Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
alter grummelnder unsozialer Bock
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Elischaa -
8. August 2009 um 20:49
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Hallo Leute, ich bin ganz neu hier und auch gleich mal eine Frage.
Mein Hund
Tommy, 10 Jahre alt, Terrier-Spitz-Mix-Rüde. ca. 41cm Schulterhöhe, ruhiges, verspieltes Wesen. Kleiner Meckerkopf und typisch Terrier halt.
Mein 1. Problem - bellen
Vorgeschichte:
Er ist mit 12 Wochen zu uns gekommen. Damals habe ich noch bei meinen Eltern gewohnt und es war unser gemeinsamer Hund. In einem Haus mit Hof und Garten am Rande einer Kleinstadt. Ihm wurde angewöhnt anzuschlagen wenn es an der Tür klingelte. Er durfte bellen wenn sich jemand dem Grundstück näherte.
So, als er 8 Jahre alt war, bin ich ausgezogen mit ihm zusammen und meinem Freund in ein Mietshaus mitten In Berlin Spandau in ein Altbau im 3. OG.
Und obwohl er jetzt schon fast 2 Jahre bei uns in der Mietwohnung lebt, kann er es nicht sein lassen zu bellen. Wenn es klingelt, finde ich das noch ok, aber er bellt und grummelt auch immer zu, wenn jemand im Treppenhaus die Türen knallt, oder die Füße nicht heben kann. Genauso ist es, wenn er draußen oder von den Nachbarn über uns Lärm hört. Das ist besonders auch Nachts, wenn wir schlafen wollen, ein Problem.Anfangs hat er wirklich immer bellend angeschlagen. Inzwischen ist es meist nur noch ein verärgertes grummeln von wegen "Alter, Ruhe da draueßn!". Aber selbst das stört mich. Weil er Nachts bei uns im Schlafzimmer liegt. Ich kann ihn leider nicht in einen anderen Raum sperren, weil sein Futter und sein Wasser im Flur steht(ist sonst kein Platz weiter). Wenn er sich da zum schlafen hinlegt, hört er viel mehr Treiben als wenn er bei uns am Bett schläft.
Meine Frage:
So nun möchte ich gern von euch wissen, ob und wie ich das aus ihm raus bekomme. Wir haben schon 3 Abmahungen bekommen weil die Vermiterin mit im Haus wohnt und sie sich davon gestört fühlt(e), wenn der Hund so laut bellt. (dabei bellt er wirklich nur einmal ganz kurz) Wenn er nämlich richtig anschlägt dann hört man das bis unten in den EG.
Die anderen Nachbarn fühlen sich allerdings nicht gestört.
Ich habe bereit schon einiges versucht. Ich habe eine Wasserspritze(diese Dinger mit denen man Pflanzen anspritzt) genommen und bei jedem "aus!" ihn angespitzt. Habe mit einem Gegengestand, meist eine Flasche geschüttelt oder neben ihn auf den Boden gestampft um ihm zu erschrecken und ihn somit abzulenken. Ich habe an der Decke gezogen auf die er lag. Ich habe ihn gelobt wenn er mal ruhig war. Habe die Tür weiter rangemacht. Konnte sie nicht ganz zumachen, wie sollte er denn sonst an sein Wasser kommen. Eine Zeit lang habe ich das Wasser mit ins Schlazimmer gestellt, aber der schlabbert so laut, das weckt mich auf.
Mein 2. Problem - aggresiv an der Leine
Vorgeschichte:
Er hat als Welpe sehr sperrlichen Hundekontakt gehabt. Meistens auch von anderen aggresiven Rüden die ihn angegriffen haben. In einer Welpenspielgruppe war er damals nicht. Hielten meine Eltern für unnötig. Nun, das recht sich jetzt alles, weil er wirklich auf jeden Hund losgeht, den er sieht. Selbst bei Hunden die er noch nicht mal erschnüffelt hat und er nicht mal weiß, ist das jetzt ein Weibchen oder ein Rüde ist.
Kleinere Hunde versucht er zu beißen und von den größeren Hunden wird er angegriffen. Er geht schon immer einen Bogen um die und grummelt vor sich hin, aber ist der Kontakt nicht zu vermeiden, dann wird das sehr gefährlich. Es ist zum Glück nicht immer so. Es gibt auch einige Hunde mit denen er sich gut versteht.
Seit er in Berlin ist (jetzt sinds fast 2 Jahre) wurde er schon 2, 3 mal gebissen und mehrfach angegriffen. Sobald er aber ohne Leine ist, und das mache ich nur im Hundeauslaufgebiet, dann passieren solche Sachen nicht. Wenn er sich bedroht fühlt oder Angst vor einem anderen Hund hat, dann geht er ihm aus dem Weg oder lässt sich ohne zu mucken kurz beschnüffeln und wartet bis der andere Hund wieder ablässt. Im Auslaufgebiet gab es noch nie solche Rangeleien.Ich habe schon ein paar Dinge versucht. Ablenkung zb. indem ich ihn mit Leckerlie abgelenkt habe oder seine Aufmerksamkeit auf mich gelenkt habe indem ich so getan habe, als hätte ich was ganz besonders für ihn in meiner Hand. Funktioniert alles irgendwie nicht so richtig. Oder ich verpasse den Zeitpunkt dafür. Dabei kann ich eigendlich früh genug erkennen, wann ich lieber die Leine auf Stop stelle(Rollleine). Ich habe auch schon versucht ihn einfach laufen zu lassen ohne irgendwie an der Leine zu ziehen, aber das klappt auch nicht. Er provoziert die anderen Hunde meist mit seinem Gegrummel(weiß der Geier watt der denen da erzählt) und seiner Körperhaltung, das die dann auf ihn losgehen, wenn er es nicht tut.
Meine Frage:
Was kann ich tun, um das zu verbessern oder zu unterbinden? Ich weiß, das ich damit leben muss, das er sehr unsozial ist, aber ich möchte nicht jedes mal Angst haben wenn ich mit ihm auf andere Hunde treffe oder Hundekontakt vermeide nur weil er wieder den Dicken raushängen lässt.Er wird dieses jahr noch kastriert wegen seiner Prostata, aber ich glaube kaum das es sich dadruch bessern wird. Also sein aggressives Verhalten meine ich. Das ist ganz besonders schlimm, wenn Futter(neid) oder Hündinen im Spiel sind.
Wäre sehr nett wenn ihr mir ein paar Worte dazu schreiben könnt. Ich habe bei Problem 2 schon an einen Halti gedacht, aber bisher gezögert.
Vielen lieben Dank erstmal das ihr das alles durchgelesen habt

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8. August 2009 um 20:49
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alter grummelnder unsozialer Bock - Vor einem Moment
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Das mit dem Bellen abgewöhnen würde mich auch interessieren! Habe hier auch so ein kommunikatives Wesen was allen und jedem zu erzählen hat was im Haus so abgeht!
Und am liebsten nachts damit Frauchen sich schön erschreckt!Meine tut auch eher nur grummeln, selten bellen. Und glücklicherweise stört es hier niemanden. 3 Familien Haus.
Macht sie auch erst so extrem seitdem wir umgezogen sind.

Zum Leinenpöbeln.
Ich hatte auch mal so einen Rüden. Er war nur verträglich mit Mädels, Welpen, kastrierten Rüden und welche die älter waren als er.Wenn er "wilde Sau" an der Leine gespielt hat wenn andere Hunde kamen, bin ich entweder in die entgegengesetzte Richtung gelaufen, oder mit einem grossen Bogen herum.
Wenn es keine Ausweichmöglichkeit gab, habe ich ihn ins " Platz" geschickt, dann ging das ganze noch relativ harmlos ab!Habe es aber nie aus ihm rausbekommen. Erst im Alter wurde er ruhiger und ignorierte andere Rüden.
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Hmm das mit dem "zur seite stellen" habe ich auch mal versucht, lief auch relativ ruhig ab, nicht immer aber ging so, aber manchmal sind die Wege so blöd das man nicht ausweichen kann. Ich habe einen Clicker hier, vielleicht kann ich damit ja auch was machen. Muss ich mal gucken gehen.
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