Beiträge von spanielforlove

    Für welchen Tag habt ihr ein Ticket?

    Hm, also ich will mir halt einfach nicht ins Ohr brüllen lassen.

    Auch nicht für eine Minute bevor wir losgehen.

    Daher: aufgeregt sein und sich freuen ist ok, aber Lautstärke gibt ne Ansage und ne Konsequenz (Konsequenz ist dann, dass es nicht losgeht, die Ansage ist verbal und ich sage ihm was er stattdessen tun soll, weil er sonst in so einer Erregungslage alleine überfordert ist. Oder es zumindest während der Pubertät war).

    Für den Fall ich bin draußen und Hund ist drinnen, würde ich wahrscheinlich ein Babyfon oder sowas nehmen und den Eltern-Teil mit Sound im Auto lassen, und selbst in den Lautsprecher sprechen um dem Hund zu sagen was ich von ihm möchte. Dann kann man auch gut loben wenn es dann gut läuft.

    Beim Alleine bleiben haben wir das über den Lautsprecher der Kamera gemacht, da war es mehr zur Beruhigung und zum Loben, wenn er es dann richtig gemacht hat.

    Unser Pudel versucht das auch immer mal. Fiepen, früher auch bellen.

    Ich chille immer im Auto wenn er fiept. So lange, bis er entspannt ist.

    Aber es gibt auch jedes Mal eine Ansage. Einfach ignorieren juckt unseren Pudel wenig, dazu regt er sich viel zu gerne auf. Ansage, ihm sagen was er machen soll (zB sitzen und mich angucken), ruhig loben, und dann nochmal ein paar Minuten im Auto chillen und nicht sofort aussteigen.

    Inzwischen hat er gut raus, dass nichts cooles passiert wenn man im Auto Radau macht, sondern man im Gegenteil blöd angemacht wird und langweilige Sachen machen muss.

    Ergo, inzwischen können wir entspannt aus dem Auto raus.

    Er ist immernoch aufgeregt und freut sich halt, das darf er natürlich, ist ja schön, wenn er sich auf dem Spaziergang freut. Hätte ich einen Hund gewollt der immer tiefenentspannt vor sich hin chillt, hätte ich mir eine andere Rasse geholt.

    Aber er ist beim Freuen halt leise und benimmt sich.

    Nach Panik liest sich deine Beschreibung für mich nicht, aber ich habe natürlich den Hund auch nicht gesehen.

    House war es gestern eher das Gegenteil.

    Wir machen abends noch eine richtig lange Runde (1,5h), Hund komplett leer, kommen kurz vor Schlafenszeit zurück.

    Hund stürzt sich sofort auf seine Wasserschüssel (die den ganzen Tag lang unberührt dort stand) und trinkt sie auf Ex komplett leer, so ca 1,5-2 Liter.

    Kommt freudestrahlend wieder raus, ich schon so: :hilfe: :sleep:

    Und ja, um 5:41 Uhr stand er dann fiepsend und seufzend auf der Matte, weil halt Blase voll und das halt doooooooof :ugly:

    Kommt auch auf den Hundetyp an.

    Wir haben ja nen Pudel, also nicht so den klassischen Wachhund. Trotzdem passt er sehr gerne auf und da er auch nachts gerne mal Action hat, würde er auch gerne mal Bescheid sagen.

    Bei ihm klappt das am Besten über Verbieten. Sagt er Bescheid weil Fremde im Haus sind wird er gelobt, da gucke ich auch nach (sieht man ja im Flur).

    Wenn echt nichts ist bekommt er beim ersten Mal einen freundlichen Abbruch, aber wenn hier dann nachts wilde Party geschmissen wird gibt’s auch mal ne richtige Ansage.

    Ist inzwischen nur noch in absoluten Ausnahmesituationen nötig (zB war neulich sein Freund zu Besuch und hat im Nebenzimmer geschlafen, und Herr Hund meinte nachts stundenlang fiepend vor der Tür stehen zu wollen.

    Da hat einmal nett erklären nicht gereicht. Aber irgendwann muss man halt auch mal schlafen.)

    Was steckt denn in deinem so drin, weißt du das?

    Gebrauchshund hatte ich noch nie, aber bei den Jagdhund-Jungspunden haben immer zwei Sachen geholfen.

    Stehen bleiben und so lange nur in der Gegend rumgucken, bis Hund sich wieder beruhigt hat. Ohne sich selbst zu bewegen scheint es einfacher zu sein runterzukommen.

    Und Nasenarbeit. Zum Beispiel bisschen ZOS auf dem Spaziergang. Mein Hund nimmt zB kein Futter draußen, der bekommt dann zur Belohnung ein Spielzeug (er trägt draußen MK und kickt den Ball dann durch die Gegend wie einen Fußball mit der Schnauze, das findet er super).

    Ach ja, und gleichmäßige Bewegung. Beim Setter (aus Jagdgebrauch) war es Radfahren, das hat ihm auch sehr geholfen mit den Reizen und der Impulskontrolle und dem drüber sein.