Langeweile beim Alleinsein?

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  • Hej,

    anfangs war es überhaupt kein Problem, meine Hündin alleine zu lassen. Sie hat einfach geschlafen. Ich habe sie auch langsam dran gewöhnt, von einigen Minuten hoch auf 2 Stunden. Länger ist sie am Stück gar nie alleine, da ich einen Hundesitter habe für die Zeit, in der ich länger weg bin.

    Seit einer Woche ist es so, dass sie hier anfängt, richtig zu wüten, wenn ich weg bin. Wenn ich da bin schläft sie bis 11 Uhr (auch, wenn ich wach bin!). Aber, wenn ich weg bin und morgens um 9 das Haus verlasse und um 11 zurückkomme (wie gesagt, wenn ich da wäre, würde sie da noch schlafen!), liegen hier allemöglichen Sachen verteilt in der Wohnung rum. Sie schleift Handschuhe, Stiefel, Pullover, Tüten, Gürtel, Jacken, einfach alles was sie findet, in der Gegend rum. Sie zerbeißt Stifte (unter anderem heute einen dicken Edding), knabbert an allem rum, was sie findet.
    Und das, obwohl ich ihr vorher einen Kong UND einen Futterball gefüllt habe!!!!

    Was könnte das sein? Und wie verhalte ich mich am besten? Ich bin natürlich richtig sauer, wenn ich heimkomme und erstmal hier aufräumen muss. Aber das versteht sie vermutlich nicht... Also, wie verhalte ich mich da richtig? :(

  • Ich bin kein Experte, ich kann nur schreiben was wir gemacht haben:

    Kleo ist immer sehr unterschiedlich lange allein, zwischen zwei und wenn alle Dämme brechen 12 Stunden.
    Irgendwann fing sie auch mal mit dem Randalieren an, unabhängig von der Zeit, da haben wir zuerst mal ALLES aus ihrem erreichbaren Umfeld entfernt, außer ihre Näpfe. Kein Kong, keine Plünnen,, kein Spielzeug, kein gar nichts, achso, Korb blieb natürlich stehen ;) Ich muss dazusagen, dass wir einen riesigen, tageslichthellen Flur haben, in dem sie dann ist.
    Ziel der Übung war, dasssie akzeptiert, dass wenn keiner da ist es bloß die Möglichkeit gibt aus dem fenster zu gucken oder am besten zu schlafen.
    Am Anfang wurde dann mal der Korb durch die Gegend geschoben, oder der Wassernapf ausgekippt, aber nach ca. 1 1/2 Wochen kamen wir dann das erste Mal nach Hause und fanden bloß einen wedelnden Hund im Korb vor! Danach wurde langsam der Flur wieder aufgefüllt und es gab auch mal wieder was zu knabbern. einmal einige zeit später musste noch ein flipflop von mir dran glauben, aber das war wohl ein einmaliger ausrutscher ;)
    Das ganze birgt natürlich die Gefahr, dass der Hund die Situation nicht akzeptiert und einfach schläft, sondern beispielsweise anfängt aus lauter Frust zu Kläffen o.ä. Kleo ist dafür aber nicht der Typ. Das musst du selbst wissen, du kennst deinen Hund am besten :smile:

  • Also ich hatte bei Fjari auch mal so eine Phase. Tische wurden angeknabbert, Sachen umgeräumt (siehe auch den Zerstörungsbilderthread ;) ). Das war eine kurze Phase. Ich habe in der Zeit alles was er kaputtmachen könnte und nicht durfte weggeräumt und ihm Knabbersachen gegeben. Rinderkopfhaut und Ähnliches. Tja, nach ein paar Wochen war es dann gut. Dann habe ich langsam wieder angefangen alles zurückzuräumen. Gut, bestimmte Sachen kann ich heute immer noch nicht hinstellen (große Zimmerpflanzen, deren Töpfe auf dem Boden stehen). Bei den Pflanzen fängt Fjari einfach immer an in dem Topf zu buddeln, wenn ich nicht da bin. Aber damit kann ich auch leben.

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