Ich verstehe meinen Hund nicht mehr - 1x Böse + 1x Lieb

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  • Zitat


    Susi wedelt freudig und zieht zu ihr hin und lässt sich streicheln und genießt es richtig. Sie war vollkommen entspannt.

    Das passt schon zum Rest, denn eine übertrieben "freudige" Begrüßung macht ein Hund nur bei Menschen, die ihm ein wenig unheimlich sind bzw. bei denen er unbedingt guten Eindruck machen muss, weil er sich unsicher ihnen gegenüber fühlt. Heftiges Wedeln beim Hund bedeutet nicht unbedingt, dass er positiv aufgeregt ist, es ist im Kontext eines sozialen Begrüßens allzuoft mit Unsicherheit verknüpft.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Zitat

    Das passt schon zum Rest, denn eine übertrieben "freudige" Begrüßung macht ein Hund nur bei Menschen, die ihm ein wenig unheimlich sind bzw. bei denen er unbedingt guten Eindruck machen muss, weil er sich unsicher ihnen gegenüber fühlt. Heftiges Wedeln beim Hund bedeutet nicht unbedingt, dass er positiv aufgeregt ist, es ist im Kontext eines sozialen Begrüßens allzuoft mit Unsicherheit verknüpft.

    Viele Grüße
    Corinna

    Dann müsste sie ja aber bei uns und verwandten genauso unsicher sein, denn sie schmuste mit der Dame wie auch mit den Verwandten und Freunden die zu besuch kommen.

  • Zitat

    Das passt schon zum Rest, denn eine übertrieben "freudige" Begrüßung macht ein Hund nur bei Menschen, die ihm ein wenig unheimlich sind bzw. bei denen er unbedingt guten Eindruck machen muss, weil er sich unsicher ihnen gegenüber fühlt. Heftiges Wedeln beim Hund bedeutet nicht unbedingt, dass er positiv aufgeregt ist, es ist im Kontext eines sozialen Begrüßens allzuoft mit Unsicherheit verknüpft.

    Viele Grüße
    Corinna

    Dann müsste sie ja aber bei uns und verwandten genauso unsicher sein, denn sie schmuste mit der Dame wie auch mit den Verwandten und Freunden die zu besuch kommen.

  • hallo,
    der besuch war bei dir in der wohnung. die frau war fremd und es war draußen.

    warum läßt du sie überhaupt in solche situationen kommen?

    übrigens peinlich sollte dir dein hund nie sein, warum auch, der kann nichts dafür. und wenn du vorher schon innerlich spannung aufbaust, wenn ihr die frau trefft, merkt dein hund das. denk mal darüber nach.

    gruß marion

  • Zitat

    Dann müsste sie ja aber bei uns und verwandten genauso unsicher sein, denn sie schmuste mit der Dame wie auch mit den Verwandten und Freunden die zu besuch kommen.

    Oft ist das auch so.

  • Zitat

    hallo,
    der besuch war bei dir in der wohnung. die frau war fremd und es war draußen.

    warum läßt du sie überhaupt in solche situationen kommen?

    übrigens peinlich sollte dir dein hund nie sein, warum auch, der kann nichts dafür. und wenn du vorher schon innerlich spannung aufbaust, wenn ihr die frau trefft, merkt dein hund das. denk mal darüber nach.

    gruß marion

    Nein wir treffen unser Verwandten auch hin und wieder draußen und da reagiert susi genauso freudig wie bei der dame. Und das ist dann auch draußen.

    Ich war überhaupt nicht angespannt, denn ich fand, dass die dame sehr nett war und sie kam auch nicht hergestürzt oder sowas. ich habe ja noch mit ihr erzählt und hatte sie die letzten beiden tage auch vorher mit hallo begrüßt. ich kann absolut keinen unterschied feststellen!!!!! und die leine hing an allen 3 tagen locker durch und es war vorher keine besonderen vorkommnisse, dass ich es daraus schließen könnte. selbst die jacke von der dame war die selbe, also sah sie beim herlaufen genauso aus.

    Und was meinst du damit - wieso lässt du sie in solche situationen kommen?

    Soll ich auf die straße rennen nur weil eine frau entgegen läuft? da gibt es nur einen gehweg und den muss ich nehmen zum wald. und ich kann auch nicht jeden fußgänger vorher ansprechen, dass er bloß nix zu meinem hund sagen soll. :roll:

  • Letztens war auch eine seltsame situation.

    ich musste zum tierarzt und diesmal war es ein fremder, weil unserer im urlaub war.

    ich kam in die praxis und stellte mich am empfang vor. susi war ganz friedlich. ich sollte dann ins wartezimmer und da saß ein mann, aber kein tier und ich setzte mich hin und susi bellte den mann an. ich schimpfte und sie beruhigte sich wieder aber achtete peinlichst genau auf seine bewegungen.

    dann durften wir ins behandlungszimmer und susi spaziert total entspannt da rein und wedelte und ging zum arzt und beschnupperte ihn und lies sich streicheln und schleckte ihm die hand ab.

    er lobte sie aufs höchste, was für ein toller und lieber hund das wäre und war total begeistert von ihr.

    dann rief er seine hilfe ins zimmer und sie machte die tür auf und susi lief freudig zu ihr und lies sich ebenfalls streicheln.


    ich habe lange drüber nachgedacht, aber ich kann es mir nicht erklären

    wieso bellte sie den mann im wartezimmer einfach an, obwohl der nichts machte und dann freut sie sich unheimlich über die menschen im anderen zimmer und lässt die ganze behandlung einfach so über sich ergehen, wo selbst der ta dann sagte, dass sie sehr freundlich sei, denn er muss vielen hunden den maulkorb anziehen, wenn er an unangenehme stellen des körpers was behandeln muss, was auch weh tut.

    susi fiepte bei schmerzen kurz, aber anstatt böse zu werden schleckte sie die hand des tierarztes ab und wollte sich anschmußen.

    ich sag ja, ich kann sie nicht richtig einschätzen. einmal ist sie selbstsicher und begrüßt wanderer im wald und an einem anderen tag werden die wanderer in 10m entfernung angebellt und sie hat angst vor ihnen :???:

  • Ich denke sie fühlt sich nicht "geborgen". Für Hunde ist es wichtig jemanden an der Seite zu haben, der einen Rahmen vorgibt, in dem sich der Hund sicher bewegen kann. Ein Rahmen, in dem der Hund auch weiß, dass er z.B. fremden Leuten nicht ausgeliefert ist.

    Das alles fehlt bei Euch - das kann man auch an all den anderen Beiträgen erkenne, die Du hier einstellst. Dein Hund versteht Dein Verhalten nicht und muss selbst sehen wie er durchs Leben kommt.

    Wenn andere in seiner Familie keine Grenzen setzen (können), dann fängt er irgendwann an selbst mal zu testen wie das so funktioniert. Erst ist es mal hier ein Beller und dort ein Fixieren bis er merkt, dass man sich damit selbst einen guten Rahmen schaffen kann und vor allem endlich Einfluss hat auf die Fremden, die man ja sonst versucht durch übertriebenes welpenhaftes Begrüßen gut zu stimmen.

    Wenn Du Dir nicht langsam mal kompetente Hilfe zur Seite nimmst, wird der Weg klar in diese Richtung weitergehen.

    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo flying-paws!

    Erst dachte ich, deine Antwort ist aber etwas heftig...nach kurzem Nachdenken, fiel mir aber auf, dass ich mit meiner Hündin (10 Monate) ein ähnliches Problem habe.

    Ich hab das Gefühl, dass sie sich in manchen Momenten/Situationen nicht sicher fühlt und dies durch bellen oder ähnliches ausdrückt.

    Und ich hab dass Gefühl, dass dies ganz klar an mir liegt, da ich immer noch teilweise unsicher bin, wie ich mich verhalten soll usw....meine Unsicherheit überträgt sich auf meine Hündin.

    Wie kann man daran arbeiten, wie kann ich meiner Hündin einen engeren, sicheren Rahmen geben :???: ?

    In einer Hundeschule, bzw. bei einem Trainer sind wir....nur weiß ich ehrlich gesagt im Moment nicht, wo ich anfangen soll....da es so viele Dinge gibt, die geübt werden müssen.
    Aber vielleicht steht und fällt ja alles mit mir und meiner Sicherheit, die ich ihr vermitteln muss???

    Vielleicht wärst du so nett mir mal eine PN zu schreiben, falls du mir da weiterhelfen kannst :smile: ?!

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