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Hund markiert in der Wohnung

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    • Hund markiert in der Wohnung

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      Hallo Leute,

      Der Hund meiner Schwester kommt langsam aber sicher in die Pubertät. Das Problem - immer, wenn er da ist, fängt mein Hund (3 Jahre alt) an, in die Wohnung zu machen, d.h. er hebt das Bein und macht an Ecken und Kanten.
      Dass er inkontinent ist, glaube ich nicht, da das Verhalten nur auftritt, wenn der Kleine zu Besuch ist. Er will ihn auch immer besteigen.
      Habt ihr Tipps, wie ich dieses Verhalten korrigieren kann? Ist einerseits super eklig und andererseits natürlich auch keine Lösung, da es für meinen Hund wahrscheinlich auch Stress bedeutet.

      Vielen Dank!

      *es sind beides Rüden, nicht kastriert

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JuliaRH ()

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    • Ich habe ihn immer runtergeschubst, "Aus" gesagt und sozusagen eine Auszeit verhängt. Wenn er immer noch nicht aufgehört hat, hab ich ihn in den Flur getan, bis er sich wieder beruhigt hat. Aber ich habe das Gefühl, dass irgendwie kein Langzeiteffekt aufkommt.
      Er hat generell Probleme mit Grenzen, ehrlich gesagt. D.h., er hört nur bedingt auf "Komm!", "Pfui!" etc.
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    • Ich persönlich glaube ehrlich gesagt dass das einfach Stress ist - und zwar jedes mal wenn der andere zu Besuch kommt, da wird es denke ich keinen "Lerneffekt" geben.

      Sei es ein Artgenossenproblem bzw aufkeimende Probleme zwischen den Rüden, das kann man als Mensch vielleicht gar nicht so im Ganzen erkennen was da abläuft.

      Ich verstehe dass man sich auch mal besuchen möchte aber Hunde sind nunmal eben keine Kinder die dann fröhlich zusammen auf dem Teppich Lego bauen während die Mamis quatschen...bei manchen Konstellationen klappt das bestimmt, aber eben nicht bei allen.

      An deiner Stelle würde ich diese Besuche 1. reduzieren da eindeutig Stress gegeben ist und 2. beide Hunde mit genügend Abstand angeleint bei den Haltern abliegen lassen und dann schauen wie es läuft!

      Mein Rüde würde zb erstmal keinen anderen intakten Rüden in seinem Heim tolerieren, ich könnte ihn deckeln und ermahnen dass sich nicht gegenseitig genervt wird aber Reaktionen wie eben markieren oder ähnliches passieren doch schnell und sind ein deutliches Zeichen
      Lisa & ​JRT Leo (*18.03.2015)

      "Ein Hund wird sich nur dort wohl fühlen, wo die Menschen zufrieden mit ihm sind"
      (Dr. Ute Berthold-Blaschke)
    • JuliaRH schrieb:

      Der Hund meiner Schwester kommt langsam aber sicher in die Pubertät. Das Problem - immer, wenn er da ist, fängt mein Hund (3 Jahre alt) an

      JuliaRH schrieb:

      Er will ihn auch immer besteigen.
      Aufreiten bedeutet eigentlich immer Stress. Dein Hund ist im besten Alter und dann betritt so ein hormonaufkeimender Jungspund sein Reich. Da ist Markieren und Aufreiten noch harmlos. Genauso gut könnte er ihn auch erst mal rund machen. :ugly:

      Ich würde mich erst mal nur auf neutralem Boden treffen. Das nimmt den Stress aus der Situation, der ab einem gewissen Punkt auch durchaus anders ausarten kann.

      Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. -Fürst Bismarck-
    • Ja, einfach ausprobieren...vielleicht klappt es so für alle entspannt! :smile:

      Ich würde auch unbedingt vorher gemütlich mit beiden spazieren gehen, dann gemeinsam nach Hause gehen und jedem einen Platz "geben" bzw. ihr setzt euch an den Tisch und habt euren Hund ebei euch. Im positivsten Fall sind die zwei dann einfach müde, entspannt und ruhen...

      Die meisten Hunde tun sich leichter wenn sie gemeinsam mit dem Gast nach Hause kommen können als ihn erst hineinlassen und dann dort mit angestauter Energie tolerieren zu müssen!

      Als Regel würde ich aber wirklich aufstellen dass sie sich erstmal nicht frei im Haus bewegen dürfen, erstens sollte im Haus dann eh Ruhe angesagt sein nach dem Gassi und zweitens nimmt man ihnen einfach so die Gelegenheit sich aus eurem Sichtbereich raus zu gängeln, nerven und eben auch wohin zu markieren.

      Du solltest das Verhalten deines Rüden jedenfalls nicht als Ungehorsam oder Erziehungsproblem sehen..das ist es nicht
      Lisa & ​JRT Leo (*18.03.2015)

      "Ein Hund wird sich nur dort wohl fühlen, wo die Menschen zufrieden mit ihm sind"
      (Dr. Ute Berthold-Blaschke)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LeoniLisa ()

    • JuliaRH schrieb:

      Ich habe ihn immer runtergeschubst, "Aus" gesagt und sozusagen eine Auszeit verhängt. Wenn er immer noch nicht aufgehört hat, hab ich ihn in den Flur getan, bis er sich wieder beruhigt hat. Aber ich habe das Gefühl, dass irgendwie kein Langzeiteffekt aufkommt.
      Er hat generell Probleme mit Grenzen, ehrlich gesagt. D.h., er hört nur bedingt auf "Komm!", "Pfui!" etc.
      Das ist vermutlich viel zu unklar für deinen Hund. Pfui und Aus scheint er nicht wirklich erlernt zu haben, und werden wahrscheinlich nicht konsequent angewandt, und drum betrachtet er sie als recht unverbindlich. Klar bedeutet der andere Rüde im Haus Stress, aber würden die Kommandos sitzen, könnte er sie trotzdem umsetzen. Auch scheinen die Hausregeln unklar, und er macht sie sich daher selber. Was wiederum Stress macht.

      Ich würde die Hunde ganz konsequent trennen im Haus, jeder hat auf seinem Platz zu bleiben (ob angeleint oder im Laufgitter), es gibt keine Interaktionen. Auch der jüngere Hund geniesst keine Freiheiten, er hat auf seinem Platz zu bleiben. DU bestimmst die Regeln, und zwar absolut. Nicht mit rumschubsen und unverbindlichen "Aus", welche nicht befolgt werden können, da nicht genügend auftrainiert, sondern indem du das unerwünschte Verhalten gar nicht ermöglichst. Diese Einschränkungen können für deinen Hund anfangs noch mehr Stress bedeuten, aber die klaren Regeln sollten ihm bald mehr Sicherheit geben. Kann etwas dauern, da ihr es zu lange habt laufen lassen., aber das kann schon noch werden.

      Ganz unabhängig von den Besuchen deiner Schwester würde ich ein klares Abbruchsignal trainieren, evt. mit einem neuen Kommando, da Pfui und Aus für den Hund mit "vielleicht" verknüpft sind.
      Hunde:
      Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
      Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
      Welsh Springers reloaded - die Bilder!
    • LeoniLisa schrieb:

      Du solltest das Verhalten deines Rüden jedenfalls nicht als Ungehorsam oder Erziehungsproblem sehen..das ist es nicht
      Das sehe ich anders. Das Verhalten des Rüden ist verständlich, aber hätte er durch entsprechend konsequente Erziehung verinnerlicht, dass der Mensch bestimmt, wer in die Wohnung kommt, hätte er nicht soviel Stress mit dem Besucher. Auch ein sicher sitzendes Abbruchsignal könnte ihm helfen, die Grenzen seiner Zuständigkeit klarer zu sehen.

      Dein Einwurf liest sich etwas seltsam, nachdem du ja auch Erziehungsmassnahmen vorgeschlagen hast - warum denn, wenn's nicht daran liegt?
      Hunde:
      Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
      Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
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    • @naijra Meiner Meinung nach habe ich keine einzige Erziehungsmaßnahme vorgeschlagen sondern nur generelle Maßnahmen/Verhaltensweisen für die ​HH (nicht die Hunde) wie sie das drumherum der Besuchssituation eventuell besser gestalten können.

      - zuerst gemeinsam spazieren gehen -> Maßnahme, keine Erziehung der Hunde
      - danach anleinen bei den HHs -> Maßnahme, keine Erziehung der Hunde
      - keiner darf frei durchs Haus wandern -> Maßnahme, keine Erziehung der Hunde

      Die Hunde werden da also nicht erzogen sondern einfach nur in ihrer Bewegung eingeschränkt.

      Für mich persönlich hat Stressmarkieren nichts mit der Erziehung zu tun - klar kann man es verbieten aber es ist was es ist, ein Ausdruck von Stress den ich persönlich nicht wegerziehen möchte. Da kann gerne jeder seine Meinung haben, die ​TE muss das für sich entscheiden.
      Lisa & ​JRT Leo (*18.03.2015)

      "Ein Hund wird sich nur dort wohl fühlen, wo die Menschen zufrieden mit ihm sind"
      (Dr. Ute Berthold-Blaschke)

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