Welpe beißt ohne Ende

  • Hallo,

    wir haben seit letzten Dienstag unseren 2. Hund endlich da. Die Kleine heißt Sina und ist die Tochter unseres großen Hundes Tomi. Sina wird morgen 9 Wochen alt. Wir haben nur ein "kleines" Problem mit Ihr. Sie beißt sehr viel und oft. Für Sie ist es anscheinend nur Spaß und normal, aber für Uns immer mehr schmerzhafter, da sie echt nach allem schnappt (Hände, Gesicht (wenn man sie auf dem Arm hat), Arme, Beine und und und), selbst vor Ihrem Vater macht sie nicht halt und der wehrt sich natürlich, aber nach kurzem aufjaulen weil Madam sich erschreckt hat, geht sie wieder auf Ihn los. Das geht echt mehrfach hintereinander. haben Angst das irgendwann mal was schlimmeres passiert. Aber am schlimmsten ist für Uns Menschen das beißen an sich. Gestern hatten wir Besuch da und sie hat unseren Gästen immer in die Beine gebissen. :/ Trotz "Nein", "Aus" und Unterwerfung, wird es nicht besser, eher schlimmer haben wir das Gefühl. Könnt Ihr Uns da eventuell Tipps geben oder weiter helfen!? Sie bekommt jeden Tag ne Kaustange, aber die ist nach 5 Minuten wieder Uninteressant. Komischerweise vor den Katzen hat sie Respekt, denn die hauen zu und das hat sie schnell gelernt, dass das weh tut und haut auch eher ab vor Ihnen.

  • Du hast doch ab Mai den Welpen schon besucht und von dem Wurf geschrieben.
    Hast du dich in der Zeit nicht ein bisschen schlau gemacht, was alles auf dich zu kommt?
    Welche Art von Unterwerfung macht ihr denn mit dem Welpen :???:

  • Zitat

    Trotz "Nein", "Aus" und Unterwerfung, wird es nicht besser, eher schlimmer haben wir das Gefühl.

    genau, durch euer verhalten wird es schlimmer, das habt ihr ja shcon erkannt. ;)

    der hund kommt nicht zur welt und weiß, was nein und aus bedeutet, das muß die kleine erst lernen.

    mit unterwerfung riskierst du das vertrauen deines hundes udn erreichst nichts.

    zu dem thema gibt es schon sehr viele beiträge. geh mal in die suche auf der linken seite.


    gruß marion

  • Also meiner ist ja jetzt auch erst 1 Jahr alt und hat als Welpe auch sehr viel "gebissen". Wenn er mir z.B in die Beine gebissen hat, habe ich ihm mit meinem Bein weggedrückt und böse "Nein" gesagt. Meistens hat er das gemacht, wenn z.B. einer schneller gegangen ist. War er hingegen lieb und hat nicht gezwickt, wurde das positiv verstärkt. Mite "fein" und/oder Leckerchen- Ich habe früher auch imer gedacht "Oh Gott, das wird bestimmt ein Beisser, der zwickt unnormal viel". Es hat sich aber allesmit konsequentem betsrafen bzw ignorieren von schlechtem Verhalten und belohnen von richtigem Verhalten gegeben. Wenn ich mich z.B zu ihm gesetzt habe und er fing wieder an zu zwicken, bin ich aufgestanden und habe ihn komplett ignoriert. Er hat mir auch einmal in die Nase gebissen, so dass es geblutet hat. Aus Reflex habe ich ihn dann am Nacken gepackt und weggeschubst. Hat nämlich ganz schön wehgetan:-( Das hat er sich gemerkt. Ist nie wieder vorgekommen.... Also ich denke im Nachhinein auch, dass ich mir damals echt zu schnell schlimme Sachen ausgemalt habe. Mit Erziehung gibt sich das wieder..... Sei einfach konsequent :gut:

  • Hallo,

    wie hast du deinem Welpen "nein" und "aus" denn beigebracht?
    Diese Worte müssen konditioniert werden!
    Weißt du, wie man das macht???

    Unterwerfen? Was meinst du damit???
    Was soll das bringen?
    Welpen und Hunde allgemein werden nicht unterworfen, weder bei der Erziehung, noch zur Strafe - nimm Abstand von althergebrachten Methoden.
    Das ist in der Regel vertrauensbrechend und fördert nicht gerade die Bindung.

    Beißhemmnung muss ein Welpe erlernen, lies mal hier:

    https://www.dogforum.de/ftopic110841.html

    Wenn der Welpe, trotz Zurechtweisungen des Althundes nicht aufhört, schreite ein, BEVOR der Kleine wieder loslegt.
    Etwas Management ist bei zwei Hunden schon angesagt.
    Notfalls verpassst du dem Welpen eine Auszeit.

    Gruß
    Leo

  • Ich hab mich über die Rasse der Mutter mehr als informiert, denn ich wollt ja auch wissen was auf Uns zukommt. Da Tomi ein Hütehund ist und die Mutter ein Arbeits-/Hütehund, muss also viel Beschäftigung gemacht werden, also viel gearbeitet werden mit ihr. Das versuche ich schon mit ihr zu machen (Leckerchen im Garten verteilen auf der Wiese und sie sucht sie) und halt anfangen Befehle mit ihr zu lernen mit Hilfe von Leckerchen. Aber klar, sie ist Klein und versteht es noch nicht, das weiß ich auch! ;)

    Wenn wir ihr was verbieten, sagen wir es immer in einem Bösen Ton "Nein" oder "Aus" und ignorieren sie dann halt. Aber es hilft nicht wirklich. Ihr ist das eher egal, sie sucht sich dann was anderes (meist ihren Papa) zum "spielen". Ich will Ihn (also Tomi) aber auch nicht wegsperren deswegen, weil er kann ja auch nichts dafür.

    @ viviane: Ich hab 2 Welpenbücher hier und mich auch im Internet belesen (zu Tomi`s Zeiten und auch nun wieder). Tomi haben wir auch gut hinbekommen. Ich mache es so wie im Buch und auch im Internet gelesen (meine Eltern leider eher weniger, die lassen viel durchgehen)... aber es wird wie gesagt nicht besser. Meine Eltern sehen es eher noch so: Sie ist noch Klein und soll spielen.

    Das mit dem Unterwerfen kennen wir noch aus der Zeit mit Tomi, wo er zur Welpenschule ging. Da sollten wir das immer machen, damit der Hund wieder runterkommt (egal ob in der Hundeschule oder zu Hause), so hatte es Uns der Hundetrainer gesagt. Deswegen dachten wir, dass es wieder so richtig ist. Das es eher falsch ist, das haben wir inzwischen auch etwas gemerkt, da es ja eher schlimmer statt besser wird danach.

    @ Bentley: Wir Unterwerfen sie, indem wir sie auf den Rücken legen und eine Hand auf den Brustkorb tun und sie so halten, bis sie ruhiger wird. Dann wird die hand gelöst und sie darf wieder aufstehen, beloben sie dann auch, wenn sie es gut gemacht hat mit "fein gemacht" (lieber Ton) oder leckerchen halt.

    Ich lese mir mal die 2 Beiträge durch, die hier gepostet wurde. Vielleicht erfahr ich da ja mehr.

  • Zitat

    @ Bentley: Wir Unterwerfen sie, indem wir sie auf den Rücken legen und eine Hand auf den Brustkorb tun und sie so halten, bis sie ruhiger wird. Dann wird die hand gelöst und sie darf wieder aufstehen, beloben sie dann auch, wenn sie es gut gemacht hat mit "fein gemacht" (lieber Ton) oder leckerchen halt.

    Ich lese mir mal die 2 Beiträge durch, die hier gepostet wurde. Vielleicht erfahr ich da ja mehr.

    Es wurde doch hier bestimmt schon 1000 x geschrieben, daß man das nicht machen sollte.
    Lies dir dochmal die ganzen Welpenthreads durch, die sind doch so lehrreich :gott:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!