Problemhund :-(
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Hallo,
ich habe einen fast 3 jährigen pudelmix.Wir haben ihn vor etwa anderthalb jahren von bekannten übernommen die ihn aber auch nur zur zwischenlösung hatten.Unser problem ist das er Menschen die er nicht kennt erst einmal heftig anbellt.Man sieht ihm an das er richtig panik hat .Schwanz ist richtig eingezogen.Er lässt sich auch nicht beruhigen ,erst wenn keiner mehr in der nähe ist.Ich habe schon richtig angst mit ihm spazieren zu gehen.Auch große Hunde bellt er an.alles was kleiner ist wie er selbst geht.Da legt er sich dann ganz platt auf den boden.Zu hause ist er ein richtig lieber hund dem die kinder auch schon kunststücke und tricks beigebracht haben.Kann mir jemand sagen wie ich das problem mit dem Leute anbellen in den griff bekomme.Ich wohne nämlich in einem Hochhaus und da trifft man immer einen.
lg marion -
27. Juni 2010 um 19:05
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Problemhund :-( - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo Marion,
mich machen zwei Dinge in Deinem Beitrag stutzig:
Du schreibst "Er lässt sich nicht beruhigen" und weiter "Ich habe schon richtig angst mit ihm spazieren zu gehen."
Beruhigen ist bei ängstlichem Verhalten eine Bestätigung für den Hund, dass hier grad was fürchterlich Schlimmes passiert und er wirklich Angst haben muss.
Und Deine Angst überträgt sich unweigerlich auf den Hund.
Ich würde Dir wirklich dringend empfehlen, eine gute und gewaltfrei arbeitende Hundeschule aufzusuchen, denn das, was Du als Problem schilderst, kann mit kompetenter Hilfe schon gelöst werden.
Viele Grüße
Doris
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Hi,
viele Hundeschulen und -vereine bieten Problemhundtraining an.
Bei uns gibt es dafür eine spezielle Gruppe. Da werden die Hunde genau mit den Sachen konfrontiert die ihnen eigentlich Probleme bereiten.
Natürlich vorsichtig und behutsam. In der Regel sieht man schon in der ersten Stunde eine Besserung. Der Hund lernt halt das ihm in den bestimmten Situationen nichts passiert.
Das wäre bestimmt eine gute Lösung für Euch.
Gruß
Andrea -
Hallo,
wie lange zeigt er dieses Verhalten denn schon?
Wie die anderen schon schrieben, "beruhigen" ist grundverkehrt, für den Hund ist ein Lob und damit bestätigt ihr ihn.
Der Hund ist dermaßen verunsichert und versucht durch sein Gebell sich die Leute vom Leib zu halten, das ist ab heute deine Aufgabe und nicht die des Hundes. Wenn du ihm weiterhin diese Regelung überlässt, wird es 1. nicht besser und 2. läufst du große Gefahr, dass er irgendwann richtig nach vorne geht, weil man sein Warngebell nicht ernstnimmt.
Du musst deinen Hund erst mal an der Leine lassen, jedes Mal, wenn dir fremde Menschen entgegenkommen, ziehst du die Aufmerksamkeit des Hundes auf dich. Bringe ihm zu Hause mit einem Leckerlie oder Spielzueg das Kommando "schau" bei - er soll lernen, dich anzusehen und diesen Blickkontakt zu halten. Den belohnst du.
Draußen ziehst du die volle Aufmerksamkeit des Hundes auf dich, bevor fremde Menschen euch begegnen.
Arbeite zunächst in großen Abständen, notfalls umkehren oder einen Bogen laufen.
Positioniere dich stets zwischen Mensch und Hund, beschüzte ihn.
Niemand soll deinen Hund ansehen, ansprechen oder anfassen.
Halte ihm die Leute auf Abstand - arbeite erst mal wochenlang so.
Bei Erfolg baust du langsam alles weiter auf:
Hund darf Menschen sichten: Du redest und fütterst sie schön.
Mit sehr hoher Stimme und hocherfreut: "Ahhhh, schau mal wer da kommt..." Freu, freu, freu und schön füttern oder spielen.
Er soll lernen, Menschen mit etwas Positivem zu verbinden und durch den Abstand zu ihnen lernt er, dass sie nicht bedrohlich sind.
Je nach Erfolg ( Geduld und Zeit braucht es!!!) kannst du mit der Zeit die Abstände verringern, aber nur bei Erfolg, bloß nicht zu früh.
Solltest du mal den richtigen Zeitpunkt verpasst haben und dein Hund bellt, ignorierst du das, kehre um und nimm ihn wortlos aus der Situation.
Im Prinzip kannst du mit fremden Hunden auch erst mal so verfahren, jedoch stellt das keine Dauerlösung dar, denn den Kontakt im Freilauf kannst du so nicht bzw. kaum regeln.
Daher halte ich den Vorschlag, in eine Hundeschule zu gehen bzw. Einzeltraining bei einem guten Trainer zu nehmen, für am besten.Viel Erfolg!
Gruß
Leo -
hallo zusammen,
danke erst mal für die tips.
Das er die leute anbellt das ist eigentlich schon seit wir ihn bekommen haben.Die leute bei denen er in pflege war meinten das er früher wohl immer von menschen fern gehalten wurde .keiner durfte ihn anfassen usw.
Die tierärztin befürchtet außerdem das er geschlagen wurde.Er muss es wohl sehr schlecht gehabt haben.Er hat praktisch vorn allem angst.
Den tip von leo werde ich auf jeden fall ausprobieren ,wird zwar ein hartes stück arbeit aber ich werde es auf jeden fall versuchen.Hundeschule waren wir auch schon aber bei uns die ist nichts.Vor der trainerin hat er eine heidenangst und es sind fast 15 tierhalter da die in anderthalb stunden was lernen wollen.Im grunde hatte jeder hund zehn minuten zu arbeiten.Aber ich werde mich mal schlau machen ob es in der nähe noch was geeigneteres gibt.Habe leider kein auto und bin deshalb sehr gebunden.
Danke noch mal
Marion -
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Pudel sind eigentlich mit die freundlichsten Hunde, die ich mir vorstellen kann, deshalb muß er schon schlimmes erlebt haben

Wenn du Leos Vorschläge annimmst, wirst du einen ganz angenehmen Hund bekommen

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