Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Biss vom eigenen Hund
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Hallo Leute,
ich hab hier ein etwas größeres Problem und wäre für eure Meinungen als auch Ratschläge sehr dankbar.
Ich hab einen Schäferhund der ist jetzt 4 Jahre, mein erster Hund. Bedingt dadurch dass meine Wohnung im Haus meiner Eltern ist, ist er sozusagen nicht nur mein Hund - sondern Hund der Familie.
So auch bei der Erziehung, jeder immer ein wenig was. An und für sich läuft alles soweit gut, allerdings wie der Threadtitel zeigt hat er wieder zu geschnappt.
Die bisherigen Ereignisse:
Der erste Biss war bei einem Radfahrer der vor unserer Ausfahrt stehen geblieben ist. Antes ist hingelaufen und laut Aussage vom Radfahrer hat er dann einfach so zugebissen.
Meine Vermutung war er hat Antes getreten und dadurch hat er zugeschnappt.
Es war keine große Verletzung, Anzeige usw. alles durch. Antes frei gesprochen.
Der zweite Biss bei meinem Vater.
Wir waren draußen mit dem Hund, er hat gerade eine Wurstsemmel von mir die ich ihm gegeben habe gegessen, als mein Vater plötzlich ihm ins Maul schauen wollte... Hund schnappt zu, leichte Bisswunde auf der Hand - keine ärztliche Versorgung notwendig.
Situation auch klar, klarer Fehler, ich nehm dem Hund nicht das Essen aus dem Maul. Ich hab zu spät reagiert um es verhindern zu können.
Der dritte Biss meine Oma, die an seinem Futternapf vorbeimarschiert ist. Auch keine große Wunde oder so...
Der vierte Biss heute meine Mutter (auch keine schlimme Verletzung wie bei den vorherigen)
sie ist zu seinem Futternapf hin, hat aus der Schachtel mit den Keksen die auf dem Regal nebenbei stehen (höher als der Futternapf) einen Keks genommen und wollte mit Hund und Keks in den Garten.
Während sie noch mit dem Keks rumhantiert hat, sich umdreht hat er sie beim Oberarm geschnappt und erst losgelassen als sie den Keks fallen ließ.
Die Frage ist nun, was ich tun soll. Bei mir macht er nie Probleme, kein Knurren, absolut nichts und in der Regel gehorcht er auch aufs Wort. Ich kann auch frei am Futter rumhantieren, wenn ich ihm Futter gebe und AUS sage lässt er es auch fallen und ich kann ihn dann wegschicken usw.
Ich habe keinen Zweifel daran dass wir bei der Erziehung einiges Falsch gemacht haben nicht nur der Hund ist schuld, ganz klar, nur ist jetzt die Frage nach der Lösung.
Die Familie ist in Aufruhr, Stress von überall und ich bin auch nicht jede Minute anwesend dh. sie sind auch mit dem Hund allein usw.
ist es klassischer Fehler von uns - Mensch, oder wird er aggressiv ? Woran erkennt man Verhaltensstörungen?
Für gute Ratschläge wär ich echt dankbar.
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15. April 2010 um 21:08
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Biss vom eigenen Hund - Vor einem Moment
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Hey Dominik und willkommen im DF

die erste Entscheidung wäre, daß nur noch Du ihn fütterst.
Und er sollte nie ungesichert auf dem Grundstück rumlaufen.
Ist Dir sonst was an ihm aufgefallen?
Ist er verträglich mit Artgenossen?
In welchem Zeitraum sind die Bisse vorgefallen?
Wer geht mit ihm spazieren?
Wo hat er seinen Schlafplatz, bei Dir oder bei Deinen Eltern?
Lebt Deine Oma mit im Haus?Lieben Gruß
Bianca -
Hallo,
das ist ein wirklich sehr ernsthaftes Problem!!!
Sehr wahrscheinlich, wie du es selber schon vermutest, ein menschl. Fehler.
Vermutlich liegt einiges im Argen, dass er dieses Verhalten nun an den Tag legt.
Ganz dringend solltet ihr einen guten (!!!) Hundetrainer ins Haus kommen lassen. Das muss sich jemand vor Ort ansehen, analysieren und eine "Therapie" mit euch erarbeiten.
Von hier aus einen Tipp zu geben, ohne deine Famile mit dem Hund zu sehen, halte ich für grob fahrlässig.Gruß
Leo -
Hallo!
Da habt ihr ja wohl einiges falsch gemacht bei der Erziehung. Deinem Bericht zufolge dürfe er ja Erfolg mit seinen Attacken haben unter dem Motto: "Ich drohe mal ordentlich, dann bekomm ich schon was ich will." Also hat er Erfolg mit Aggression - das musst du unbedingt schnellstmöglich stoppen. Nicht der Hund soll das Sagen bei euch haben sondern seine Menschen. Wenn du selbst unsicher bist wie du das mit richtiger Erziehung hinbekommst , würde ich mir an deiner Stelle Rat bei einem Hundetrainer holen.
LG Silvia
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mit das erste, was mein hund gelernt hat, war: ich darf dir alles wegnehmen und du mir garnichts. egal ob es schon im maul was oder nur bei ihm. kann ja mal was gefährliches sein.
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Wo steht denn, daß der Hund droht?
Wenn er ohne knurren zubeißt, dann ist schon allerhöchste Eisenbahn.
Wenn uns der TS sagt, wo in Bayern er wohnt, könnte man einen Trainer empfehlen.
Gruß
Bianca -
Zitat
mit das erste, was mein hund gelernt hat, war: ich darf dir alles wegnehmen und du mir garnichts. egal ob es schon im maul was oder nur bei ihm. kann ja mal was gefährliches sein.
Damit magst du ja Recht haben, aber das hilft der Familie jetzt auch nicht!
Nichts für ungut.
Gruß
Leo -
Zitat
Hallo Leute,
Situation auch klar, klarer Fehler, ich nehm dem Hund nicht das Essen aus dem Maul. Ich hab zu spät reagiert um es verhindern zu können.
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darauf habe ich geantwortet.
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ZitatAlles anzeigen
Hey Dominik und willkommen im DF

die erste Entscheidung wäre, daß nur noch Du ihn fütterst.
Und er sollte nie ungesichert auf dem Grundstück rumlaufen.
Ist Dir sonst was an ihm aufgefallen?
Ist er verträglich mit Artgenossen?
In welchem Zeitraum sind die Bisse vorgefallen?
Wer geht mit ihm spazieren?
Wo hat er seinen Schlafplatz, bei Dir oder bei Deinen Eltern?
Lebt Deine Oma mit im Haus?Lieben Gruß
BiancaDanke euch vielmals für die Antworten. Ein netter Haufen seid ihr ja da

Einzige was mir noch spontan einfällt, er quittiert gerne wenn er Befehle ausführt dies mit einem tiefen unüberhörbarem Seufzer...
Mit Artgenossen spielt er, aber nicht mit allen. Sobald welche bei uns an den Zaun vom Garten ran kommen knurrt und bellt er.
Die Bisse waren in einem Zeitraum von ca. einem Jahr kann aber auch 1,5 sein.
Spazieren gehe ich oder mein Vater.
Als er noch klein war, schlief er bei mir im Schlafzimmer. Jetzt hat er den gesamten Gang und das Treppenhaus zw. Erdgeschoss und 1. Stock zur freien Verfügung. Meistens schläft er vor meiner Tür.
Und die Oma war nur zu Besuch hier.
Als er noch ein Welpe war, waren wir in einer Welpenschule. Leider war dort auch ein aggressiver Artgenosse, der ihn damals in den Rücken gebissen hat. War doch eine Bisswunde die seine Zeit zum Ausheilen brauchte. Ich weiß nicht ob er davon irgendwie "traumatisiert" ist oder so.
Und wie gesagt, gegen mich hat er absolut noch nie was gemacht.
Und ich überlege ständig, kann man denn jetzt von einem Biss sprechen oder gibt es da Unterschiede?
Ich mein, wenn mein Schäfer wirklich zu beißen würde, so mit voller Gewalt, da würden die Wunden ganz anders ausschauen. So waren es mehr Prellungen... aber Fleischwunden gab es keine. Hat ausgesehen wie Schürfwunden.
Als wäre es seine Art jemanden festzuhalten oder "Halt so nicht"
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Hallo,
dass dein Hund als Welpe in der Hundeschule gebissen wurde, kann ihn sicherlich gegen Hunde traumatisiert haben, aber nicht gegen Menschen.
Sicherlich sähen die Bisse anders aus, wenn er richtig zubeißen würde.
Aber:
Ganz deutlich reglementiert er Menschen auf eine Art und Weise, die inakzeptabel ist.
Daher noch mal, aus meiner Sicht der einizige vernünftige Rat:Suche dir einen guten Hundetrainer, der ins Haus kommt - der Hund muss wieder in richtige Bahnen gelenkt werden, bevor es eskaliert.
Mit seinen jetzigen Zurechtweisungen hatte er schon Erfolg, noch kann man was machen, noch ist nichts Ernsthaftes passiert.
Von hier aus Tipps zu geben, halte ich nach wie vor für völlig verantwortungslos!!!Gruß
Leo - Vor einem Moment
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