Rassespezifische Inkontinenz nach Kastration
-
-
Die Labradore mischen bei der Inkontinenz auch mit. Sie sind wohl wegen des Gewichts und der Neigung zu schwachem Bindegewebe häufig betroffen. Bei Hündinnen über 25kg. soll die Wahrscheinlichkeit für eine Inkontinenz bis zu 20% betragen. Sie tritt i.d.R. nicht früher als 6 Monate nach der Kastration auf. So lange braucht der Körper zur hormonellen Umstellung. Auch das Haarkleid kann sich verändern. Unsere letzte Hündin musste wegen einer Pyometra kastriert werden. Sie hatte damit bis ins hohe Alter (15) keinerlei Probleme. Einer meiner jetzigen Hündinnen litt (nicht kastrationsbedingt) unter Inkontinenz. Mit Canephedrin ließ sich das unter Kontrolle halten. Die Hündin litt sehr unter ihrer Inkontinenz. Es gibt auf Phytoöstrogene in bestimmten Pflanzen. Sie sollen helfen, weil sie vom Körper wegen der großen strukturellen Ähnlichkeit wie Östrogen behandelt würden. Die Nachteile einer Hormontherapie hätten sie auch nicht. Die Wirksamkeit ist in keiner Weise nachgewiesen. Es muss also jeder selbst ausprobieren und sehen. Was aber der Inkontinenz positiv entgegenwirkt sind Gewichtskontrolle und 'Sport'.
Keine leichte Entscheidung. Persönlich würde ich operieren lassen, wenn es sich mir so darstellen würde. Bei meiner verstorbenen Hündin gingen ähnlich wie von dir beschrieben Scheinträchtigkeiten, verkürzte Zyklen und schließlich Zyste um Zyste der Pyometra voraus.
Alles Gute für dein 'Mädel'!
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Ui,
danke Schnauzermädel für Deine Tipps. Icvh werde mal versuchen, sie umsetzen. Schwierig wird das "aushungern", was zwar ganz logisch erscheint und bestimmt wirkungsvoll ist, für mich aber gaaaaanz schwer wird, weil "Uschi" so leidenschaftlich gern futtert.
Ich versuch´s einfach. Schadet ihr sowieso nicht.
So richtig auspowern ist bei ihr körperlich nicht leicht, weil sie ja die HD und Arthrose hat. Aber Nasenarbeit und Kopfarbeit wird ja auch ähnliche Wirkung haben.
Galastop hatten wir bei der letzten Scheinschwangerschaft, das hatte trotzdem noch gut 10 Tage gedauert, bis die Milch nachließ.
Ich bin mal gespannt und hoffe, dass es diesmal nicht so schlimm wird.@ Nocte
Dir auch vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Sobald eine Zyste zu erkennen ist, wird die OP sowieso unausweichlich, oder?
Soweit ich gehört habe, verschwinden die Zysten bei Hündinnen nicht von selbst. Ob das Fleckchen auf dem Ultraschall tatsächlich eine Zyste ist, werden wir erst beim nächsten Schallen in ca. 1 Monat feststellen können, wenn sie quasi hormonneutral ist.Danke, Anke
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!