Warum ausgerechnet ein Hund???
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Katzen und Hunde sind für mich vom emotionalen Status und der Beziehung die ich zu ihnen hab absolut gleichwertig.
Ich bin aber mit Freigängern aufgewachsen und will definitiv nie ein Wohnungskatze haben. Das ist für mich nur nen Schatten einer echten Katze (bzw eines echten Katzenlebens). Momentan könnte ich keinen Freigänger haben - also gar keine Katze.
Außerdem sind Katzen unflexibeler.
Einen Hund kann man auch mitnehmen in den Urlaub, er macht sich nicht viel aus Umzügen, wenn er darf kommt er oft auch gern mit zur Arbeit... klar kann man sowas mit Ausnahmekatzen und etwas Aufwand auch tun, aber nem Hund liegt das mehr, da muss man nicht lange basteln.Nen Pferd ist für mich ein Nutztier.
Ich mag Pferde sehr, hätte später auch gern wieder eins oder zumindest ne feste Reitbeteiligung, aber ich hab nicht diese emotionale Bindung zu ihnen wie zu Hund und Katz.
Ich behandele sie gut, halte sie so wie ich es für artgerecht halte (Offen- oder Laufstall, so viel Weide wie möglich usw), reite nach bestem Wissen und Gewissen pferdeschonened usw - aber ein Pferd was ich nicht mehr reiten kann kommt in die Wurst und fertig.
Gut, nach 20 Jahren treuem Dienst als Reittier kann ich mir ein paar Jahre Gnadenbrot vorstellen, solange das kein großer finanzieller und organisatorischer Aufwand ist und das Pferd eine ordentliche Lebensqualität hat.
Aber nur sofern ich parallel das Geld für ein zweites, reitbares Pferd hätte.
Ich würde kein unreitbares Pferd 10, 15 Jahre lang füttern, auch wenn es sonst fit wäre und ein schönes, schmerzfreies Leben haben könnte.Bei nem Hund oder ner Katze spielt dieser Nutzaspekt für mich (aus rein emotionalen Gründen) keinerlei Rolle.
Auch nen chronisch kranken Hund/Katze der Geld kostet würde ich immer behalten solange es ihm gut geht dabei.Alle anderen Tiere sind für mich im Groben eigentlich "Anguck-Tiere" oder Nutztiere.
Meine Meerschweine früher waren schon recht zahm und haben viel Freude gemacht, aber viele Kleintiere sind wenn man sie wirklich artgrecht halten will gar nicht mal so anspruchslos.
Ne große Gruppe Meersäue in nem schön ausgestaltetem Gehege im Garten ist toll zu beobachten.
Ebeso ne Voliere mit Vögeln und nen Aquarium oder Terrarium. Aber alle diese Tiere werden, wenn man sie nicht dazu zwingt, bestenfalls "futterzahm" und verlieren ihre Scheu, kommen vielleicht auch mal ran und spielen ein bisschen rum, aber suchen von sich aus keine Beziehung wie das Hunde oder Katzen tun. Und sie wären nach umgewöhnung auch mit ner beliebigen anderen Bezugsperson bzw auch ganz ohne Menschenkontakt glücklich solange sie artgerecht gehalten werden.Klar, Papageien z.B. können sehr zahm werden.
Nur, wenn ich die handaufgezogenen Seelenkrüppel sehe, die kaum noch wissen wer oder was sie sind und das in ihrm ganzen langen Leben auch nie wissen werden... und das dann mit in der Gruppe/als Paar gehaltenen Vögeln aus Naturbrut mit intaktem Sozialverhalten vergleiche....
Ich weiß was ich lieber hätte, auch wenn die 2 Alternative vielleicht "nur" mal vorbeikommt und sich nen Leckerchen abholt und für Schmuseeinheiten lieber zum richtigen Sozialpartner geht.Ich könnt mir durchaus mal vorstellen ne Voliere mit intressanten Vögeln oder ein Aquarium zu haben, aber dann halt mehr so, wie ich auch Pflanzen hab:
Zum pflegen und gucken und sich dran erfreuen, aber nicht zum anfassen - dafür hab ich Hund und Katze.Ratten und Frettchen z.B werden auch sehr zahm und sind sehr coole Tiere, aber auch das ist für mich irgendwie nicht mit Hund und Katze zu vergleichen. Außerdem leben Ratten mir zu kurz und Frettchen müffeln eigentlich zu intensiv für die Wohnung für meinen Geschmack, auch wenn man sie sauberhält und die Männchen kastriert sind.
Schweine find ich unsympathisch. Ich weiß dass sie intelligent und sozial und alles sind, aber ich find sie hässlich und ich trau Schweinen nicht. Und ja, ich hab Schweineerfahrung.
Sie sind auch gar nicht mal anspruchslos in der Haltung: Man braucht mehrere, einen Auslauf mit Suhle, der muss gut genug gesichert sein, sie brauchen einen geeigneten Unterstand, man braucht ne Möglichekeit Futter, Einstreu usw und auch den Mist zu lagern... möglichst nicht in Hauptwinderichtung zu den Nachbarn...Ziegen sind sehr cool, könnt ich mir durchaus vorstellen, da kann man auch richtig was mit anfangen, aber man braucht halt auch wenigstens Platz für nen ausgestalteten Auslauf und nen kleinen Stall + Heulager.
Ein paar Hühner hätt ich später auch gern wieder, ich find freilaufende Hühner haben was, besonders wenns selbstbrütende Rassen sind die auch mal Küken führen. Aber halt mehr als Nutztiere.
Hunde sind für mich was besonderes, weil sie sich so gut in menschliche Verhältnisse einfügen und weil sie menschliche Gesellschaft aktiv suchen, selbst wenn sie andere Hunde als Sozialpartner haben.
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Damit ich wenigstens in einer Beziehung die Hosen anhabe
Ne quatsch...
Hunde sind einfach die idealsten Begleiter für den Menschen.
Man kann sie im Haus halten (Pferde etc. hingegen eher nicht, ausser man heißt Pip Langstrumf), man kann sie überall hin mitnehmen, Sport mit ihnen treiben, sie anfassen, sie betüddeln, hat evtl. meehr Kontakt zu anderen Menschen usw. usw.
Was spricht gegen einen Hund?
Nichts
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"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos"
LoriotDas würde ich allerdings im Allgemeinen über den Hund als Weggefährten sagen.
Wieso halte ich einen Hund?
- Weil es für mich seit frühester Kindheit einfach zum Leben dazugehört, einen Hund zu haben.
- Weil ich es liebe von meinem kleinen Optimisten jeden Tag aufs Neue überrascht zu werden.
- Weil mir seine Fröhlichkeit und Klarheit einfach nur gut tut.
- Weil ich immer wieder hin und weg bin von seinem Humor, seiner Feinfühligkeit und seiner Loyalität.
- Weil ich das "Wir"- Gefühl einfach toll finde.
-...Ich könnte ewig weitermachen. Ein Hund gehört einfach in mein Leben, damit ich mich wohlfühlen kann.
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