Bellt und zieht zu fremden Hunden

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  • Zitat

    das ist natürlich blöd wenn er dann noch schneller startet. bei mophel bringt's wie gesagt viel, er versucht es dann meist nicht mal, also er bleibt wirklich artig sitzen.
    hätte ja sein können, dass das was für euch ist ;)

    Vom Prinzip her hast du natürlich recht und eigentlich sollte Watson auch nicht selbstständig ohne Befehl aufstehen. Aber mit Hunden spielen ist sein "Superleckerli". Da verblasst die leckerste Wurst und der tollste Quitschball dagegen. Da vergisst er dann schnell, dass er das nicht soll. Und wie gesagt, ist es mir fast lieber, wenn er steht, weil ich da erkenne, wann er wegspringen will. Er geht davor kurz in die Knie, was er natürlich nicht tut, wenn er sitzt. Daher kann ich mich schon gegen ihn stemmen, bevor er losstartet.

    Nicht gut, ich weiß, aber eben Schadenminimierung. :sad2:

    Lupo

  • Huhu,

    ich würde erstmal schauen, ob Du Leute findest, mit denen Du trainieren könntest.
    Frag mal im Bekanntenkreis, wer sich da zur Verfügung stellt, wo er die Hunde noch nicht kennt.

    Dann würde ich eine große Wiese nehmen.
    Mit ihm losgehen an der Leine und genau auf ihn achten. Du weißt ja vorher wo der andere Hund sich aufhält.
    Deine Frau ist dabei und gibt dem Anderen Handzeichen, wann er sich bewegen soll.
    Also, ihr geht auf einander zu, dann merkst Du, seine Aufmerksamkeit geht zum anderen Hund. Er läuft links von Dir, ich hoffe, daß Du das schon machst, bei rechts wäre es jetzt schwieriger ;)
    Sobald er unaufmerksam ist, sagst Du kein Wort, sondern drängst ihn nach links vom Hund weg ab.
    Die Leine ist entweder kurz oder Du nimmst ihn am Halsband. Nimm ihn einfach mit.
    Sobald er Dich dann beachtet und sei es nur ein kurzer irritierter Blick, sofort loben.
    Wenn er entspannt ist, gehst Du wieder in Richtung und die Übung macht ihr dann so 5x und dann eine Pause, aber noch weg vom Hund.
    Sobald er zerrt, lauf durch ihn durch, Du willst aber nicht in die Richtung. Mir ist klar, daß das bei einer Dogge nicht so einfach ist, aber da Doggen auch sehr sensibel sind, dürfte das schon gut wirken.
    Sollte er sehr schnell hochdrehen, kneif ihn kurz in die Seite, nicht ganz fest, sondern einfach nur, "Hallo, ich bin noch da". Schaut er Dich an, sofort loben.

    Gruß
    Bianca

  • Da ich zu 100% genau dasselbe Problem habe, werde ich das mal versuchen.

  • Zitat

    Mir ist klar, daß das bei einer Dogge nicht so einfach ist, aber da Doggen auch sehr sensibel sind, dürfte das schon gut wirken.


    Hallo Asterix99,

    danke für den Tipp, den ich gern probieren werde. Das ganze ist momentan auch noch tagesform abhängig. Heute z.B. wurde ein Hund zwar noch angebellt, aber das hinziehen war erstaunlich halbherzig. Einen anderen Hund hat er dann gar nicht angebellt. :???: Gestern hat er mir fast den Arm ausgekegelt, weil er unbedingt zu einem Retriever hin wollte.

    Schönen Tag noch!
    Lupo

  • Hallo Lupo,

    ich habe EXAKT DASSELBE Problem mit meiner einjährigen Dogge. Total lieb, total verspielt, aber mega aufdringlich und akzeptiert nicht, wenn sie mal nicht zu einem anderen Hund darf. Ohne Leine kein Problem, aber mit Leine ist der "Kleine" nicht zu bändigen. Ich habe leider noch keine Lösung gefunden, setze aber viel Hoffnung in die neue Hundeschule, die ich bald besuchen werde.
    Bist Du Mitglied im Deutschen Doggenclub? Die Ortsgruppen vor Ort können Dir sicher auch schon mal weiterhelfen. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben, nur leider findet in unserer OG das Training derzeit nur sehr unregelmäßig statt, daher habe ich auch noch eine zweite HuSchu gesucht. Schau auch mal im Doggenforum vorbei, dort sind sehr viele Übungsleiter vertreten, die Rede und Antwort stehen: http://www.doggenforum.de

    Viele Grüße
    Daniela

  • Das kenn ich irgendwoher?! :D Also klar erstmal nen guten Hundetrainer suchen. Und auch wenn ich es wirklich oft empfehle und es nicht jeder mag würde ich auch hier wieder ein Halti vorschlagen. Es ist sicher nicht das Wunderheilmittel und wird euer Problem auch nicht lösen an welchem ihr definitiv arbeiten müsst aber es hilft euch zumindest ihm nichtmehr das Erfolgserlebnis zu geben es bis zu dem anderen Hund zu schaffen.

  • Er kommt aus Tirol, weiß nicht, inwiefern da Doggen-OG´s vorhanden sind ;)

    Und zum Halti wäre zu sagen, ja, es kann helfen, aber ich bin absolut dagegen, ein Halti ohne einen Trainer anzuwenden, der einem die korrekte Arbeit und das Timing mit dem Halti zeigt.
    Gerade bei jungen Hunden kann das böse ins Auge gehen.

    Also Halti bitte nur in Verbindung mit einem guten Trainer, der einem die duale Führung mit dem Halti richtig zeigt!!!! :gott:

    Gruß
    Bianca

  • Da bin ich ja froh, dass wir nicht die einzigen mit dem Problem sind! :D

    Es gibt in Österreich zwar einen Doggenklub, allerdings ist der nicht in Westösterreich vertreten, da es westlich von Linz nicht mal einen Züchter gibt (jedenfalls laut G**gle nicht). Wir haben unseren "Kleinen" deshalb aus Deutschland geholt.

    Die Registrierung beim Doggenforum ist mir etwas zu... intim. Nicht mal meine Bank wollte soviel über mich wissen, als ich Netbanking beantragt habe. :/

    Halti haben wir zwar auch gekauft, aber nach kurzem ausprobieren haben wir gleich gemerkt, dass das ohne Anleitung sicher nichts wird. Wir setzen unsere Suche nach Hundetrainern daher weiter fort, ich hab sogar hier im Forum einen Hinweis auf eine Trainerin in Tirol gefunden. :gut:

    Schönen Gruß,
    Lupo

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