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Nierengerechtes Futter

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    • Nierengerechtes Futter

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      Da wir ja jetzt leider nur noch einen Hund haben und der außerdem Futter mäßig völlig unkompliziert ist möchte ich, sobald unser Trockenfutter aufgebraucht ist roh füttern. Bei der letzten Blutentnahme fiel auf dass ein sehr sensitiver Nierenwert der sehr früh erhöht ist etwas über der Norm war. Ich möchte daher Nieren gerecht füttern.

      Ich bin nun aber etwas verwirrt, Swanie schreibt in ihrer Broschüre das nicht das Eiweiß das Problem ist sondern der Phosphor und dass man daher auf Knochen verzichten soll und stattdessen Calcium Pulver geben soll.
      Ich war bisher der Meinung dass die Proteine das Problem sind und dass man gerade mal im bedarfsgerechten Bereich füttern soll was sie angeht. Kann mir jemand helfen? Es ist nicht so dass ich eine strikte Nierendiät machen will, aber ich möchte natürlich auch nicht irgendwas füttern was schaden kann.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Frankyfan ()

    • Hi
      Vielleicht hat er eine Infektion gehabt :???: , das bekommt man manchmal gar nicht so mit. Euer Tierarzt wird das doch sicherlich im Auge behalten wollen und mit einer erneuten Blutuntersuchung kontrollieren.

      Ich weiß jetzt nicht genau ob Barfen das Richtige ist um die Nieren zu schonen. Meiner Meinung kommt man bei nierenschonender Kost um Kohlehydrate nicht herum. Und da wäre der Pottkieker- Kochen für Hunde thread genau richtig, wenn du sowieso die Ernährung umstellen willst.
      Bei Nierenkrankheiten ist es wichtig auf Knochen und Innereien zu verzichten, bzw. sie sehr zu reduzieren, je nachdem. ein spezielles Supplement ist dann erforderlich wegen dem Kalzium und auch weil bestimmte Vitamine und Spurenelemente usw. benötigt werden. Muskelfleisch hat etwas mehr Protein, aber dürfte eigentlich kein Problem sein. Lamm und Fisch z.B. ist o.k. und auch (gegartes) Schweinefleisch und dazu immer geeignetes Gemüse und Öle und KH. diese ganzen tierischen hochproteinreichen Kauprodukte sollte man weglassen. Stattdessen gibt es z.B. vegetarische Kekse o.ä. als Leckerlie. Wenn es erforderlich ist, wird der Tierarzt eine Nierendiät empfehlen.
      Alles Gute, tut mir leid wegen eurer Hündin
      Gruß Moni

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marina M. ()

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    • Frankyfan schrieb:

      Bei der letzten Blutentnahme fiel auf dass ein sehr sensitiver Nierenwert der sehr früh erhöht ist etwas über der Norm war.
      Ursache ist geklärt?
      Wenn eine Erkrankung dahinter steckt (Leptospirose z. B.), dann kann eine Diät nur unterstützen, aber nicht heilen.
      Johanna mit
      Crazy (*2004) Terrier-Mix aus dem ​TH Lübbecke
      Betsey (*2002) Kurzhaar-Border-Collie aus der Tieroase Birkenschold (ursprünglich aus Irland)
      und Ingo, Boy, Paula, Willi, Karlheinz und Tapsi (in den ewigen Jagdgründen)
    • Ich habe seit diesem Sommer auch den Befund, dass meine 5 Jährige Zwergpinscher-Dame, ein Problem mit den Nieren hat. Der Harnstoff hatte via Blutabnahme einen erhöhten Wert, und die Urinprobe hat einen extrem hohen Eiweiß-Wert gehabt.

      Mein Tierarzt, hat mir klar gesagt, dass er kein Barf-Freund ist, und es auch begründet. Ich habe ebenfalls die Broschüre von der du gesprochen hast gelesen, die durchaus Sinn macht ABER, ein Hund muss an rohes Fleisch langsam gewöhnt werden und das kann länger dauern als man denkt. Es ist eine Sache, wenn ein Hund schon als Welpe an rohes Fleisch gewöhnt wird, aber eine noch andere, wenn der Hund im mittleren Alter dieser Fütterung ausgesetzt wird.

      Warum ich "ausgesetzt" als Wort hier gewählt habe, hat einen Grund. Denn der Körper des Hundes, ist NICHT an die im vor allem aus irgend einem Grund Barf-Fleisch, enthaltenen Bakterien gewöhnt. Auch wenn alles gefroren ist, tötet dass diese nicht ab. Erst AB der Temperatur von -28 Grad, ist das möglich, jedoch ist den Kühlgeräten in der Industrie, als auch im Haushalt diese Leistung nicht gegeben. Als Welpe, mit Barf-Fütterung, entwickelt ein Hund mit der Zeit stärkere Magensäure, die alle Bakterien und Schädlinge, eliminiert. Ein Hund, der aber Dosen oder Trockenfutter immer bekommen hat, hat diese Konzentration an Magensäure jedoch nicht.

      Da mein Hund, an einer Pollen-Allergie leidet, dachte ich auch, dass gut wäre, wenn ich ihm selber was kochen würde. So habe ich von Select Gold mit Pferdefleisch-Dosen eine Ausschlussdiät gemacht, diese dann mit Gerstenbrei, Karotten und Zucchini aufgewertet. Später habe ich noch Pferdefett hinzugefügt, da mein Hund stark abgenommen hat durch die Diät. Und danach dachte ich, ich versuche es mal mit Barf-Pferdefleisch. Das war der größte Fehler, den ich bei meinem Hund in diesem Bezug gemacht habe und ich werde meinen Hund dem nicht mehr aussetzen. Die ganze Nacht hat der Hund gelblich gekotzt, und hatte mindestens eine Woche Durchfall, den ich nicht unter Kontrolle bringen konnte. Bis zu diesem Barf-Fleisch (sogar gekocht!!!), hat der Hund wirklich alles vertragen und war fitter den je! Doch danach, war alles kaputt, um es kurz zu fassen. Erst mit Kohletabletten, konnte ich den Durchfall minimieren.

      Nach dieser Woche, war ich bei meinem Tierarzt, der mich um ehrlich zu sein wirklich zurechtgewiesen hat und mir erklärt hat, warum ​BARF nicht immer die Lösung ist und warum man nicht einfach "so", aus einer Idee oder Trend heraus, die Ernährung auf einmal ändern darf: Um eben genau sowas zu vermeiden. Danach kamen die Urinwerte, die die Blutwerte dann noch besser erklärt haben. Noch ist mein Hund nicht schwer krank, aber die Nieren dürfen nicht zu sehr beansprucht werden.
      Das erreicht man, wenn man gespaltenes Protein benutzt und die Nahrung auch mit Gemüse und Kohlenhydraten vermischt. Ich habe mich für Trockenfutter entschieden, weil das leicht verdaulich für meinen Hund ist. Ich benutze Select Gold Pferd&Tapioka welches es in 3 Ausführungen gibt. Aktuell, hat mein Hund weder Durchfall, noch hat er sich in den letzten Wochen übergeben (was bei Nierenproblemen einfach spontan auftauchen kann!), und sein Urin hat wieder eine normale Färbung. Der Hund verliert weniger Haare, stinkt nicht, kratzt sich weniger allergiebedingt und ist auf der minimalsten Dosis von einem Antiallergikum. Ich bin zufrieden!


      Ich prüfe die Werte in genau einem Monat noch einmal, und mache einen großen Allergietest via Blut und Urin, um zu vergleichen. Sollten die Werte sich beruhigt haben, bleibe ich beim aktuellen Trockenfutter, an das mein Hund seit klein auf gewöhnt ist. Sollten sie nicht so gut sein, werde ich an hydrolisiertes Futter denken müssen, welches ich nur beim Tierarzt bekomme.

      Eine wichtige Sache hat mein Tierarzt auch noch gesagt: Man füttert entweder NUR trocken, oder NUR nass. Ansonsten riskiert man ebenfalls Probleme. Mir ist klar, dass das jeder selber entscheiden muss und mir wäre es auch lieber, wenn ich meinem Hund schönes rohes Fleisch geben könnte, aber das ist einfach nicht möglich. Dem Hund muss es gut gehen, und wenn ich das mit Trockenfutter erreiche, dann ist es nun mal so. :)

      PS: Blutwerte zeigen an, was in der Niere passiert, aber nur in der äußersten Schicht. Wenn man es dann genau wissen will, macht man zusätzlich eine Urinuntersuchung, die dann zeigt, was im inneren Bereich passiert. Also, unbedingt beides machen, bei Verdacht auf ein Nierenproblem. Musste ich auch erst eben lernen. ;-)
    • Naja eine Ernährungsumstellung egal in welche Richtung lieber immer langsam und mit Bedacht.
      Es sei denn ein Gesundheitszustand erfordert es akut.

      Weil es bei Euch schief gegangen ist, muss es aber nicht allgemein schlecht oder unmöglich sein.
      Jeder Hund ist anders.

      Man kann einen Hund schon auch im Erwachsenenalter umstellen.

      Und entweder nur naß oder nur trocken - da meint Dein ​TA hoffentlich bei einer Fütterung.

      Eine Mahlzeit Trockenfutter und die Nächste wie auch immer, vertragen die meisten Hunde sehr gut.

      @'Frankyfan
      ich weiß ja nicht wie ernst Euch das ist - aber man kann auch Futterpläne erstellen lassen, die dann eben solche Besonderheiten wie "besonders nierenschonend" berücksichtigen.
      Da das ja meistens spezialisierte ​ machen, könntest Du sicher sogar den erhöhten Wert mit angeben.
    • Lionbonnie schrieb:

      Hat der ​TA das Futter mit diesem Phosphor-Gehalt abgesegnet?
      Ja, ich habe ihm die Packung gezeigt, und er hat sich die ganze Zusammensetzung angesehen. Außer, dass er einen Tick weniger Fett darin lieber gesehen hätte, meinte dass das gut sei, solange der Hund es Magen-Darm-Technisch verträgt. Und tatsächlich, hat sich dann alles beim Hund beruhigt. Durchfall war nach bereits 1 Tag weg, und der Urin ist wieder klar, durchsichtig und leicht gelblich. So wie man es nun mal kennt.

      @Maxzimmer Mir ist bewusst, dass das nicht für jeden Hund gelten muss, hat auch niemand behauptet. Weitere Hunde aus meiner Familie, haben das Barf-Fleisch stattdessen bekommen und haben es prima vertragen, ABER sie sind damit von klein auf groß geworden.

      Jeder Besitzer, muss sich selber für eine Art der Fütterung entscheiden, jedoch wollte ich mit meinem ersten Post nur andeuten, dass das bei Hunden die NICHT an rohe Fütterung als auch hohen Eiweißgehalt gewöhnt sind, vor allem bei Nierenproblemen, mit Vorsicht zu genießen ist. Die Umstellung könnte einfach länger dauern, oder könnte durch gesundheitliche Probleme nicht möglich sein.

      In der erwähnten Broschüre zum Thema Barfen, stand auch klar und deutlich, dass es auch Hunde gibt die kein ​BARF vertragen, weil sie nun mal Krankheiten und Unverträglichkeiten haben.

      So oder so denke ich, dass im Grunde einfach alles mit einem Tierarzt durchgeführt werden sollte, und nicht auf eigene Hand, vor allem wenn der Hund eine Neigung zu Nierenproblemen hat. Mein ​TA hat mir klar und deutlich gemacht, dass man bei einem Nierenkranken Hund, der noch dazu Allergien hat, keine Experimente durchführen sollte. Denn der Magen Darm Trakt, spielt die wichtigste Rolle. Spinnt dieser, dann haben weder die Nieren, noch das Immunsystem Freude daran.
    • wenn ein Hund nass und trocken bei Fertigfutter verträgt, ist das aber auch gut.

      hab schon überlegt einen Nierenfutter thread aufzumachen über verschiedene Nierendiätfutter. und Nierendiät und nierenschonend, das ist ja auch noch mal ein Unterschied. Es gibt ja einige Senior- Sorten, die nierenschonend sind. Und auch einige Nierenfuttersorten, bei denen Nierenschonkonst dabei steht, nicht direkt Nierendiät. Aber das sollte man sich sowieso alles vom Tierarzt absegnen lassen.
      ich zähle mal ein paar Sorten auf, die mir einfallen, obwohl das hier ein Barf- thread ist. (wie und ob das alles verträglich ist, dazu kann ich nichts sagen.)

      futalis, nass und trocken gemischt z.B.
      Marengo Nierendiät, nass und trocken
      Biopur Nierendät nass
      Rinti Nierendiät, nass
      Fressnapf Nierendiät Pet Balance Medica nass und trocken
      Animonda Integra Nierendiät nass und trocken
      Hills Nierendiät nass und trocken
      Royal Canine Nierendiät nass und trocken
      Alsa Nierenschonkost nass und trocken
      Dr. Clauders Nierendiät nass und trocken

      Nierendiät, bei der man eine einmalige Freischaltung, Empfehlung braucht vom Tierarzt (kann man sich ausdrucken und vom Tierarzt unterschreiben lassen, wenn der Tierarzt nicht direkt selber freischaltet)
      vet Concept, nass und trocken
      Happy dog nass und trocken
      Terra Canis, Alimentum Veterinarium, nass

      vielleicht gibt es noch mehr Hersteller?
      Gruß Moni

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