offene Stelle und ständiges Lecken...

  • Hallo,
    Die Sarcoptesmilbe ist höchst ansteckend.
    Bei Demodexmilben kommt es unter normalen Umständen zu keiner Ansteckung/Übertragung. Es sei denn der andere Hund hätte ein ähnlich schlechtes Immunsystem( und auch dann noch unwahrscheinlich)
    LG
    Markus

  • Zitat

    Hallo,
    Die Sarcoptesmilbe ist höchst ansteckend.
    Bei Demodexmilben kommt es unter normalen Umständen zu keiner Ansteckung/Übertragung. Es sei denn der andere Hund hätte ein ähnlich schlechtes Immunsystem( und auch dann noch unwahrscheinlich)
    LG
    Markus

    Hallo,

    als mein Rüde Sarcoptesmilben hatte, hat meine Hündin keine Anzeichen gezeigt. Auch ihre Titerbestimmung hat nichts erbracht.
    Fakt ist aber, dass die Milben immer auf dem Hund leben und es nur dann zu Problemen kommt, wenn das Immunsystem des Hundes nicht mehr intakt ist.
    Das erklärte damals auch, warum meine Hündin keine Probleme mit den Milben hatte, mein Rüde aber immer wieder rückfällig wurde. Sein Immunsystem war zu schwach und die Hündin hat ihn dann immer wieder angesteckt. Letzlich mussten wir beide Hunde behandeln und hatten dann das Milbenproblem im Griff. Die ganze Problematik hat aber auch erst der dritte Tierarzt festgestellt....

    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • Der andere Hund wird jetzt im März erst 2 Jahre alt, also sein Imunsystem ist rein vom Alter her ja noch top fit!
    Da werde ich mir Lumpi morgen mal anschauen und höchst wahrscheinlich am Samstag dann zum Tierarzt und das mit dem Milben erzählen. Irgendwie schaff ich das schon, dass der Besitzer da zu stimmt oder es führt uns unseren "Spaziergang" zufällig zum TA.

    LG

  • Zitat

    Der andere Hund wird jetzt im März erst 2 Jahre alt, also sein Imunsystem ist rein vom Alter her ja noch top fit!
    Da werde ich mir Lumpi morgen mal anschauen und höchst wahrscheinlich am Samstag dann zum Tierarzt und das mit dem Milben erzählen. Irgendwie schaff ich das schon, dass der Besitzer da zu stimmt oder es führt uns unseren "Spaziergang" zufällig zum TA.

    LG

    Hallo noch mal,

    ich drück die Daumen.
    Meine Erfahrung mit Tierärzten ist im Hinblick darauf nicht so toll. Ich hoffe, Du hast da einen an der Hand, der auch wirklich Ursachenforschung betreibt und nicht einfach mit Antibiotika oder Cortison etc. um sich wirft, ohne zu wissen, was Sache ist.

    Im übrigen müssen es ja nicht zwangsläufig Milben sein.....

    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • Zitat

    Hallo,

    als mein Rüde Sarcoptesmilben hatte, hat meine Hündin keine Anzeichen gezeigt. Auch ihre Titerbestimmung hat nichts erbracht.
    Fakt ist aber, dass die Milben immer auf dem Hund leben und es nur dann zu Problemen kommt, wenn das Immunsystem des Hundes nicht mehr intakt ist.
    Das erklärte damals auch, warum meine Hündin keine Probleme mit den Milben hatte, mein Rüde aber immer wieder rückfällig wurde. Sein Immunsystem war zu schwach und die Hündin hat ihn dann immer wieder angesteckt. Letzlich mussten wir beide Hunde behandeln und hatten dann das Milbenproblem im Griff. Die ganze Problematik hat aber auch erst der dritte Tierarzt festgestellt....

    Viele Grüße aus HH
    Silke

    Na dann hast du wohl eher glück gehabt mit deinem 2ten Hund (oder auch bei euch selbst) wenns wirklich Sarcoptesbilben waren.
    Falls du mal nachlesen möchtest ( z.B.Seite von Tierklinik Birkenfeld)
    LG
    Markus

  • Zitat

    Na dann hast du wohl eher glück gehabt mit deinem 2ten Hund wenns wirklich Sarcoptesbilben waren.
    Falls du mal nachlesen möchtest ( z.B.Seite von Tierklinik Birkenfeld)
    LG
    Markus

    Vielen Dank für den Link.
    Meine TA war damals auch erstaunt, dass unsere Hündin keine Symptome zeigte. Wahrscheinlich lebte nur eine einzige fiese Milbe auf ihr und die ist immer lustig zwischen den Hunden hin- und hergesprungen ;) .
    Es steht in vielen Artikeln über Sarcoptes, dass man einen 2.Hund im gleichen Haushalt zumindest prophylaktisch mitbehandeln sollte, weil die Ansteckungsgefagr eben so hoch ist. Geglaubt hat mir erst die 3.Tierärztin und letzlich war die Behandlung dann ja auch erfolgreich.

    Grüße aus HH
    Silke

  • Hab das Mega-Zitat mal weggelassen :lol:
    Musste mich damals leider auch mit der Problematik auseinandersetzen.
    Bei uns ergab zwar der Bluttest Sarcoptesbefall( wann auch immer sie das zuvor hatte :???: ) und letztendlich warens dann doch Demodexmilben....
    lg
    Markus

  • Hallo ihr Lieben...
    War das ein Wochendene! Wie schon gesagt, bin ich am Freitag sofort zu Lumpi und hab mir das ganze angeschaut, mit dem Ergebnis, dass mein Entschluss feststand - er muss zum TA. Der schwarze Flech ist immer größer geworden (den ich in dem 3. Bild eingekreist hatte) und auch allg. war die haarlose Stelle größer. Er hatte wahrscheinlich starke Schmerzen, weil er immer wieder weg gezuckt ist, wo ich geschaut habe. Als Beruhigung wollte ich ihn dann auf der anderen Seite streicheln und auch dort kam das große Erwachen: die Haut war völlig rot und er ist gleich aufgestanden und hat sich verkrochen. Ich bin also sofort zu dem Besitzer und hab mit ihm gesprochen, aber der wollte von all dem nichts wissen. Als ich dann angeboten habe, dass ich mit Lumpi fahre und es auch bezahle, wurde er richtig pampig und war der Meinung, dass ich denke, dass er es nicht zahlen kann. Ich hatte also ab da Besuchsverbot. Damit habe ich mich aber nicht abgefunden und bin heute mit einem Freund (der ist Jäger) noch einmal zu dem Besitzer. Lumpi war zum Glück auf dem Hof, da konnten wir ihn uns gleich anschauen. Mein Freund war sich dann 100%ig sicher, dass es Räude ist. Als wir dass dann dem Besitzer gesagt haben, war plötzlich nicht mehr die Rede von Besuchsverbot o.ä. Er hat jetzt versprochen, dass er morgen mit Lumpi zum TA fährt...

    LG

  • Zitat

    Hallo ihr Lieben...
    War das ein Wochendene! Wie schon gesagt, bin ich am Freitag sofort zu Lumpi und hab mir das ganze angeschaut, mit dem Ergebnis, dass mein Entschluss feststand - er muss zum TA. Der schwarze Flech ist immer größer geworden (den ich in dem 3. Bild eingekreist hatte) und auch allg. war die haarlose Stelle größer. Er hatte wahrscheinlich starke Schmerzen, weil er immer wieder weg gezuckt ist, wo ich geschaut habe. Als Beruhigung wollte ich ihn dann auf der anderen Seite streicheln und auch dort kam das große Erwachen: die Haut war völlig rot und er ist gleich aufgestanden und hat sich verkrochen. Ich bin also sofort zu dem Besitzer und hab mit ihm gesprochen, aber der wollte von all dem nichts wissen. Als ich dann angeboten habe, dass ich mit Lumpi fahre und es auch bezahle, wurde er richtig pampig und war der Meinung, dass ich denke, dass er es nicht zahlen kann. Ich hatte also ab da Besuchsverbot. Damit habe ich mich aber nicht abgefunden und bin heute mit einem Freund (der ist Jäger) noch einmal zu dem Besitzer. Lumpi war zum Glück auf dem Hof, da konnten wir ihn uns gleich anschauen. Mein Freund war sich dann 100%ig sicher, dass es Räude ist. Als wir dass dann dem Besitzer gesagt haben, war plötzlich nicht mehr die Rede von Besuchsverbot o.ä. Er hat jetzt versprochen, dass er morgen mit Lumpi zum TA fährt...

    LG

    Hallo,

    hoffentlich tut er das.

    Wenn es wirklich Räude ist, ist das für den Hund wirklich total unangenehm und auch sehr schmerzhaft. Der Hund steht wegen dem Juckreiz auch unter permanenten Streß. Und der Streß vermindert das Immunsystem immer mehr. Ist ein einziger Teufelskreis.

    Ich drück die Daumen für den Hund.

    Viele Grüße aus HH
    Silke

  • Guten Abend,

    ich habe gerade mit dem Besitzer telefoniert. Er war heute beim TA und Lumpi wird endlich behandelt. :gut: Er hat die sog. rote Räude, hat eine Spritze und Salbe bekommen. Ich habe mir gerade im Internet mal das Krankheitsbild durchgelesen und es passt wirklich ganz genau:
    erst kleine Eiterbeulen (in denen die Eier der Milben sind), die hat er sich dann aufgeleckt, dann ist da eine nässende Stelle und die Eier sind in seinen Körper, wo sie sich erstens prima vermehren und zweitens sein Imunsystem noch weiter runter fahren. Die Stelle wird kahl und die Haut sehr schuppig. Juckreiz hingegen ist eher selten (das habe ich bei ihm ja auch nie beobachten können) und nachdem die Stelle trocken war, hat er auch nicht wieder geleckt. Aus diesem Grund dachte der Besitzer ja, dass es schon wieder geht. Na ja und der nächste Fakt, der für die rote Räude spricht: sie ist nicht so schnell übertragbar, nur, wenn die Hunde Tag und Nacht zusammen verbringen und das ist ja nicht der Fall, deswegen hat der andere Hund auch keine Symptome.

    LG

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