Es gibt einiges was man tun kann, um einige Punkte einfacher zu machen.
Wir haben zB einen Hund genommen, der schon 8 Monate alt war. Er war übriggebliebene wegen einer kleinen Zahnfehlstellung im Welpenalter, und ich glaube auch weil er viel Power hat und viel Energie. Er konnte da schon ganz viele Sachen: war stubenrein, konnte dort schon prima mit den anderen Hunden alleine bleiben, war sehr gut an die Körperpflege gewöhnt (ich schere ihn selbst, das ist super einfach auch weil er es halt schon kannte), und hatte schon etwas Grunderziehung genossen. Hat nie was kaputt gemacht und die Haifischphase war auch schon vorbei. Und wir konnten seinen Charakter schon viel besser einschätzen als es bei einem Welpen Hund der Fall wäre; es war zB schon klar, dass er etwas Jagdtrieb haben wird, dass er eher aufgeregt ist und viel Bewegung braucht und sehr klug ist (also auch Kopfarbeit) und extrem wesensfest ist (er hatte sein erstes Silvester schon hinter sich und bei dem Geknalle schaut er sich immer entspannt das Feuerwerk an, er findet das super
).
Nachteil: er kam dann sehr schnell nach Einzug in die Pubertät. Aber ich hatte vorher schon pubertierende Rüden und kannte das halt schon.
Es werden auch immer mal erwachsene Hunde von Züchtern abgegeben, zB weil sie neigt nicht zuchttauglich sind oder weil die Hündinnen genug Würfe hatten und dann abgegeben werden. Muss man ggf. länger suchen um so einen Hund zu finden, für uns war es ein Glücksgriff!
Hotels mögen wir sowieso nicht, wir sind immer in AirBnBs. Das ist sehr schön, da gibt es viele in denen Hunde erlaubt sind, man kann selbst kochen oder in verschiedene Restaurants, auch da findet man immer was wo Hunde erlaubt sind.
Wir haben auch festgestellt, dass so ein nicht haarender Pudel in sehr viel mehr Locations rein darf, als andere Hunde.
Bezüglich der Flugreisen könntet ihr einen kleinen Hund wählen, der einfach in der Kabine mitfliegen kann. Hätte au CH den Vorteil, dass ihr den in einer Tasche auch an alle möglichen Orte mitnehmen könnt, an denen normalerweise keine Hunde erlaubt sind. Eure Kinder könnten den alle halten ohne umgerissen zu werden, und es gibt da viele menschenfreundliche Rassen (die meisten haaren auch nicht).
Betreuung für einen kleinen freundlichen Hund zu finden ist auch viel einfacher, uns sind zB zwei Betreuungen abgesprungen weil der Hund kräftiger war als der Mensch. Einen kleinen Pudel hätte unsere Nachbarin gerne regelmäßig genommen.
Nachteil kleiner Hund: wenn es viele große Hunde in der Gegend gibt, muss man gut auf den Hund aufpassen dass ihm nichts passiert. In der Stadt würde ich keinen sehr kleinen haben wollen, ich war da mit dem kleinen Gassihund immer echt unentdeckt und die Leute lassen ihre großen Hunde oft zu einem, das passiert mir mit großen Hunden viel weniger.
Wir gehen auch auf Konzerte etc, weil unser Hund halt gut alleine bleibt. Muss man dann gucken dass der Hund an dem Tag noch nicht so viel alleine war. Wenn eine Feier ist bleibt mein Mann manchmal auch länger und ich gehe schonmal nach Hause, das passt uns beiden gut, mir werden Feiern und Menschenhaufen auch schnell zu viel und ich finde es super einen gute. Grund zu haben, dann nach Hause zu können.