Kein Problem aber bedenklich?

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  • Ich habe einen Westi und eigentlich keine Probleme mit ihm. Manches gibt mir allerdings zu denken.
    1. Er weiss genau was Platz und Sitz ist, aber er macht es meist nur sofort wenn ich Leckerlie habe, oder wenn ich laut werde. Also wenn ich so normal "Sitz" oder "Platz" sage schaut er mich nur an und erst wenn ichs grimmig sage, dann macht er es. Wenn ich kein Leckerlie habe macht er es auch nur genervt und wiederwillig. Ich finde das nicht schlimm, da es draussen (da wo er hören muss) komischer weise meist besser klappt als in der Wohnung, aber was das soll kann ich trotzdem nicht verstehen.

    2. Ausserdem bellt er wenn ich weggehe, weil er eigentlich gewohnt ist überall mit hin zu kommen, aber manchmal (eher selten) sollte er ja auch alleine bleiben. Er hört zwar nach 1 Minute wieder auf, aber es nervt trotzdem. Und wenn ich nach Hause komme hat er Sachen (Klamotten) die über den Stuhl hängen runter gezerrt, aber er liegt nicht drauf.

    3. Wenn ich heim komme begrüsst er mich und wenn ich ihn dann anschaue und schimpfe, aber im lustigen Ton, nicht bösartig, dann streckt er seinen Kopf aus und knurrt mich an. Aber das ist kein böses knurren, eher so ein gurgelndes und er wedelt dabei mit dem Schwanz. Grundsätzlich finde ich das ja witzig und fordere das heraus indem ich mich weiter mit ihm unterhalte.

    Wie gesagt, mein Hund ist eigentlich völlig problemlos (für meine Bedürfnisse), aber ich hätte gerne mal gewusst, was das zu bedeuten hat :-)

  • Zitat

    Aber das ist kein böses knurren, eher so ein gurgelndes und er wedelt dabei mit dem Schwanz. Grundsätzlich finde ich das ja witzig und fordere das heraus indem ich mich weiter mit ihm unterhalte.

    Also, zu Punkt drei kann ich dir was sagen:
    das macht unser Westi-Opa nämlich auch. :smile:
    Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll, wer´s kennt, der weiß was gemeint ist ;) er knurrt so tief aus dem Hals heraus (ist aber ganz sicher kein knurren in dem Sinn, also kein warnen oder drohen) es wird dabei ganz freundlich gewedelt und er kuckt einen dabei ein =)
    Ist wohl wirklich sowas wie eine Unterhaltung, denn wir sprechen in dem Moment ja auch mit ihm und das ganz freundlich, spielerisch.
    Als nächster Schritt folgt bei unserem dann das bellen :headbash: , knurren ist also der unerschwellige Anfang ...
    Macht er aber nur, wenn er und wir gut drauf sind und uns mit ihm beschäftigen. :D

    LG
    Duna

  • Jaaaa genau so, dann kennt ihr das also auch. Scheint was Westitypisches zu sein oder? Er ist dann so lustig drauf, dass ich ihn immer wieder anspreche, er dann so gurgelt und bellt und wieder gurgelt und seinen Hals dabei so lang macht. Müsste man echt mal auf Video aufnehmen, denn das sieht richtig witzig aus und klingt auch so :-)

  • @ Buroni
    Er hat gelernt alleine zu bleiben und hat auch nie gebellt bis das auf einmal los ging. Stören tut es mich nicht, finds eben nur komisch.

    Wegen dem schimpfen muss ich sagen, dass ich nicht wirklich schimpfe. Ich unterhalte mich mehr mit ihm und frage was er denn wieder gemacht hat. Das klingt vielleicht grad bisschen psycho, aber ich kann das schlecht erklären. So wie man eben mit kleinen Kindern redet.
    Kein schimpfen um Gottes Willen, das weiss ich, dass das nichts bringen würde.

  • Zu Punkt 2 und 3 wurde ja schon etwas geschrieben.

    Nun zu Punkt 1:

    Dein Hund hat gelernt, das nur wenn er Futter sieht er auch Futter bekommt und nur dann das Kommando schnell und freudig ausführt.

    Sieht er kein Futter denkt er, dass er auch keine Belohnung in Form von Futter kommt und arbeitet nicht gerne mit.

    Außerdem hat er gelernt, das er den Druck den du auf ihn ausübst entgeht, wenn er das Kommando befolgt.

    Das es Draußen besser klappt als Drinen hat oft den Hintergrund, dass eine Aktivität (wie z.B. nach dem Hinsetzte am Straßenrand über die Straße laufen oder das Laufen dürfen nach dem Absetzten und Ableinen) eine Belohnung darstellt.


    Damit dein Hund lernt zu arbeiten, darf der Hund das Futter nicht sehen, erst nach dem Ausüben des Kommandos und nach dem Lob, kommt die Belohnung überhaupt erst in Sicht.
    Dafür würde ich eine einfache Übung wählen, die der Hund auf jeden Fall macht.

    Außerdem würde ich ein Lobwort "aufladen".


    Das der Hund erst nach Befolgen eines Kommandos Aktivitäten ausüben darf ist okay, denn die Ausübung der Aktivität ist ja die Belohnung für die Ausführung.

    Allerdings würde ich auf Druck verzichten, viele Hunde arbeiten dann nur wiederwillig mit.
    Das nicht bekommen der Belohnung reicht als Strafe oft aus und der Hund wird das Signal bei Wiederholung mit hoher Wahrscheinlichkeit befolgen (Vorraussetzung ist natrülich, dass er gelernt hat, was ich überhaupt von ihm will). ;)

  • ok - es gibt ja wirklich leute, die das machen!
    Kommen nach hause und blöken als erstes den Hund an :roll:

    Wenn er wirklich nur eine Minute lang rumnörgelt finde ich persönlich das ok - er darf ja mal seinen Unmut äussern ;)
    (aber das sehen andere vielleicht anders...)

  • Nee also anschreien tu ich ihn da auf keinen Fall, denn es stört mich nicht wenn er die Klamotten runter zieht, er macht sie ja nicht kaputt. Ich mach mir dann nur einen Spass draus wenn er so anfängt zu knurren und zu bellen.
    Dachte eben das ganze könnte ein Dominanzproblem darstellen.

    Also das mit dem Futter werde ich versuchen. Der kleine hat nen richtigen Dickkopf und ist super schlau. Er weiss also genau wann er Vorteile aus etwas ziehen kann und wann nicht :-D

  • Zitat

    Also das mit dem Futter werde ich versuchen. Der kleine hat nen richtigen Dickkopf und ist super schlau. Er weiss also genau wann er Vorteile aus etwas ziehen kann und wann nicht :-D

    Meine geht da sogar noch weiter. Ich hab das Futter nicht immer in der Hand, wenn wir üben, das ist nicht das Problem. Sie merkt sich aber, wann ich überhaupt Futter dabei habe. D.h. geh ich einen Abend lang mit ihr weg, und sie merkt, sie kriegt keine Belohnungen, dann kapiert sie, dass ich die Gudies zuhause vergessen habe. Da hab ich leider noch keine Lösung gefunden *g*.

  • Zitat

    Meine geht da sogar noch weiter. Ich hab das Futter nicht immer in der Hand, wenn wir üben, das ist nicht das Problem. Sie merkt sich aber, wann ich überhaupt Futter dabei habe. D.h. geh ich einen Abend lang mit ihr weg, und sie merkt, sie kriegt keine Belohnungen, dann kapiert sie, dass ich die Gudies zuhause vergessen habe. Da hab ich leider noch keine Lösung gefunden *g*.

    Variables Belohnen ;)

    Ich würde bei deiner Hündin bei einer Übung beginnen, die sie auch ohne Leckis ausführt.

    "Steht das Verhalten dann unter "Kommando" und wird gut beherrscht, können Sie allmählich die Belohnungsgabe reduzieren. Sie gehen dann über zur "variablen Bestärkung" - und werden zum spannenden Spielautomaten, der nicht berechenbar für den Hund ist. "Variable Bestärkung" kann bedeuten: Sie geben zwar noch JEDES MAL eine Belohnung, aber die Qualität der Belohnung variiert (mal gibt's ein Stück Fleischwurst, mal ein Stück Trockenfutter, mal ein Spiel). Oder Sie variieren die Anforderungen, die Sie an ihren Hund stellen: Mal wird er nach 30 Schritten "bei Fuß" belohnt, mal nach 40 - zum Beispiel. Oder Sie clicken und belohnen nur noch die allerbesten Ausführungen. Und so weiter..."

    Quelle: http://www.spass-mit-hund.de/seiten/clicker…tipps/index.htm

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