Muss ich die Bindung noch mehr fördern?
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Hallo ihr Lieben,
ich bin Hundeneuling, und so bin ich mir, was manche Fragen angeht, auch nach vier Monaten noch etwas unsicher.
Unsere Süße, acht Monate alt, stammt aus Rumänien, sie lebte dort auf der Straße. Das erwähne ich, weil es für ihre Persönlichkeit anscheinend prägend war: Sie ist sehr freundlich zu allem, was da kreucht und fleucht, und natürlich auch zu uns, aber sie ist auch sehr unabhängig. Zum einen finde ich das toll, schließlich will man ja keinen Anhimmelungsautomaten auf vier Pfoten, und ihre Persönlichkeit macht einfach Freude. Sie folgt meist recht gut und hat viel Spaß am Lernen, bleibt auf Spaziergängen stets in der Nähe und lässt sich auch auf der Hundewiese toll aus dem Spiel abrufen. Soweit also alles wunderbar, doch ein "Problem" habe ich, wenn es denn eins ist:
Wir leben in einer für Hunde geradezu paradiesischen Umgebung, und in direkter Nachbarschaft liegt ein Pferdehof, wo der beste Freund unserer Süßen wohnt. Dort ist sie häufig zum Spielen, und unsere Nachbarin fördert dies auch sehr und kümmert sich ganz wunderbar um beide Hunde, wenn sie dort sind. Dort gefällt es meiner Madame ausnehmend gut, und ich glaube, jetzt kommt's, besser als zuhause. Dort gibt es Pferde, einen Teich, ihren besten Freund, ein Riesengelände mit Teich, sie nascht an und an mal einen Pferdeapfel, und naja, das ist das wahre Leben! Wenn ich sie im heimischen Garten und erst recht nebenan abrufe, kommt sie zwar an, will sich aber nicht mitnehmen lassen, sondern büxt richtiggehend aus. Ich kann ihren "Standpunkt" natürlich nachvollziehen: Da kommt Frauchen, vielleicht muss ich jetzt ins Haus. Ich unternehme sehr viel mit ihr, wir machen viel Blödsinn (Kunststückchen), und ich achte darauf, dass ich im Garten viel mit ihr und anderen Hunden spiele, damit sie mich dort nicht nur mit "Jetzt geht's nach Haus" verbindet, und ich denke schon, dass sie sich bei uns wohlfühlt, aber "anstinken" kann ich gegen die Kirmes nebenan nicht so recht. Ich denke, das ist wie bei Enkelkindern bei den Großeltern: Dort herrscht der reine Fez, man darf alles, es herrscht immer nur eitel Sonnenschein...
Die Frage ist, sollte ich diesbezüglich etwas anders machen? Meine Sorge ist lediglich, dass sie noch nicht so richtig in unserem "Rudel" angekommen ist, weil sie gar nicht zu mir kommen mag, wenn ich sie nach Hause holen will.
Ich freue mich auf eure Einschätzung und Tipps!
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Hallo,
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Eine kurze Zwischenfrage...das hab ich nämlich nicht so ganz verstanden:
Läuft der Hund selbstständig zu den Nachbarn mit dem Pferdehof, wird sie da teilweise über einen längeren Zeitraum betreut oder ist sie nur da drüben, wenn ihr beim Spaziergang zufällig da vorbeikommt...ist mir nämlich nicht ganz klar, da du davon sprichst den Hund dort abzuholen...? -
Dein Hund sollte bei den Nachbarn nicht gefüttert werden sondern ausschließlich im eigenen "Revier".
Selbständig würde ich ihn/sie auch nicht rüber lassen.
Nur wenn Du dabei bist.
Wenn du wieder gehst, kommt Hund mit. -
Zitat
Läuft der Hund selbstständig zu den Nachbarn mit dem Pferdehof, wird sie da teilweise über einen längeren Zeitraum betreut oder ist sie nur da drüben, wenn ihr beim Spaziergang zufällig da vorbeikommt...ist mir nämlich nicht ganz klar, da du davon sprichst den Hund dort abzuholen...?
Danke euch für die schnelle Reaktion!!
Wir wohnen Zaun an Zaun und haben dort eine kleine Tür eingebaut. Ich hole den Nachbarshund täglich für eine Stunde zum Spielen rüber (ausschließlich bei uns, Pforte ist zu), aber wenn die Nachbarin nachmittags heimkommt, macht sie die Pforte auf, und Leela (meine) rennt sofort rüber. Dort ist sie dann meist eine Stunde, bis ich sie wiederhole. Da die Nachbarin in dieser Zeit ihre Pferde betreut, möchte ich da dann auch nicht herumstehen. Das muss ich anscheinend noch mal klären, wenn ihr mir empfehlt, beim Spielen immer dabei zu sein. Ich versuche meist, die Hunde in unseren Garten zu locken, wo ich dann auch mit ihnen spielen kann, aber das gelingt mir nicht immer.Gefüttert wird sie drüben übrigens nicht, sie kriegt auch keine Leckerlis (bis auf die Pferdeäpfel, buäh).
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Bisschen Pferdekacke ist gesund. Gut für die Darmflora

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Ach, schade, dass Du nicht MEINE Nachbarin bist, dann könnte ich Dich bei den Pferden als Arbeitssklaven einsetzen, während unsere Hundis spielen...
Aber im Ernst:
Wenn ich es richtig verstehe, ist Leela dann draußen, die Nachbarin läßt sie rüber und dann kommst irgendwann Du und holst sie wieder ab....DAS würd ich so nicht machen.
für einen eh schon sehr selbständigen Hund ist das viel zu viel an Eigenständigkeit.
Fängt schon damit an, dass nicht DU sie durch die Pforte läßt.
Geht weiter damit, dass Leela ohne Dich da drüben Spaß hat.
Und hört auf damit, dass Du der Buh-Mann bist, weil Du sie dann wieder da wegholst.Den Spaß solltet Ihr in der nächsten Zeit man lieber gemeinsam haben.
Leela sollte nicht soviel eigenständig machen.Vielleicht kannst Du tatsächlich ein wenig drüben mithelfen oder drüben mit beiden Hunden spielen?
Und Pferdeäpfel sind prima als Nahrungsergänzung.... Vorverdautes Grünzeug und Darminhalt von Beutetieren wird ja extra deshalb mitgefuttert.
Also Ihr Barfer, ich mach ab sofort einen Pferdeäppel-Versandhandel auf, jemand Interesse?
LG, Chris
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Zitat
Bisschen Pferdekacke ist gesund. Gut für die Darmflora

Hihi, ich merks, die Püpse duften dann gar ländlich

Chris 2406, vielen Dank, das werde ich beherzigen. Ich liefere den Hund zwar an der Pforte ab, aber dann steh ich manchmal da wie bestellt und nicht abgeholt... also, in Zukunft Bespaßung nur noch frauchennah!
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