Beiträge von spanielforlove

    Ich finde du bist hier genau richtig mit dem Thema.

    Ich würde nach wie vor als allererstes, gleich morgen, ein Gitter besorgen. Ob das langfristig hilft ist ja egal, Hauptsache es hilft erstmal sofort und gleich morgen. Das kann ein Kindergitter sein das man in die Tür macht, oder ein Welpengitter mit dem man einen Teil vom Raum abgrenzen kann.

    Das bringt total viel Ruhe rein und hat meinem Mann zB auch sehr geholfen. Er hat zwar keine Angst vor Hunden, aber hatte vorher quasi keine Erfahrung. Grade vorgestern hat er es das erste Mal seit Blur da ist, also seit Januar, geschafft ihn ohne die Hilfe vom Gitter runterzufahren (bei mir ist das anders, ich bin seine Hauptbezugsperson, da laufen viele Dinge ein bisschen selbstverständlicher und ruhiger. Ich hab aber auch vorher schon Erfahrung mit Hunden gehabt).

    Auch Blue hilft das Gitter, am Anfang zB wenn Besuch da war war er oft ganz überfordert. Wenn er in „seinem“ Zimmer war, wir nebendran im Wohnzimmer mit dem Besuch, er hatte alle seine Sachen da (Bett, Spielies etc) wusste er schnell: jetzt passiert erstmal nichts mehr, und ich dort sehr gut zur Ruhe gekommen. Er konnte uns ja sehen und hören und war nicht alleine, sondern nur ein paar Meter weiter.

    Dann kannst du dich auch erstmal wieder ein bisschen freier bewegen in der Wohnung. Wenn ich mir vorstelle ich müsste mit meiner Angst zusammen wohnen, würde ich das lieber tun wenn die irgendwo sicher hinter Gittern wäre (aber insgesamt würde mich das schon sehr stressen :verzweifelt:).

    Ob man sich an sowas gewöhnt, weiß ich nicht. Ich hab mich eingerastet mit kleinen Exemplaren, aber weg ist es noch nicht.

    Was du noch probieren könntest wäre ein Kinesiologe, ich kenne Leute die da gute Erfahrungen gemacht haben :)

    Neues thema:

    Ohren!

    Mindestens eins, Anzahl ist nach oben offen

    Und bitte dran denken:

    Bilder müssen für die Challenge geknipst werden, keine Archivfotos. Der erste der ein Bild zum Thema postet, bestimmt am nächsten Sonntag das neue Thema. Sollte der Themenersteller als erstes ein Bild posten, bestimmt der Zweitposter das neue Thema

    Ich würde ein Welpengitter besorgen und damit einen Bereich des Raumes abtrennen, in dem ihr euch aufhaltet. Dann bisschen was reinpacken mit dem er sich beschäftigen kann, oder einfach da drin füttern.

    Ablauf wäre dann: rausgehen in den Garten (ein Erwachsener mit Welpe, keine Kinder), und ihn da rumlaufen und entdecken lassen. Du kannst auch mit ihm zusammen entdecken gehen, dann guckt man gemeinsam unter einen Busch, schaut sich einen Maulwurfshügel an etc.

    Danach gibts Frühstück in seinem Auslauf, du/ihr seid außerhalb davon und macht halt euer Ding. Da drin hat er Futter, Wasser, seinen Schlafplatz und was zum Spielen/Kauen. Und dann guckt ihr, ob er da gut klarkommt :)

    Rausgehen könnt ihr lange in den Garten im Freilauf, und kurze Strecken draußen an der Leine. Du kannst auch eine dünne Schleppleine dran machen und mal aufs Feld rausfahren oder so, dann kann er sich auch gut frei bewegen aber du hast noch die Möglichkeit ihn zu erwischen, falls er dich abhauen möchte.

    So sieht das hier zB mit dem Welpengitter aus, da kannst du mit drei Elementen von dem Gitter einen Raumteil ganz abtrennen. Wir machen das bei unserem Junghund noch, weil da Pflanzen im Wohnzimmer sind und er nachts gerne im Sessel schläft :)

    Tagsüber wenn wir da sind darf er mit aufs Sofa, kuscheln und chillen.

    So kannst du ihm einen Bereich geben, der groß genug ist dass er sich da bewegen kann.

    Wir haben unseres günstig aus den Kleinanzeigen.

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    Vielleicht könnt ihr als Erste-Hilfe-Maßnahme ein Welpengitter besorgen? Ich habe unseres günstig aus den Kleinanzeigen. Dann kann sie einen Raum mit offener Tür oder einen Raumteiler haben, trotzdem ganz in deiner Nähe sein aber du wärst erstmal sicher.

    Jetzt kommt ja das lange Wochenende, vielleicht setzt ihr euch da nochmal in Ruhe zusammen, schreibt mögliche Wege auf wie es weiter gehen kann (Abgabe, Trainer, Fremdbetreuung etc), und überlegt einfach nochmal zusammen. In dem Zustand, wenn man so Angst hat, ist es eh sehr schwer klar zu denken.

    Hoffe ihr findet eine gute Lösung für alle!

    Wenn du gut Englisch kannst, kann ich dir auch die Videos „it’s me or the dog“ empfehlen. Ich hab da sooo viel gelernt über Körpersprache und wie man einem Hund freundlich erklärt was man von ihm möchte und was ok bzw. nicht ok ist. Vielleicht hilft dir das auch?

    Bei uns wird Huhn einfach nicht vertragen, wir füttern Rind und Lamm, nach keinem genauen Plan, mal das eine oder andere oder auch mal beides (was grade da ist). Insgesamt passt es, aber nicht zwingend bei jeder einzelnen Mahlzeit. Er kommt gut damit klar.

    Wir füttern allerdings insgesamt eher 60:40 und manchmal 50:50, das verträgt er besser als 80% Fleisch

    Wenn er ohne uns im Garten ist oder wir nicht penibel darauf achten was er macht läuft er wie ein verrückter umher, er dreht total hohl und danach ist es noch schwieriger ihn runterzubekommen.

    Alleine würde ich ihn auch nicht rein lassen. Stell dir vor du bist zwei Jahre alt und jemand schickt doch alleine in die Stadt. Da bekommst du Angst und natürlich bist du da dann nicht entspannt, du bist da einfach noch zu klein für. Wenn du aber mit deiner Mama oder Papa losgehst in die Stadt, ist das cool wenn du so klein bist und alles erkunden darfst. Aber eben mit Rückendeckung von einem Erwachsenen, der dich beschützt und dir alles zeigt.

    So geht es deinem Kleinen auch

    Ich würde mal morgens mit ihm länger in den Garten gehen, wenn möglich ohne die Kinder. Also Hund und du in den Garten, und da einfach erkunden lassen. Er kann rumlaufen, schnüffeln, vielleicht mal Gas geben. Ich kenne einen, der hat das einfach morgens gebraucht um den Tag über entspannt zu sein.

    Denn, der hat ja schon die ganze Nacht geschlafen. Da wacht er morgens auf und ist halt ausgeschlafen.

    Ich hatte auch noch nie einen Welpen, aber beim Welpen angucken gehen waren die schon mehr draußen als deiner. Halt im Freilauf, die sind so durch den Garten gewuselt, haben mit den Geschwistern gespielt und ein bisschen gedöst wenn sie müde wurden, aber das war durchaus auch mal länger. Und die waren erst 7 Wochen alt 🤔

    Ist natürlich was ganz anderes als Strecke machen beim Spazieren gehen an der Leine, aber da ihr ja einen Garten habt wäre das doch möglich?

    Schlafen haben wir hier über ein Welpengitter gelöst. Unserer ist erst mit 8 Monaten gekommen, musste aber natürlich trotzdem noch Ruhe lernen.

    Also Hund im selben Raum bzw. im Nachbarraum mit offener Tür, aber über ein Welpengitter abgegrenzt. Da konnte er uns sehen und hören und riechen, war nicht alleine aber wusste auch sehr schnell: jetzt passiert erstmal eine Weile nichts. Er hatte da sein Wasser, vorher waren wir draußen und es gab was zum Futtern, vielleicht noch was zum kauen. Und dann war Ruhe. Er hatte da auch genug Platz, um den Liegeplatz zu wechseln, das brauchen Hunde ja weil sie nicht schwitzen können wie wir.

    Wäre das ggf noch eine Möglichkeit für euch?

    Ansonsten ggf mal Trainer fragen, am besten einen der auch zu euch nach Hause kommen kann. Geht halt nicht immer sofort. Und ich versuche auch immer mich in den Hund hinein zu versetzen. Wie geht es so einem Baby, wenn es alleine im Dunkeln schlafen soll? Wie geht es ihm wenn es nicht kuscheln kommen darf? Sind überhaupt die Voraussetzungen für Schlafen erfüllt (Bewegung, müde, satt etc)?

    Viel Erfolg euch, ich hoffe ihr bekommt bald ein wenig Ruhe rein miteinander

    Vielleicht hilft dir dies, hab das inzwischen mit mehreren Hunden durch und es funktioniert bisher immer super!

    Du machst das erst ohne Besuch, dann mit. Wenn Besuch da ist, wird es länger dauern, kann auch anfangs mal 15-20 Minuten dauern bis dein Besuch reinkommen kann. Daher würde ich mich erstmal explizit zum Training verabreden, dass die andere Person weiß was los ist und Geduld mitbringt.

    Jedes Mal wenn der Hund bellt oder seine Position nicht hält, nimmst du zB die Hand von der Klinke oder die Tür geht wieder zu.

    Die allermeisten Hunde haben das sehr schnell raus :)

    Achte vor allem auf ihre Körperhaltung und Stimme

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    Es kann gut sein, dass er noch nie in einer Wohnung war. Da ist dann einfach alles neu für ihn, alle Geräusche und Gerüche, und es kann sein dass er sich vorher immer an anderen Hunden orientiert hat, und jetzt keine mehr da sind.

    Weißt du denn, wie er auf andere Hunde reagiert? Und falls er da freundlich ist: kennst du vielleicht andere Hundehalter mit entspannten Hunden, die mal mit euch laufen können? Ich kenne nur einen Rumänen, der ist viel entspannter sobald ein anderer Hund da ist (ist auch ein kleiner Angsthase).

    Es gibt auch einen Thread, vielleicht magst du da mal reinschauen. Da haben mehr Leute Erfahrung, ich würde da nochmal nachfragen falls du das mit einem anderen Hund ausprobieren möchtest :)

    Dreierrudel
    2. November 2018 um 14:32