Bänder-/Sehnen-/Gelenkschwäche
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Hallo,
Freddy ist ein RR/Doggen-Mix und seit vorgestern in Deutschland. Er stammt ursprünglich aus einem Tierlager in Kroatien. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, hat er eine Bänder-/Sehnen-/Gelenkschwäche - so wie es aussieht von Geburt an. Er ist erst ungefähr 1 Jahr alt...Wir haben bereits die unterschiedlichsten Meinungen dazu bekommen - dass man gar nichts machen kann und den Hund - sobald er Schmerzen hat - erlösen muss oder auch - dass es gut mit Schüssler-Salzen, Grünlippmuschelextrakt und Bandagen zu behandeln ist.. Am Mittwoch wird er dem TA vorgestellt...
Hat jemand hier zufällig Erfahrung damit??? Ich bin für jeden Tipp dankbar, denn er ist wirklich ein super lieber, anhänglicher und vorallem junger Hund...
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Hi,
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Oh je das sieht ja Brutal aus.
Leider kann ich dir nicht helfen, glaube aber nicht das man das mit Grünlippen usw. Heilen kann.
Eher vielleicht mit Bandagen??Wünsche alles gute für Freddy.
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Hallo,
zuerst einmal: Was für ein wunderschöner Hund!Bezüglich der Bänderschwäche antworte ich in meiner Eigenschaft als Tierphysiotherapeutin.
Als allererstes würde ich Freddy in einer auf orthopädische Erkrankungen spezialisierten TK vorstellen. Ich denke ein "normaler" TA ist mit solch einer Fragestellung überfragt.
Solche Bänderschwächen können angeboren oder entwicklungsbedingt sein.
Es gibt durchaus die Möglichkeit einer operativen Korrektur durch Verkürzung von Sehnen und Bändern. Wie groß solch eine in mehrere Abschnitte aufgeteilte OP für Freddy wäre und wie vielversprechend sie ist, kann aber nur eine damit erfahrene TK einschätzen.Eine Korrektur durch Bandagen - wobei man auf das Verkürzen und Verkümmern der Sehnen und Bänder durch Immobilisation setzt, halte ich für relativ fragwürdig - aus dem Grund, dass das Sehnengewebe dann ähnlich wie bei der Bildung von Narbengewebe in seiner Funktion eingeschränkt ist, was auf Dauer zu ganz anderen Problemen führen kann.
Ein ausgefeilter Ernährungsplan wäre wichtig, um vorbestehende Mängel auszugleichen.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der Zufütterung von gelenkschützenden Präparaten - wie z. b. Grünlippmuschel, da alle Gelenke derzeit durch eine Überlastung gefährdet sind.
Das Gewicht sollte im unteren Bereich gehalten werden. Und der Hund vor extremen Belastungen geschützt werden, aber ohne ihm die Lebensqualität zu nehmen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Vorstellung bei einem THP. Eine "Straffung" des Sehnen- und Bandapparates durch homöopathische Mittel ist durchaus im Ansatz machbar, allerdings sicher nicht als alleinige Maßnahme.Ein wichtiger Aspekt ist ebenfalls die Vorstellung bei einem Tierphysiotherapeuten - um einen gezielten Behandlungsplan aufzustellen und um korrigierend auf die Sehnen- und Bänderschwäche einzuwirken. Mindestens nach einer evtl. Korrektur-OP, aber auch ohne OP hat die Physiotherapie einige Möglichkeiten regulierend einzugreifen.
Am sinnigsten wäre eine Kombination aus allen genannnten Maßnahmen.
Mag sein, dass Freddy kein Methusalem-Alter erreicht, aber viele tolle, fröhliche Jahre an Hundeleben sind im gewiß.LG, chris
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