Meiner ist entspannter wenn er nicht so viel tierisches Protein bekommt.
Er bekommt das Veganer Greta und manchmal Pauline, damit regt er sich weniger auf und ab und zu bekommt er Fleisch. Wenn es zu viel Fleisch ist pöbelt er wieder draußen rum.
Meiner ist entspannter wenn er nicht so viel tierisches Protein bekommt.
Er bekommt das Veganer Greta und manchmal Pauline, damit regt er sich weniger auf und ab und zu bekommt er Fleisch. Wenn es zu viel Fleisch ist pöbelt er wieder draußen rum.
Wie lang ist denn ein normaler Spaziergang bei euch?
Durch welches Gebiet lauft ihr (Stadt, Land, …)?
Was ist noch im Mix mit drin?
Wenn beim Pudel nur das Fell dagegen spricht, würde ich mir die nochmal anschauen. Als Junghund war meiner wie ein Labrador; auf sie mit (freundlichem) Gebrüll und Kopf durch die Wand, alles mit sehr viel Begeisterung. Aber jetzt mit gut 2,5 ist er genauso wie du es gern möchtest, absolut wesensfest, schusssicher (Silvester war noch nie ein Problem), freundlich zu Menschen und den meisten Hunden (nur gleichaltrige Rüden sind manchmal ein Thema, aber nur wenn der andere anfängt).
Pflege sind alle paar Wochen runterschütten auf 10mm, ich wasche ihn vorher nicht. Ich föhne ihn aber vorher kurz durch dass der Staub und Sand rauskommt. Insgesamt brauche ich ca 1h alle 4-6 Wochen. Dafür kann ich ihn vor der Arbeit durchknuddeln, es sind keine Haare in der Wohnung, er springt nicht in jedes Schlammloch und bringt bis auf etwas Sand kaum Dreck in die Wohnung. Er hat leicht raues Lockenfell und verfilzt auch nicht, das war mir wichtig (seine Mama hat fast drahtiges Fell, ist viel pflegeleichter als so Watteflausch den inzwischen auch viele Pudel haben).
Wenn es bei niedrigen Temperaturen regnet kommt ein Mantel drauf.
Er arbeitet sehr gerne, braucht das aber nicht zwingend. Draußen hat er ordentlich Bewegungsdrang, kann inzwischen aber sehr gut auch nachdenken, und überlegt vorher was er tut. Drinnen schläft er quasi die ganze Zeit, und kommt zwischendurch mal kuscheln.
Angst hat er quasi vor nichts, als er noch jünger war fand er mal Statuen gruselig, aber auch das war schnell vorbei.
Jagdtrieb hat er, ist aber gut trainierbar.
Super intelligent, das hatte ich noch bei keinem Gassihund. Das ist sehr angenehm, er lernt so schnell und versteht vieles beim ersten oder zweiten Mal. Mein erster Gassihund war ein English Setter, ganz andere Hausnummer, grade vom Jagdtrieb her.
Springer habe ich auch sehr Golden-Ähnlich erlebt, wunderbare Hunde. Stand hier auch auf der Liste, sollte aber was nicht-haarendes werden. Aber wo mein Pudel am liebsten rennt draußen, haben die Spaniels die ich kenne am liebsten die Nase am Boden. Ist schon was ganz anderes vom gemeinsamen Spazieren her, und ich finde das Jagdverhalten auch sehr unterschiedlich. Wenn es ein erwachsener Hund und noch etwas kleiner sein darf, kann man auch nach einem netten Cocker Spaniel schauen. Ich finde die gehen charakterlich ganz schön auseinander innerhalb der Rasse, aber beim Erwachsenen weiß man ja in etwa was man bekommt. Würde aber sagen die Fellpflege ist eher mehr als beim (kurz gehaltenen) Pudel. Und die können ganz schön stur sein.
Blue ist jetzt seit fast zwei Jahren hier und durfte noch nie ins Schlafzimmer. Macht er auch nicht, er wartet immer vor der Tür, auch wenn die offen ist.
Heute Morgen macht mein Mann die Tür auf, Blue läuft freudewedelnd ganz selbstverständlich an ihm vorbei, springt aufs Bett und sagt erstmal guten Morgen ![]()
Leider hatten wir beide einen so dollen Lachanfall, dass wir ihn nicht gleich wieder rausgeworfen haben ![]()
Rein darf er immer noch nicht, mal schauen was als Nächstes passiert ![]()
Und noch kleine Ergänzung: kauft euch zum Geschirr auch einen Ruckdmpfer dazu. Ist nicht teuer und macht es für alle angenehmer
Noch ein Gedanke für die nahe Zukunft: Holt euch im Baumarkt Wellblech und vier Holzpfähle, und überdacht damit einen Teil des Gartens.
Sägespäne drauf (gibt es sehr günstig im Pferdebedarf als Einstreu).
Dann kann sie sich auch bei nassem Wetter lösen im Garten. Ihr könnt es dann einfach mit einer Schaufel aufsammeln und in einen Sack oder eine Tonne tun.
AL Labbi kenne ich nicht, aber English Setter aus Arbeitslinie. Der ging mir seinem Trieb als Junghund auch oft durch die Decke. Sowas wie Leinenführigkeit lag dem gar nicht, das war Ultra anstrengend für den. In der Stadt lief er wesentlich entspannter als auf dem Land (kaum Wild in der Stadt).
Was geholfen hat: zwei Modi, einmal Leine am Geschirr (Ziehen erlaubt, keine Konzentration erforderlich). Wir hatten eins wo er auch vorne festgemacht wurde, damit war er viel leichter zu halten. So kamen wir gut voran, er lief auch recht bald am Fahrrad, die gleichmäßige Bewegung tat ihm wahnsinnig gut.
Die Leine beim Spazieren war 20m Schlepp. Anleinen erst mit 4 Jahren möglich, auch nicht überall.
Und ein Modus ohne Ziehen, am Halsband. Man kann zB auch zwei verschiedene Leinen nehmen, wenn zB Halsband schon versaut ist. Bei stark ziehenden Hunden immer was breites, das geht sonst stark auf den Kehlkopf und kann auch zum Kollaps führen. Wenn sie das jetzt so mit Stress verbindet, geht Halsband ggf eh nicht mehr gut.
Der Setter wurde auch regelmäßig richtig gearbeitet, sonst war es als hätte er extremes ADHS. Mit Arbeit konnte er sich auch konzentrieren. Aber nach der Sommerpause von 6 Wochen war es immer sehr anstrengend ihn wieder runterzufahren, als er noch Junghund war (so bis 4 ca).
Futter würde mich auch interessieren. Mein Pudel zB reagiert seit er mal AB bekommen hat doll auf Fleisch, da dreht er ein bisschen durch. Er bekommt jetzt seit etwa 1,5 Jahren Veganer Futter („Greta“ und „Pauline“) und nur manchmal Fleisch. Bei zu viel Fleisch fängt er an zu pöbeln und zu jagen und kann sich nicht mehr konzentrieren.
Was für ein Halsband habt ihr denn? Retrieverleine/Zugstopp?
Huhu, mal nach Frage an die Spanielbesis. Interessiert mich schon lange. Kann man das Fell an den Ohren eigentlich kurz halten (also bis Ohrrand) oder sind die Ohren trotz Fell so arg lang, dass es keinen Unterschied machen würde? Ich kenne den Spaniel leider nur vom Sehen und hatte noch keine Möglichkeit mal die Ohren anzufassen.
Meinst du wegen der Gesundheit?
Der Setter den ich kenne hat keine so langen Ohrbehänge dass die nicht belüftet würden, aber bei meinem Pufel merke ich einen deutlichen Unterschied ob die Ohren grade flauschig sind oder nicht.
Der Setter hatte schon große Ohren, aber nicht wesentlich größer als andere schlappohrige Jagdhunde auch. Er kam aber auch aus jagdlicher Linie und war insgesamt recht funktional gebaut, auch nicht sehr plüschig vom Fell her.
Eine Cocker-Dame kenne ich auch, die wird immer geschoren am ganzen Körper. Da sind die Ohren schon sehr groß und schwer und hängen trotz Scheren runter. Sie ist aus der Ukraine, bin nicht sicher aus welchen Verhältnissen sie so kommt.
Wie ist denn die Beziehung zwischen dir und deinem Hund?
Vertraut er dir?
Macht ihr auch Dinge, die er gerne mag?
Viele Spitze wachen zB gern. Manche mögen es zB, im Park einfach auf einem Hügel zu sitzen und die Umgebung zu beobachten. Wenn er nicht lange laufen kann, wäre so etwas was für euch?
Oder benutzt er gern seine Nase? Wenn er so gerne isst, könnt ihr versuchen den Futterbeutel zu suchen. Das kann man auch gut in der Wohnung machen, wenn es jetzt viel dunkel ist. Mache ich mit meinem Pudel auch. Er hat ein Objekt das er immer sucht, und wenn er es gefunden hat gibt es eine Belohnung. Macht ihn mehr müde als eine Stunde Spazieren gehen (die braucht er natürlich trotzdem), und ohne Kopfarbeit ist er unzufrieden und fängt draußen an zu pöbeln und zu jagen. Wenn er zwischendurch arbeiten darf, ist er viel zufriedener und entspannter und benimmt sich viel besser.
Als erstes würde ich auch abklären lassen ob er Schmerzen hat.
Für drinnen kannst du ihm eine Hausteins dranlassen, da kannst du ihn ganz leicht von Sachen und hinter dem Sofa wegholen ohne ihn anfassen zu müssen. Das ist eine ganz leichte Leine, die du am Geschirr festmachen kannst.
Hast du ggf ein Video von seinem Verhalten? Dann kann man es besser einschätzen (kann man über YouTube hochladen).
Alles anzeigenAlles anzeigenWas mir noch einfällt....
Ich muss ergänzen.
Manni hat ja, bedingt durch die ibd, immer mal wieder Durchfallphasen. In der Zeit verträgt er keinerlei tierischen Produkte. Egal ob mopros, Eier, Fleisch...
Er wird in der Zeit also komplett vegan ernährt. Kekse gibt es dann natürlich auch nicht, sondern nur Möhren und Kartoffeln als leckerchen, wobei daraus auch sein Futter besteht. Wenn der Durchfall dann wieder ok ist, kommen andere Gemüsesorten dazu. Wochen später wird dann mit mopros erweitert bis irgendwann dann tatsächlich Fleisch wieder dazu kommen kann .
Wir hatten auch mal mit dem ta darüber gesprochen, ihn komplett vegan zu ernähren, aus ihrer Sicht spricht da auch nichts gegen, aber ich traue mich nicht so ganz
Ich könnte dich aus Erfahrung dazu ermutigen. Früher hatte ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass vor allem die alten Hunde die veganen Sachen am besten vertragen. Wobei ich da eher auf komplett Nahrung greifen würde. Aber zu empfehlen ist da auch die Seite vegan4dogs wo es auch Koch Ideen gibt. Und zum Beispiel von der Firma Lupovet bekomme ich immer Proben deren Ibd vegetarisch. Also macht es wohl Sinn darüber nach zu denken. Und die Hunde sind sicher versorgt
Blue wird auch zum Großteil vegan ernährt, seit er so lange AB bekommen musste verträgt er Fleisch nicht mehr gut. Er bekommt das Greta von vegan4dogs, seitdem geht es ihm gut und er hat keine rote juckende Haut mehr.
Am liebsten würde ich für ihn kochen, da er das Essen dann aber durch die ganze Wohnung schleppt und überall ablegt (zB auf dem Sofa) war das bisher nicht so praktisch. Aber das Nassfutter Pauline bekommt er manchmal.
Er fand Essen noch nie sonderlich spannend, scheinbar schon als Welpe nicht. Das hat sich nicht geändert, daher steht es den ganzen Tag rum und er isst wann er will und wie viel er will. Er nimmt bisher nicht zu davon.
Ab und zu gibt es eine Portion Fleisch oder mal ein Ohr zum knabbern. In Maßen verträgt er es schon.