Wie das kläffen abgewöhnen?
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Hallo,
ich bin ganz neu hier und muss euch schon gleich mit einem Problem belästigen. Ich brauche nämlich dringend eure Hilfe.

Es geht um unsere Lilou, die leider übermäßig viel bellt und kläfft. Teilweise sehe ich selbst keinen Grund, warum sie gerade bellt. Sei es nun in der Wohnung oder im Garten. Sie ist insgesamt eine ziemliche Kläfferin, sie bellt auch Kinder und andere Hunde an, wenn wir spazieren gehen, aber daran arbeiten wir bereits, indem wir sie ablenken und loben, wenn sie ruhig bleibt. (So hat man das uns in der Hundeschule gesagt.)
Viel problematischer ist eben dieses extreme Bellen daheim. Sobald sie nur ein kleines Geräusch hört, bellt sie und sobald sie in den Garten kommt, läuft sie bellend zum Zaun. Sie bellt sogar, während sie pillert. Inzwischen haben sich unsere Nachbarn beschwert, was ich auch total verstehen kann. Wer will schon morgens um sechs einen bellenden Hund im Nachbargarten.
In der Hundeschule wurde uns immer nur geraten, dass konsequent zu ignorieren. Gut, dass haben wir auch gemacht und es ändert sich gar nichts, nur das inzwischen auch die anderen Hunde mitbellen. Außerdem kann man es nicht immer ignorieren. Wenn sie nachts um drei bellt, kann ich nicht daneben sitzen und warten, dass sie von selbst aufhört. Versteht sich von selbst, nicht wahr?
Hat vielleicht irgendjemand einen Ratschlag für mich? Ich bin offen für alles.

Ach ja. Ich wollte noch ein paar Infos zum Hund geben.
Lilou kam im Alter von 10 Wochen zu uns. Sie war eigentlich ein unauffälliger Welpe, nur das sie schon früh eine starke Abneigung gegen Kinder hatte. Ihre Mutter ist ein polnischer Kettenhund und ihre Besitzer wollten die Welpen erschlagen. Sie wurden gerettet und kamen nach Deutschland. Eigentlich war ich nur ihre Pflegestelle, aber unsere Althündin hat sie sofort adoptiert und so ist sie geblieben.
Bis zur Pubertät hatten wir kaum Probleme, wir waren in den Welpenstunden und haben uns bemüht, sie gut zu sozialisieren. Das Bellen fing langsam an und hat sich dann gesteigert (weil wir nicht richtig reagiert haben).
Inzwischen ist sie 14 Monate alt und kastriert. Sie lebt in der Woche mit mir, meinem Freund und unserer anderen Hündin in einer Mietwohnung. Am Wochendende und in den Semesterferien leben wir bei meiner Mutter in einer Doppelhaushälfte mit Garten in einem ruhigen Wohngebiet.Danke schon mal im Vorraus für eure Hilfe.
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- Neu
Hi,
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ich würde ihr das definitiv verbieten!
ein hund bellt nunmal, aber dass es so extrem ist, daran hat sicherlich keiner spaß!!!
ich würde ihr ein "nein" (oder pfui oder aus - eben das, was du benutzt) zurufen und wenn sie dann immernoch nicht aufhört, dann kommt sie rein und muss erst mal drin bleiben (gartensituation)
bellt sie denn (grad beim pullern) aus lust und laune oder bellt sie irgendwas an? wenn ja, was??
leider hab ich hier im haus auch so nen kandidaten und es nervt wirklich, wenn der hund nachts um halb 1 bellend durchn garten rennt und ich am nächsten morgen um kurz vor 5 raus muss! Habe ich jedoch spätschicht, stört mich das nicht so sehr... dafür bellt der hund dann früh um halb 7, wenn beiden das haus verlassen und er irgendein geräusch im flur hört...
also ich kann deine nachbarn voll und ganz verstehen, aber du siehst es ja selbst ein.
Beim Gassi, hängt sie sich da auch in die Leine oder bellt sie nur?? (stichwort: leinenagression)
ignorieren halt ich für die falsche methode... denn wenn ich was ignoriere, dann tolerier ich dieses verhalten ja irgendwie.
bellt sie denn sofort los, sobald sie raus kommt oder macht sie zuerst was anderes und bellt, wenns langweilig wird?
LG
Missa -
Erstmal: danke für die prompte Antwort.
Also den Befahl "nein" kennt sie. Sie hört dann auch für ein paar minuten auf, fängt dann aber an. Wenn ich sie reinbringe, dann bellt sie eben drinnen weiter...
In erster Linie bellt sie irgendwas an, manchmal weiß ich aber nicht was. Manchmal habe ich aber das Gefühl, das sie vollkommen unmotiviert bellt. Besonders wenn sie im Garten ist. Ich mache die Tür auf und sie fängt sofort an zu Bellen. Wenn die Kinder auf der Straße spielen oder der Nachbarshund da ist, wird es besonders schlimm.
An der Leine benimmt sie sich wie eine reißende Bestie. Man hat uns schon gesagt, wir sollten ihr einen Maulkorb umlegen. Das ist bei ihr aber nur an der Leine. sobald wir sie ableinen, ist sie wir ausgewechselt. Da aber in der Nähe keine guten Auslaufgebiete sind, muss sie meistens an der Leine bleiben. Aber das ist ein anderes Problem...
Wäre es eigentlich günstiger an beiden Problemen gleichzeitig zu arbeiten oder sollte man erstmal das eine "im Griff haben" bevor man sich dem anderen zuwendet?
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Hallo,
mein Kurzer ist auch gerade in der Pubertät und findet bellen mit einmal verhältnismäßig super...
Wenn er es im Garten macht, dann rufe ich ihm ein Aus zu, gehe hin und schaue, ob es einen Grund gibt. Manchmal legt sich Nachbarskatze direkt an den Maschendrahtzaun
Dann verlange ich von meinem Hund, dass er aufhört, da ich ja nun da bin und die Sache regel.
Im Haus bellt er sehr selten, aber auch da kommt dann ein Aus und er muss leise sein. Wenn er es nicht ist, dann nehme ich ihn bei Seite und konzentriere ihn auf mich.Auf alle Fällte solltest Du beide Probleme angehen und Dir die Unsicherheit nicht anmerken lassen...wobei sich das immer sehr leicht sagt.
Deine Nachbarn solltest Du vielleicht einfach darüber informieren, dass Du das Problem nun angehen wirst und verschiedene Sachen probieren mußt und das es zwischenzeitlich auch mal schlimmer sein könnte. Wenn Du aktiv auf sie zu gehst, dann werden die meisten Verständnis aufbringe, da sie wisse, dass es Dir nicht egal ist.Ich drück Dir die Daumen und ganz viel Geduld,
Gruß Helge -
huuh
meine eltern haben fast dasselbe problem wie du...
abends treffen wir uns immer alle bei meinen eltern im garten...also 3 hunde und wir.
1 hund -> diego, 2 jahre
2 hund -> gina, 1 jahr alt
3 hund -> spikey, auch 1 jahr und bruder von gina
diego meint er muss immer kontrollieren was die beiden machen und sie anbellen, was furchtbar nervt, auch die nachbarn haben sich beschwert...
ein "nein" wird kurz beachtet und sofort wieder vergessen...
eine lösung haben wir also auch noch nicht... :zensur: -
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Da ich seit 16 Jahren vom kläffenden Rauhaardackel meiner Nachbarn tyrannisiert werde, würde ich darauf plädieren, die Hunde nicht unbeaufsichtigt im Garten zu belassen.
Die Ignorier-Methode mag langfristig hilfreich sein, aber bis dahin sind die Nachbarn dermaßen genervt, dass man wohl kaum noch auf Verständnis hoffen kann.
Ich war vor Kurzem mit Freunden und deren beiden Beagle im Urlaub und da hat sich bei der ebenfalls häufig kläffenden Hündin bewährt, schon im Vorfeld zu reagieren. Meistens kündigt sich ein Bellen doch körpersprachlich an. Hier ein konsequentes "Nein!", bevor es zum Bellen kommt, ist zwar anstrengend, aber nunmal die Aufgabe des HH.
Wenn ein "Nein!" nicht reicht, kann auch schonmal eine leere Plastikflasche fliegen. Reicht das nicht aus, muß der Hund auf seinen Platz, ggf. auch im Haus.Vielleicht macht es auch Sinn, den Hund im Garten mit Suchspielchen zu beschäftigen und ihm für die anschließende Entspannungsphase auch dort einen festen Platz einzurichten.
Die Hunde einfach weiterkläffen zu lassen, weil man selbst noch keine Lösung hat, finde ich sehr rücksichtslos.
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