Kontrollfreak im Auto!

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  • hallo,

    unsere bald zwei Jahre alte Pinscherdame hat sich im Auto zum Kontrollfreak entwickelt.
    Das heißt: sie sitzt in unserem 9-Sitzer Bus hinter dem Fahrersitz auf dem Sitz und kann rausschauen. Gesichert ist sie mit einem Tüv geprüften Gurt. Früher hatten wir sie öfter beim Autofahren in einer Hundebox am gleichen Platz gesichert. Die Box nutzt sie auch im Haus, deshalb bei kurzen Fahrten der Gurt.
    Die letzten Monate war es ja kalt, deswegen gabs nur seltene kurze Fahrten ohne Box auf Rücksitz.
    Überhaupt sind wir mit Akira seit dem Abholen vom Züchter selten (noch nie??) länger als 90 Min. Auto gefahren.
    Aufgefallen ist mir vor einigen Wochen, dass sie ängstlich wird und darum winselt, hechelt, jault und auf einen Schoß krabbeln will, wenn wir im Dunkeln über Land fahren; sprich: wenn sie draußen nichts sieht. Sie hat dann richtig Stress, gar nicht lustig. :/

    Jetzt waren wir bei Freunden und mussten vier Stunden Auto fahren.
    -In der Box: Gejammer sobald ihre Sicht schlecht war.
    -Ohne Box: Irgendwann war sie zu schlapp, um zu stehen oder zu sitzen - Gejammer, Stress - ein Bild des Jammers. Sie legt sich nicht hin, um auszuruhen!
    (Die Heimfahrt war dann auch noch im Dunkeln!) Pause haben wir selbverständlich gemacht.

    Mein Beschluss: alles noch mal ganz neu beibringen in einer Gitterbox im Kofferraum. Ganz ohne Sichtmöglichkeit - idealerweise schlafend :roll: .
    Wie mach ich das?? Muss dann eins der Kinder im Kofferraum mitfahren und den Hund mit Leckerlies füttern, sobald er liegt??
    Nutz es was, den Hund die nächste Zeit, sobald es wärmer wird, jedesmal im Auto mitzunehmen??
    Welche Box kaufe ich?? - günstig und stabil - eine Hübsche haben wir schon!
    bitte viele Meinungen, ich bin noch am Planen. :stock2:

    lg birgit

  • wir nutzen vom ersten tag an den wir sam haben eine box im auto.ohne gibt es garnicht.

    wenn wir bekannte strecken fahren sitzt sam schon mal und schaut raus,meistens aber liegt er entspannt.
    gehe ich einkaufen und er muß warten liegt er entspannt in der box.kein kläffen,kein jaulen,absolute ruhe.

    ich ahbe sam so gut wie immer mit wenn ich unterwegs bin.


    die länsgten strecken waren 1x 9 std und 1x 7 std .jedesmal mit viel speil u. pipipausen(rund alle 2 std)
    sam hats ohne probleme mitgemacht.


    könnte mir vorstellen das dein hund einfach verunsichert ist,mal box,dann wieder mal nicht.....


    lg kirsten

  • Verunsichert ist sie, aber nicht wegen dem Wechsel.
    Definitiv ist sie lieber ohne Box, weil sie dann ungehindert schauen kann, wenns nicht grad dunkel ist. Sie geht auch gerne ins Auto, hatte von Anfang an kein Problem mit Übelkeit oder so.
    Mitnehmen werd ich sie in Zukunft bei jeder Fahrt!
    lg birgit

  • vieleicht ist das die lösung,sie mal wirklich auf jeder fahrt mit zu nehmen damit dies gewohnheit wird.auch im dunkeln.

    sam hat die ersten monate im auto immer gespuckt.ihm wärs nicht zu verdenken gewesen wenn er autofahren nicht mögen würde..

    wir haben die fahrten immer so gemacht das es mit was tollem für sam verbunden war z.b. sind zu spazierplätzen gefahren,auf ne wiese o.ä..

    hier in der siedlung gassigehen ist ja eher langweilig :-)


    das halte ich auch heute nach über einem jahr so.
    auch mache ich immer erst bevor ich einkaufe einen gang mit sam.danach bleibt er brav im auto und wartet.


    lg kirsten

  • Eigentlich liegt es auf der Hand: Sie steigt ins Auto in der Erwartung ihrem Hobby zu frönen. Der Körper ist also in Alarmbereitschaft beim Einsteigen - hochgepuscht, weil ja gleich "rausglotzen" angesagt ist. Es gibt zwei Wege dagegen zu arbeiten: Entweder immer belohnen, wenn sie ruhiger wird oder das Ganze durchstehen bis sie schlafend zusammenbricht und wirklich runtergefahren ist.

    Gerade lange Fahrten eigenen sich zur zweiten Methode. Kennt sie es im Auto zu warten ohne das jemand dabei ist?

    Viele Grüße
    Corinna

  • Hallo,
    bin mit meiner Weisheit dank einem anderen Forum schon ein bisschen weiter. Sie scheint tatsächlich mit dem fortgeschrittenem Erwachsenwerden eine Reisekrankheit entwickelt zu haben. Deshalb das krampfhafte Rausschauen.
    Es hat dann gar nichts mit Kontrolle zu tun.
    Dafür spricht, dass sie bei stehendem Auto in der Box durchaus entspannt und je schneller das Auto wird (Autobahn!), desto unwohler mit Hecheln, Zittern, Jammern wird ihr.
    Daür gibt es doch wohl Tabletten auch beim Hund??
    Es wird im Jahr höchstens ein- zweimal vorkommen, dass wir schnellere, weitere Strecken fahren. Im Dunkeln ist man im Winter allerdings häufiger unterwegs :???: .
    Immer her damit, wenn jemand Erfahrung hat.
    grüße
    birgit

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