Wir haben einen Pudel, ist mit 8 Monaten hier eingezogen.
Als die Pubertät los ging, mussten wir streckenweise die Runden verkürzen (30-45 Minuten), nach der Zeit war er im Kopf einfach durch, und er brauchte auch Tage an denen es nur die bekannte kurze Pinkelrunde ein paarmal gab. Viel schlafen, ausruhen, zur Ruhe kommen. Ist zwar kein Gebrauchshund, aber ja auch eine intelligente Rasse, da war in der Zeit weniger oft mehr.
Was ihm auch sehr gut getan hat, waren dann nach einem Ruhetag einfach Runden in Gegenden, wo nichts los war. Schlepp 20m und nen Ruckdämpfer dran, und einfach los. Er wusste dann auch schon, dass er sich an der Leine nicht so konzentrieren muss, und das war sehr entspannt. Ich habe immer geschnalzt bevor er in die Leine gebrettert ist, und er hatte schnell raus dass er dann selber abbremst oder die Richtung wechselt weil es da eh nicht weitergeht. Hat auch damals beim Setter schon gut geklappt in dem Alter.
Mir hat auch sehr geholfen, feste Tage zu haben an denen er bei der Hundesitterin war (und immer noch ist, er ist bald 4). Dadurch habe ich einen Tag die Woche einfach irgendwie Luft, und es ist umso schöner wenn er dann wieder da ist. Aber an einem Tag muss ich mich halt nicht kümmern, über Pinkelrunden hinaus.
Und letzter Gedanke: bekommt er abends was anderes zu futtern als morgens? Manchmal vertragen die bestimmte Konservierungsstoffe oder Farbstoffe nicht, oder Inhaltsstoffe oder so, oder kommen mit Trockenfutter nicht so gut zurecht. Ein Symptom kann das Aufdrehen sein. Falls das ein Faktor ist, ließe sich das recht einfach beheben.