• Hab schon viel gelesen, nicht nur hier, auch im Netz. Aber ich bin verunsichert.

    Die Hündin meiner Ma hat jedes Jahr wieder das leidliche Grasmilbenproblem. Die Viecher bringen sie dazu, wie irre ihre Zehenzwischenräume blutig zu lecken. Manchmal ist auch die Scheide befallen.

    Hat jemand Tips für eine erfolgreiche Bekämpfung?

    Beim TA gibt es immer eine Spritze gegen das jucken. Aber es kommt immer wieder! Man kann am Umfeld nicht viel ändern. Das Grundstück ist 1500 Quadratmeter groß, überall herum nur Felder, wo die Hunde natürlich auch durchdüsen (es sind zwei).
    Also irgendwas sprühen im Garten wäre schwierig. Und an den Feldern kann man nix ändern. Die Hunde sind jetzt 10 Jahre alt, sie sind es gewohnt ohne Leine zu laufen. Halt auch am Feldrand.

    Hab jetzt gelesen, dass man Betaisodona in flüssiger Form drauftun kann, bin mir aber nicht sicher, ob es vielleicht giftig ist.
    Dann stand da noch was von einer halben Knoplauchzehe pro Tag.
    Und hat jemand Erfahrung mit Niem gemacht?
    Außerdem soll Bierhefe und Biotin gut sein. Ist das so?

    Hilfe! Klärt mich mal auf wie ich der kleinen helfen kann. Sie hat Fell wie ein kleiner Münsterländer, das macht das auswaschen der Pfoten schwirig. Aßerdem ist sie eine Mimose und hat meist keinen Bock auf eine Behandlung. Sie hat auch wiederkehrende Ohrenprobleme. Hat schon ganz vernarbte Gehörgänge. Auch dafür gibt es vom TA immer eine Spritze gegens jucken und Orisel.
    Habt ihr auch dafür Tipps? Das sollen wohl auch Milben sein.

    Ich wär euch so dankbar.

    Komischerweise hat der Rüde keine Probleme. An ihn gehen keine Milben. Warum? Ich meine, es ist ja gut für ihn, aber warum ist das so?

  • Hallo,
    wir verwenden bei Milben immer aus der Apotheke "butox pour on"
    Habe es bei den Pferden, bei meinem Hund, auch schon bei einem 1 Wochen alten Welpen drauf gemacht. Und einen Extremfall habe ich mit verdünntem Butox sogar mal gebadet. :hust: Die arme wurde vorher fast irre vom Juckreiz. Innerhalb 3 Tagen ist das gekratze vorbei gewesen und nicht mehr wieder gekommen!

    Das nur der eine Hund befallen wird kann daran liegen das er evt. eine dünnere Haut hat, insgesamt keinen so starken Stoffwechsel hat...
    Beim Pferd werden gerne die Beine mit weißen Abzeichen befallen.

    Betaisadonna ist ein Desinfektionsmittel und wird auch bei OP verwendet, kann also nicht gefährlich sein wenn es der Hund ableckt ;)

  • Meine beiden hatten letztes Jahr auch arg Probleme...Gordon hat sich auch richtig blutig geknibbelt :/

    Ich hab sie dann mit Betaseife (Degraseptinin unserem Fall) gewaschen.

    Nimmt den Juckreiz ungemein (ich habs selbst ausprobiert, da ich auch ganz schön von den Biestern angezapft wurde...).

  • Klar Betaisodona kann ja nicht giftig sein. Ich bin manchmal zu blöd. Ich danke euch. Werd es umgehend weiterleiten.

    Ach so, die Hündin ist weiß ;-). Der dicke ist braun.
    Krass das die Viecher lieber an weiße fesseln gehen.

    Ach ja und die Hündin ist eh empfindlicher, auch mit ihren Ohren.
    Habt ihr da eine Idee? Sie ist ein kleiner Münsterländer Mischling und der TA sagte, das es bei Hunden mit langen Gehörgängen manchmal so ist. Es kommt immer wieder bei ihr. Ohrmilben. Trotz gabe von Orisel. Na ja,manchmal vergisst es Mutti sicher.

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