinder wollte hin,blieb aber auf Kommando bei mir.

    Was sagt ihr,ist das Verhalten aktzeptabel?
    Ich denke es ist auch viel Unsicherheit hat aber von den Genen einen ausgeprägten Schutztrieb(laut Züchter)
    Wenn nicht gut,was würdet ihr empfehlen zu üben?

    Danke vorab für eure Meinungen

  • Es ist wie es immer ist, wenn man mit einem Instinkt zu tun hat: Der Mensch muss dem Hund sagen, wo sein Aufgabenbereich endet.

    Kurzum: Er muss lernen, dass draußen das Bewachen verboten ist. Er hat ja mit dem Hof ausreichen "Job" in dieser Hinsicht und jetzt liegt es an Dir ihm deutlich zu machen, dass Du das nicht möchtest, wenn ihr unterwegs seid.

    Das heißt: Es ist verboten für ihn irgendwo "herumzuschleichen", strategisch günstige Positionen einzunehmen usw. usw...

    Du solltest nicht mit Ablenken arbeiten, weil Du damit das Problem nicht wirklich angehst, sondern ihn vielmehr noch dafür belohnst (Du beschäftigst Dich auf positive Weise mit ihm - daraus wird schnell eine Verhaltenskette für den Hund: Unerwünschtes Verhalten zeigen - Beschäftigt werden). Verbot ist hier das Mittel der Wahl. Ganz klar und unmissverständlich. Er hat sich in einem Bereich aufzuhalten, wo er das Bewachen nicht ausleben kann, wenn er es direkt bei den Kindern nicht lassen kann.

    Viele Grüße
    Corinna

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