Beiträge von spanielforlove

    Shar Peis haben so viele Falten, damit man sie besser aus dem Käfig ziehen konnte um sie dann zu essen 😭 (wurde uns früher erzählt, das ergibt nichtmal Sinn aber wir fanden es als Kinder immer schrecklich)


    Diese englische Bulldogge ist freiatmend, sonst hätte die Züchterin sie ja gar nicht so teuer verkaufen dürfen.


    Der Puggle ist immer freiatmend, weil ja ein Beagle eingekreuzt ist. Deshalb ist auch der Retromops absolut gesund und unbedenklich (nur in dem Fall durch den Terrier), er ist dabei aber immer noch ein ganz typischer Mops!


    Rote Cockerspaniel sind falsch und hinterlistig, man kann ihnen nicht vertrauen!


    Kleine Hunde können nicht erzogen werden.


    Schwarze Hunde sind grundsätzlich alle gefährlich.

    Falls ihr zB noch ein bisschen warten wollt bis euer Sohn 2-3 Jahre älter ist, kann ich auch sehr empfehlen euch als Hundesitter anzubieten.

    Das macht super viel Spaß, man lernt ganz unterschiedliche Hundetypen kennen und merkt auch, ob man zB auch bei Regen und Wind gerne draußen unterwegs ist (das habe ich zB mit Erstaunen festgestellt, dass mir das Spaß macht 🙀 und mich nervt wenn der Hund dann nach Hause will), oder ob ihr das blöd findet und eher einen Hund braucht der dann auch lieber zu Hause auf der Couch mit euch chillt. Ob der Hund draußen eher gemütlich herumtrotten soll und ihr lasst gemeinsam die Seele baumeln, oder ob es euch mehr Spaß macht wenn er aktiv herumrennt und euch Grashalme und Mäuselöcher zeigt. Ob ihr es toll findet wenn der Hubd richtig Bock auf Zusammenarbeit hat und sich sogar auf den nächsten Befehl von euch freut, oder ob es besser zu euch passt und ihr es lustig findet wenn der Sturkopf da vorne verquere eigene Ideen hat, die manchmal nicht so ganz zu euren eigenen passen.


    Das sind alles so Sachen, die kann man am besten herausfinden wenn man Hunde kennenlernt. Einer meiner Sitzerhunde ist zB einmal die Woche einen ganzen Tag bei mir, wir kennen uns inzwischen sehr gut. Einen anderen hatte ich jahrelang dreimal die Woche. Selbst die, die ich nur einmal die Woche auf einen Spaziergang sehe kenne ich nach einer Weile gut und weiß, ob ich ihn nur mag wie einen Bekannten oder innig liebe, weil unsere Charaktere sehr gut zusammenpassen und wir einfach super viel Spaß zusammen haben ❤️


    Nur nochmal so als Idee :herzen1:

    Cavaliere sind charakterlich klasse, aber leider oft sehr krank, würde ich daher nicht nehmen (kann auch extrem teuer werden, abgesehen vom Leid des Hundes).


    Einen Cocker Spaniel kann ich mir vorstellen, wenn es größer sein darf auch einen Dalmatiner. Beim Spitz könnte Fremdbetreuung ein Problem sein, ansonsten kann das passen. Ein netter Mix aus dem Tierheim kann auch gut passen, ich finde erwachsene Hunde viel einfacher als Welpen/Teenager 😅


    Ansonsten würde ich in eurem Fall mal versuchen ein paar Hunde kennenzulernen. Sonst kann man das gar nicht einschätzen was zu einem passt! Fahrt Züchter besuchen, fragt (zB hier im Forum, oder in den Kleinanzeigen -> NUR zum Verabreden, kaufen nur beim VDH Züchter oder im Tierschutz!!) ob ihr mal mit Spazierengehen dürft, oder schaut im Tierheim vorbei. Dee Hund ist ja dann viele Jahre da und das ist viel schöner für alle, wenn es zusammenpasst. Ich bin zB Gassigänger und habe schon Rassen kennengelernt die auf dem Papier super klangen, dann aber gar nicht gepasst haben und umgekehrt…muss man einfach live erleben!


    Und ich finde es klasse, dass ihr euch vorher informiert! Hundezucht macht so viel Spaß, ich wünsche euch ganz viel Freude bei der Vorfreude 🤗

    Ich „kenne“ nur die zwei aus der Machbarschaft, und auch nur aus der Ferne weil sie vehement alles verbellen. Kommen auch aus dem Ausland und scheinen eher Ausnahmen zu sein, aber Artgenossen hassen die beiden und an Freilauf ist auch nicht zu denken 😅

    Die meisten werden nicht so sein, aber kann scheinbar auch vorkommen.


    Ansonsten hat glaube ich Jimmy Jazz ein Holunderchen von dem er vielleicht berichten mag? :pfeif:

    Nö, ich starte direkt mit dem Reiz, den er anzeigen soll (meistens andere Hunde). Der Hund scannt ja sowieso die Gegend danach ab, auf die Art schenkt er mir aber bei Sichtung anderer Hunde Aufmerksamkeit anstatt hinzulaufen/zu belle

    Ah, okay.

    Und wie baue ich das auf?

    Ich sehe einen Hund und was sage ich dann?


    Du musst einfach nur auf das Verhalten warten, sie guckt ja eh kurz bevor sie durchstartet. Wenn sie an der Leine ist beobachtest du sie quasi, hast schon einen Keks in der Hand. Wenn sie guckt und da ist ein Hund, musst du schnell sein, sagst den Satz und gibst sofort einen Keks.

    Die meisten Hunde stellen da relativ schnell einen Zusammenhang her, wofür es den Keks gibt: ruhiges gucken. Macht sie irgendetwas was du nicht willst, zB Durchstarten, Bellen etc Dreh um und geh mit ihr in die entgegengesetzte Richtung. Ist sie entspannt drehst du wieder um und machst das Ganze mit mehr Entfernung nochmal, sie wird ja nach dem Umdrehen gleich wieder zum anderen Hund gucken :)

    Üben geht am besten an Orten, an denen es einige Hunde gibt aber nicht alle 5 Meter einen, und an denen du einen guten Überblick hast und die Hunde schon von weiter weg ankommen siehst.


    Nö, ich starte direkt mit dem Reiz, den er anzeigen soll (meistens andere Hunde). Der Hund scannt ja sowieso die Gegend danach ab, auf die Art schenkt er mir aber bei Sichtung anderer Hunde Aufmerksamkeit anstatt hinzulaufen/zu bellen/ abzuhauen oder was auch immer. Und der Hund bekommt auch mit, dass ich mitgucke…wenn er nämlich erstmal weiß was die Worte bedeuten kannst du wenn DU einen anderen Hund siehst auch sagen „wo ist der Hund?“ und dein Hund fängt an danach zu suchen und zeigt dann an. So lernt er, dass noch jemand aufmerksam ist und er sich nicht kümmern muss. Plus, Hunde die gern arbeiten gehen dann gerne mal kurz in den Arbeitsmodus, sprich das Horn ist nicht beschäftigt mit OH MEIN GOTT WAS SOLL ICH MACHEN sondern kommt ins Nachdenken und erledigt eine Aufgabe, und danach gehts dann entspannt weiter. Ging bisher auch mit absoluten Arbeitshunden gut 😊

    Bitte lass sie auf jeden Fall da dran, wo Leinenpflicht ist!

    Einer meiner Sitterhunde war unsicher und aggressiv, wir waren nur in Gegenden mit Leinenpflicht unterwegs. Trotzdem sind ständig „Der tut nix“ Hunde zu uns gekommen, und er hätte da reingebissen. Das ist extrem stressig für den Hund und Halter.


    Ein anderer Sitzerhund ist relativ klein mit ca 8-9 kg. Auch da stresst es mich extrem, wenn unbekannte riesige (Jagd)Hunde auf und zubrettern und ich nicht weiß: will der spielen oder bringt der gleich meinen Hund um? Ist manchmal schwer zu sehen, weil manche Hunde auch einfach eine recht verquere Körpersprache haben…schleichen dann mit Bürste auf dich zu und machen im nächsten Moment eine Spielaufforderung. Puls geht trotzdem hoch, wenn man so einen kleinen Kerl an der Leine hat, der auch beim Drüberrollen eines ungestümen Labradors schon Schaden nehmen kann.


    Zum Training wurde ja schon viel gesagt, ich lasse meine Hunde immer anzeigen wenn jemand ankommt. Das geht so:


    Hund sieht einen Reiz (zB anderer Hund) in der Ferne und guckt. Ich sage sofort: Wo ist der Hund? und belohne sofort, während der Hund noch guckt.

    Dann konzentriert sich der Hund meist kurz zu mir oder der Belohnung. Wenn er die gefressen hat warte ich, bis er wieder zum anderen Hund guckt und das Ganze geht von vorne los.


    Nach einer Weile zeigt der Hund dann andere Hunde durch Hinschauen an und wird belohnt. Das klappt bisher ganz gut.

    Ich kenne nur zwei Selties und drei BC, also nicht so repräsentativ. Aber ich empfinde die Shelties als einfacher zu handeln, angenehmer im Alltag, fühlen sich in der Stadt mit den ganzen Geräuschen und Fremdhunden wohler als die Border und machen einfach gute Laune.

    Die BC sind auch klasse Hunde, aber die Balance zwischen genug und zu wenig Reizen/Auslastung ist viel schwieriger zu treffen, was sie in meinen Augen etwas anstrengender macht. Auf dem Land ist das Problem bestimmt weniger da als hier in der Stadt.