Anspringen und Co.
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Hei,
nicht anspringen ist sicherlich eine sehr schwierige sache für einen welpen. wir machen es so, zumindest bei fremden, wenn sie anfängt zu springen oder zu knabbern, dann nehmen wir sie von den personen weg ohne kommentar und ohne nein. pepper ist jetzt ein halbes jahr und ich merke noch, dass es für sie sehr anstrengend ist nicht anzuspringen und sich zu kontrollieren.
was auch helfen kann, ist, mit der begrüßung zu warten, bis hundi sich beruhigt hat, also dieses erste hibbeln erstmal abwartet und dann erst begrüßen lässt.zum knabbern kann ich noch sagen, das es weniger geworden ist nach dem zahnwechsel.
wir unterscheiden also zwischen familie und bekannten/freunden. bei bekannten und freunden ist der hh in der verantwortung, dass der hund sich angemessen verhält.
wie reagiert der hund denn sonst auf fremde menschen? das ist vllt auch noch sehr wichtig in diesem zusammenhang zu sehen. bei unserem extrovertierten hund ist es vertretbar, dass sie mal nicht zu jemandem hindarf und wir sie aus situationen nehmen. bei einem scheuen hund würde ich gezielt kontakte fördern.
wie schon gesagt wurde, du hast einen 12 wochen alten welpen! für ihn ist es noch schwer sich scho so zu kontrollieren.
lg Sarah
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Hi,
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Zitat
ich trage keinen degen, meine hunde gehen alle recht und link, je nach dem, wie es besser paßt.

aber schön, dass wir das mit dem "fuß" geklärt haben und uns einig sind, dass es in dem fall der folgetrieb ist.

gruß marion
Mal ganz kurz OT: Marion, dein eMail-Postfach ist voll, kann dir nicht antworten! Bitte schreib mir nochmal, wenn wieder Platz ist. OT-Ende

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@ sarahinnorwegen
In dem Alter würde ich die Begrüßung nicht mehr groß diskutieren. Entweder der Hund benimmt sich und springt nicht an, oder er "empfängt" Besuch eben aus dem Sitz oder Platz und steht erst nach Aufforderung auf, wenn ich den Besuch begrüßt habe. -
hei dsh bauer,
was meinst du mit diskutieren?
ich nehm sie aus der situation raus und fertig. sie wird lernen, wenn sie sich ruhig verhält, dann darf sie sich frei bewegen und begrüßen und wird nicht weggenommen bzw eingeschränkt. sie wird langsam ruhiger. das reicht mir. ich muss da nicht von heute auf morgen was durchsetzen vllt sogar noch bestrafen, nur weil sie jetzt 6 monate alt ist. ich könnt auch mit 6 monaten noch sagen, dass sie zu jung ist. wo man da die grenze setzt, ist jedem selbst überlassen. man sollte nur angemessen reagieren.
lg Sarah
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Zitat
Mal ganz kurz OT: Marion, dein eMail-Postfach ist voll, kann dir nicht antworten! Bitte schreib mir nochmal, wenn wieder Platz ist. OT-Ende
nachricht ist raus.

gruß marion
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@ sarahinnorwegen
Diskutieren wirst Du sicher kennen.Der Hund belltdann nicht, er gibt Laute von sich als ob er versuchen würde zu sprechen. Klingt so nach wäh wä fiep wäh. mit hoher Stimme.
Das herausnehmen aus einer Situation klingt für mich immer nach "Abbrechen und raus aus der Situation". Da kann der Hund aber nicht lernen, wie er mit der Situation umgehen soll. Deshalb lasse ich den Hund in der Situation und übe mit ihm so lange, bis er es kann. Das kann sehr schnell gehen, es kann sich aber auch hinziehen.
Beispiel
Welpen und junge Hunde bellen, wenn man mit ihnen an einem Grundstück vorbei geht, auf dem ein Hund ist (der vielleicht auch selbst bellt)."schnell"
Ich ging mit meinem Rüden als er 4 Monate alt war in Masuren durch eine Siedlung. Jedes Grundstück mindestens ein Hund, der anschlug. Ich (eigentlich nicht an meinen gerichtet) immer "tiecho, tiecho" (= ruhig, ruhig auf polnisch, Schreibweise bestimmt nicht richtig, das ch wird als Rachenlaut gesprochen wie ach). Nach diesem Spaziergang saß das Tiecho bei meinem Hund, so dass wir jetzt ein polnisches Wort unter unseren Kommandos haben.
"langsam"
Meine Hündin machte das auch noch mit 8 Monaten. Immer, wenn wir hier bei einem "arbeitenden Hund" am Grundstück vorbeigehen, sage ich vorher, dass "gleich ein arbeitender Hund kommt und ich nichts hören möchte, tiecho". Geht das ruhig ab, gibt es Lob, sonst einen Spruch in der Art, dass mir das nicht gefallen hat. Strafe? Nö, aber Konsequenz und üben, üben, üben. -
hei dsh bauer,
ich versteh immer noch nicht was du meinst
gerade auf die situation bezogen und wie ich anscheinend mit mir diskutieren lasse.ich sehe es so: hundi darf so lange begrüßen, wie sie alle 4 pfoten auf dem boden lässt. fängt sie an, die vorderpfoten höher als normal zu halten (sprich springen), nehm ich sie am geschirr und halte sie neben mir, sie darf also nicht mehr um die person rumwuseln. da sie aber lieber weiter begrüßt hätte, ist es für sie eine negative konsequenz. was lernt sie: wenn sie zu wild begrüßt, wird sie weggenommen. darf sie bleiben, weiss sie, das sie es richtig macht und wird so ihr verhalten dahingehend verändern. was sie auch tut. insgesamt wird das springen weniger und es verschiebt sich zeitlich immer weiter nach hinten (am anfang direkt, mittlerweile nach ein paar sekunden), weil sie lernt, sich zu kontrollieren.
ich hoffe, du verstehst jetzt, was ich meine.
lg Sarah
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Ja, so ähnlich habe ich es dann auch verstanden. Ich wollte nur erklären, weshalb ich Dich beim ersten Mal nicht verstanden hatte.
Du hälst Deinen Hund am Geschirr unten und lässt ihn auch in der Situation. Das ist in Ordnung, für mich wäre es aber nur der erste Schritt, weil ich meine, es muss auch ohne "Körperkontakt" gehen. Ich nehme mal an, dass es bei Dir ähnlich läuft. Es führen eben viele Wege nach Rom
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ja, kein kontakt zu ihr (also neben mir absitzen) ist bei mir nicht das ziel, das ziel ist ja, dass sie besuch nicht anspringt. die gefahr momentan ist einfach, dass sie aus dem sitz ausbricht, weil es eben ne aufregende situation ist. da sichere ich es lieber ab und halte sie fest, als dass sie erfolg hat. absitzen will ich ihr in einer begrüßungssituation erst später verlangen. das muss sie noch nicht können

lg Sarah
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Dann läuft das ja im Endeffekt so ähnlich wie bei mir.
Wie gesagt, ich hatte mir unter dem Ausdruck "aus der Situation nehmen" etwas völlig anderes vorgestellt. Ich habe Dich jetzt zwar verstanden, auch wenn der Ausdruck "aus der Situation nehmen" für mich immer noch etwas völlig anderes besagt. Gut, muss ich erst einmal so hinnehmen, wird aber dazu führen, dass ich in Zukunft mir erst einmal beschreiben lassen muss, was der jeweilige Schreiber darunter konkret versteht.

Ich denke, Dir wird es ähnlich ergangen sein, als Du von mir gelesen hast, dass ich den Hund in der Situation belasse.

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